Forderung – neues Hess. ÖPNV-Gesetz – Unterstützung der Initiative Allianz für mehr Schiene im Raum Darmstadt-Dieburg – Resolution auch gegen die novellierte Liniennetzreform Kassel – Resolution gegen den BVWP 2030 und der Nicht-Berücksichtigung von Kassel bei der Schiene im Fernstreckenausbau.

AKTUELLE BILDER FOLGEN – Einige inhaltliche Duftmarken hat der PRO BAHN Landesverband Hessen in seiner Landesversammlung am 10.06.2017 in Darmstadt gesetzt.

Einmütig ist man der Ansicht, dass das aktuelle Hess. ÖPNV-Gesetz, auch wenn es in der Form erst seit etwas mehr als drei Jahren in Kraft ist, dringend einer umfassenden Novellierung bedarf. Hierzu machen die Fahrgastvertreter zum aktuellen Zeitpunkt keine Angaben. Geplant ist, in den nächsten Monaten ein Positionspapier zu erarbeiten, wie der PRO BAHN Landesverband Hessen sich eine Novellierung und in weiten Teilen neue inhaltliche und strukturelle Ausrichtung vorstellt. Sobald das Positionspapier fertig ist, wird sich PRO BAHN gegenüber der Öffentlichkeit äußern.

Seit langem diskutiert der Fahrgastverband PRO BAHN, hier speziell der Regionalverband Starkenburg, sehr intensiv das Thema Stadt-Land-Bahn sowie die Idee einer umfassenden Neuausrichtung und Fortentwicklung des städtischen und lokalen Schienennahverkehrs in und um Darmstadt. Dazu soll die Initiative „Allianz für mehr Schiene im Raum Darmstadt-Dieburg“ ins Leben gerufen werden, um gemeinsam mit anderen Verbänden und Interessengruppen für gemeinsame Ziele hin zu einer Verkehrswende und einer wesentlichen Verbesserung des kommunalen und lokalen ÖPNV, hier allem voran das Thema Stadt-Land-Bahn bei den kommunalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern durchzusetzen.

Zwei Anträge bezogen sich auf Nordhessen. So wurde nochmals unterstrichen, dass man mit der Kasseler Liniennetzreform überhaupt nicht einverstanden ist und bezieht sich hier auf die Bürgerversammlung in Kassel am 22.05.2017 und das dort vorgestellte Konzept. PRO BAHN schließt sich hierbei dem örtlichen Verkehrsclub Deutschland VCD an, der in Kassel die Kampagne federführend begleitet.

Der Schienenfernverkehr in und um Kassel war Gegenstand eines zweiten Antrags aus Nordhessen. PRO BAHN kritisiert, dass im Bundesverkehrswegeplan 2030, welcher vor gut vier Wochen verabschiedet wurde, mit Ausnahme der eingleisigen Espenauer Spange keinerlei Ausbauprojekte enthält. Dabei müssten, so die PRO BAHN-Vertreter, zumindest die Neu- und Ausbauten zwischen KS-Wilhelmshöhe und Guntershausen sowie die Erneuerung und der Ausbau im Raum Hofgeismar dringend wieder in den BVWP 2030 aufgenommen werden, damit die später neuen geplanten IC (InterCity) der Linien RE51 (Kassel-Warburg-Unna-Dortmund) und RE30 (Kassel-Marburg-Gießen-Frankfurt am Main) problemlos die heutigen Engstellen im Schienendrehkreuz passieren können.

Alles in allem bestehen noch viele Fragen, um deren Klärung sich der Fahrgastverband PRO BAHN kümmern wird.

Alle Themen werden bei Neuerungen oder der Festlegung von Positionen hier an dieser Stelle sowie durch Pressemitteilungen öffentlich bekannt gemacht.

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