PRO BAHN Hessen begrüßt Spatenstich zum Ausbau der Main-Weser-Bahn bzw. der S 6

Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise für den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.

Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise für den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.

Am 19.12.2017 war es endlich soweit, der offizielle Spatenstich ist vollzogen. Die seit Oktober 2017 laufenden Vorarbeiten, welche auch schon örtlich deutlich sichtbar sind, haben jetzt auch einen offiziellen Rahmen. Bis 2022/2023 wird nun gebaut. Im Sinne der Pendler in den Regional-Express-Zügen (RE) und den Regional-Bahnen (RB) aus Mittelhessen mit den drei betroffenen Landkreisen Gießen, Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill mit knapp 800.000 Einwohnern und der S-Bahn-Linie „S 6“, welche den Westteil des Wetteraukreises mit rund 200.000 Einwohnern erschließt, wird es endlich Zeit, dass nun nach unsäglichen Verfahren mit 40 Jahren Verspätung endlich der zeitgemäße Anschluss der zentralhessischen Region an das gesamtdeutsche Schienennetz erfolgt.

Der Fahrgastverband PRO BAHN mit dem Landesverband Hessen und den beiden Regionalverbänden Mittelhessen und Großraum Frankfurt danken den Verantwortungsträgern aus Politik, Deutscher Bahn, Rhein-Main-Verkehrsverbund und Lokalen Nahverkehrsorganisationen für den unermütlichen, nimmer müden Einsatz.

Mögen endlich die Stimmen der Partikulargruppe „Bahnane“ verstummen, welche zum Schaden von weiten Teilen der Gesellschaft fortwährend Halbwahrheiten und Unwahrheiten sowie Phantasieprojekte in die Welt gesetzt haben, wodurch das sinnvolle Projekt lange blockiert wurde. Mittelhessen braucht den Bahn-Ausbau, wir brauchen Gleise statt Asphalt.

Der Fahrgastverband PRO BAHN setzt sich jetzt für eine breite Beteiligung am Realisierungsprozess ein. Dazu könne die Initiative „Vier bis Friedberg“, welche vor gut eineinhalb Jahren von Aufgabenträgern und Verbänden gegründet wurde als Plattform umgestaltet und ausgebaut werden. Dies wäre eine tolles Sache und man könnte sich gegenseitig im Sinne des Gesamtprojekts ergänzen.

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