Die Situation um den Lauterbacher Nordbahnhof stand im Vordergrund der Diskussionen

Fahrgastbeirat für den Vogelsbergkreis konstituierte sich neu

Der Fahrgastbeirat hat sich in seiner jüngsten Sitzung im Lauterbacher Landratsamt neu konstituiert Der Fahrgastbeirat besteht aus den Vertretern verschiedener Gemeinden und Städte aus dem Vogelsbergkreis. Verbände wie der BUND, PPRO BAHN, Gewerkschaft EVG und Pro Bahn & Bus gehören ebenfalls dazu. Erfreulicherweise haben sich einige jüngere Mitglieder, die an sich aus dem Kinder- und Jugendparlament des Vogelsbergkreises kommen, ebenfalls zur Mitarbeit bereit erklärt, da sie sich für den ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) besonders engagieren möchte. Dieser Personenkreis ist neben den Senioren am meisten auf den ÖPNV angewiesen.

Der Bahnhof Lauterbach mit dem LINT-Nahverkehrszug, der sich auf dem Weg von Limburg über Gießen nach Fulda befindet.

Der Bahnhof Lauterbach mit dem LINT-Nahverkehrszug, der sich auf dem Weg von Limburg über Gießen nach Fulda befindet.

Fahrgastbeirat für den Vogelsbergkreis konstituierte sich neu

Der Vorsitzende des Fahrgastbeirates, Werner Filzinger, Lauterbach konnte auch Vertreter des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) , Herrn Muth-Born und der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO), Herrn Theiß, begrüßen.

Der Verkauf des Lauterbacher Nordbahnhofes gab genügend Gesprächsstoff und wurde entsprechend intensiv diskutiert. Man kam zur Einsicht, dass der Ankauf des Lauterbacher Bahnhof von der DB AG momentan für jede Kommune eine deutlich nicht stemmbare „Nummer“ bedeute. Besonders seien aber die Pendler von dem Verkauf der Liegenschaften betroffen. Deshalb fordere man die Stadt Lauterbach, als zuständige Kommune für den ruhenden Verkehr auf, die umliegenden Liegenschaften, vornehmlich Parkanlagen zu kaufen, damit die zahlreichen Pendler weiterhin Parkplätze hätten.

Bereits vor einigen Jahren seien im Rahmen des „Stadtumbau West Mittel für derartige Käufe bereitgestellt gewesen, die nach Ansicht des Vorsitzenden Werner Filzinger, immer noch bereit stehen würden. Mehrmalige Zählungen des Fahrgastbeirates haben in der 38. Woche 2013 tagsüber zwischen 46 und 48 Pkws ergeben. Hinzu kommen die Autos der Fahrgäste, des Individual- und Freizeitverkehrs. Vor allem nehmen die Fahrradtouristen zu, die nicht nur mit der Bahn, sondern auch mit dem Auto und Fahrrad anreisen und vom Bahnhof aus den Vulkan – Bus benutzen. Man sehe katastrophale Zustände voraus, wenn die Fahrgäste der Vogelsbergbahn nicht mehr in Bahnhofsnähe parken könnten, so die Mitglieder des Fahrgastbeirates.

Ein weiteres Argument für die Schaffung kommunaler Parkplätze sei auch die deutlich sichtbare Zunahme der Fahrgäste der Vogelsbergbahn. Leider rücke der RMV nicht mit den Zahlen seiner Fahrgastzählungen heraus, so dass man halt das Maß der vielen voll besetzten Züge als Argument heranziehen müsse, so Werner Filzinger abschließend.

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