{"id":2016,"date":"2015-03-18T23:41:22","date_gmt":"2015-03-18T21:41:22","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2016"},"modified":"2015-03-20T00:53:44","modified_gmt":"2015-03-19T22:53:44","slug":"bericht-vom-bundesverbandstag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2016","title":{"rendered":"Bundesverbandstag in Bremen beschlie\u00dft Eckpunktepapier als Forderung zum Personenfernverkehr auf der Schiene"},"content":{"rendered":"<p><strong>Landesverb\u00e4nde Berlin\/Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Th\u00fcringen bringen mit weiteren einzelnen Kollegen aus anderen Landesverb\u00e4nden deutliche und inhaltlich fundierte Poistionen ein.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Landesverb\u00e4nde Berlin\/Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Th\u00fcringen kam mit dem Thema \u201eEckpunktepapier Fernverkehr\u201c zum Bundesverbandstag am 14.03.2015 nach Bremen. Der Personenfernverkehr auf der Schiene wurde in den letzten Jahrzehnten stark vernachl\u00e4ssigt. So beinhaltet das Papier folgende Schwerpunkte:<div id=\"attachment_2053\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2053\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600-300x225.jpg\" alt=\"ICE 3 und ICE 1 nebeneinander.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-2053\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2053\" class=\"wp-caption-text\">ICE 3 und ICE 1 nebeneinander.<\/p><\/div><!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Forderungen an die Deutsche Bahn AG zu kurzfristigen Verbesserungen<br \/>\n&#8211; Bahnfahren muss wieder zuverl\u00e4ssiger werden<\/em><\/strong><br \/>\nHier gilt die Kernkritik der zunehmenden Versp\u00e4tungen. Viele Versp\u00e4tungen w\u00e4ren vermeidbar, wenn die technischen Anlagen nicht \u00fcber lange Zeit vernachl\u00e4ssigt worden w\u00e4ren.<br \/>\n<em><strong>&#8211; Bahnfahren muss wieder preisg\u00fcnstiger werden<\/strong><\/em><br \/>\nDie Deutsche Bahn f\u00e4hrt ihren Fernverkehr eigenwirtschaftlich. Die Fahrkarte ohne Preisnachlass ist bei der Bahn drei- bis viermal so teuer wie der Fernbus. Es wird ein leicht durchschaubares Preissystem gefordert, in dem man nicht darauf aus sein muss, viele Tage vorher eine Buchung vorzunehmen, um einen akzeptablen Fahrpreis zu erzielen.<br \/>\n<em><strong>&#8211; Bahnfahren muss wieder entspannter werden<\/strong><\/em><br \/>\nHierbei sind Forderungen nach zuverl\u00e4ssigen Echtzeitinformationen gemeint, ebenso WLAN und ein transparentes Platzbuchungssystem<br \/>\n<em><strong>&#8211; Bahnfahren muss wieder bequemer werden<\/strong><\/em><br \/>\nDie Forderung zielt auf den fehlenden Gep\u00e4ckraum. Leider sind die neuen Doppelstock-IC ebenso konzipiert wie die Doppelstock-Wagen im Regionalverkehr. Es ist nur rudiment\u00e4r Platz f\u00fcr Gep\u00e4ckst\u00fccke vorhanden.<br \/>\n<em><strong>Anforderungen an die Planungen bei Bahn und Politik<\/strong><\/em><br \/>\nViele St\u00e4dte, darunter zahlreiche Gro\u00dfst\u00e4dte, sind mittlerweile vom Fernverkehr der Deutschen Bahn abgekoppelt. Der R\u00fcckzug des Fernverkehrs aus der Fl\u00e4che und damit die 100%-tige Abschiebung der Personenbef\u00f6rderung auf die Bundesl\u00e4nder als Aufgabentr\u00e4ger des Nahverkehrs kann so nicht weitergehen. Die Mittel, dies aufzufangen, reichen bei weitem nicht aus.<\/p>\n<p><em><strong>Der Bund als Eigent\u00fcmer muss endlich handeln und Standards setzen<\/strong><\/em><br \/>\nDer Staat, genauer gesagt der Bund, kommt seiner Aufgabe, zu welcher er nach dem Grundgesetz verpflichtet ist, nicht mehr in ausreichendem Ma\u00df nach. Hierzu geh\u00f6ren auch Zuschussregelungen in den Bereichen, in denen die Bahn die Angebotsbereitstellung nicht eigenwirtschaftlich leisten kann. Um bessere Auslastungen in l\u00e4ndlicheren Gebieten zu erzielen, sollte in ganz Deutschland f\u00fcr viele Streckenabschnitte auch die Nutzung von IC-Z\u00fcgen auch mit Nahverkehrstickets m\u00f6glich sein. In dem Zusammenhang ergeht auch die Forderung einer Maut und eines Stationspreises f\u00fcr die Fernbusse.<\/p>\n<p><strong>Der Fahrgastverband PRO BAHN bezieht Position f\u00fcr den Fernverkehr auf der Schiene<\/strong><em><\/em><\/p>\n<p>Letztlich setzt sich der Fahrgastverband PRO BAHN selbst das Ziel, f\u00fcr die entsprechende Verbreitung und nachhaltige Einwirkung auf die Entscheidungstr\u00e4ger zu sorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landesverb\u00e4nde Berlin\/Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Th\u00fcringen bringen mit weiteren einzelnen Kollegen aus anderen Landesverb\u00e4nden deutliche und inhaltlich fundierte Poistionen ein. Die Landesverb\u00e4nde Berlin\/Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Th\u00fcringen kam mit dem Thema \u201eEckpunktepapier Fernverkehr\u201c zum Bundesverbandstag am 14.03.2015 nach Bremen. 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