{"id":2154,"date":"2015-04-21T13:44:56","date_gmt":"2015-04-21T11:44:56","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2154"},"modified":"2015-04-21T14:02:41","modified_gmt":"2015-04-21T12:02:41","slug":"landkreis-bergstrase-erfolge-im-opnv-eine-schwarz-grune-luftnummer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2154","title":{"rendered":"Landkreis Bergstra\u00dfe: Erfolge im \u00d6PNV? Eine schwarz-gr\u00fcne Luftnummer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pressemitteilung des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg vom 13.04.2015<\/strong><\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN Starkenburg hat einen Pressebericht im Bergstr\u00e4\u00dfer Anzeiger vom 4. M\u00e4rz 2015 zum Anlass genommen, zu den im Bericht gemachten, sehr vagen Aussagen bei den Fraktionsspitzen von CDU und Gr\u00fcnen im Kreis konkret nachzufragen. <div id=\"attachment_2168\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/ZOB-Bensheim_640_x_480.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2168\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/ZOB-Bensheim_640_x_480-300x225.jpg\" alt=\"Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Bensheim.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-2168\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/ZOB-Bensheim_640_x_480-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/ZOB-Bensheim_640_x_480.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2168\" class=\"wp-caption-text\">Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Bensheim.<\/p><\/div><!--more--> In dem Pressebericht wurden Aussagen der Fraktionsvorsitzenden Haag (CDU) und Figaj (Gr\u00fcne) wiedergegeben, wonach der \u00d6PNV im Kreis Bergstra\u00dfe bei den Fahrgastzahlen immer besser abschneide und viele Menschen den \u00d6PNV zu vielf\u00e4ltigen Zwecken nutzten. Ebenfalls wurden Modernisierungen der Weschnitztalbahn sowie Ausbau der Nibelungenbahn angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>PRO BAHN stellte unter anderem folgende Fragen: In welchem Umfang steigen die Fahrgastzahlen an? Wie verteilen sich die Fahrgastzahlen auf die einzelnen Schienenstrecken, auf den sonstigen \u00d6PNV? Wie ist die Entwicklung seit 1999 und wie verh\u00e4lt es sich bei den Verbundkarten wie z. B. Karte ab 60, RheinNeckar-Ticket, Semester- oder Maxx-Ticket? Was ist mit der im Pressebericht erw\u00e4hnten Modernisierung der Weschnitztalbahn und dem Ausbau der Nibelungenbahn gemeint?<\/p>\n<p>Beide Fraktionen reagierten in einem gemeinsamen Schreiben, hoben darin die in den kommenden Jahren lobenswerte Ausweitung des Leistungsangebotes im Kreis hervor. Gefragt nach der konkreten Leistungsbilanz im Kreis, verwiesen sie auf die Deutsche Bahn AG und den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).<br \/>\nPRO BAHN f\u00fchrt hierzu aus: Das verbesserte Leistungsangebot wurde zu preislich teuren Konditionen \u201eerkauft\u201c und bietet und auf Grund der langen Laufzeit von zwei Dekaden keinen Spielraum f\u00fcr Verbesserungen. Und: Der Kreis finanziert das Angebot auf der Schiene und Bus mit und sollte deshab selbst die genauen Zahlen kennen und \u00f6ffentlich machen! Zumindest zum Busverkehr hat er sie vorliegen. Zum Schienenverkehr sollte er mindestens auf den VRN einwirken k\u00f6nnen, um sie zu bekommen. Wie soll eine gute Planung mit \u00f6ffentlichen Geldern bzw. entsprechendes Leistungspaket mit Bus und Bahn geschn\u00fcrt werden, wenn der \u00d6ffentlichkeit und den Auftraggebern nicht einmal klar ist, wie die Kundschaft das Angebot annimmt bzw. wo Potenziale erkennbar sind? \u00c4hnliche M\u00e4ngel hat PRO BAHN seinerzeit beim Nahverkehrsplan 2014-1018 des Kreises festgestellt. Auch hier wartet der Fahrgastverband noch heute auf eine Antwort der Verantwortlichen beim Kreis. Nach wie vor weist das Angebot im Nahverkehr Netzl\u00fccken, unabgestimmte Linienverl\u00e4ufe und insbesondere beim Busverkehr unzureichende Angebote in kleineren Ortschaften und in den Abendstunden auf.<\/p>\n<p>Wie kann es sein, dass Andeutungen \u00fcber den so erfolgreichen Nahverkehr im Kreis mit der vielf\u00e4ltigen Nutzerschar gemacht werden, diese sogar in der Presse ihren Niederschlag finden, jedoch nichts Konkretes hierzu erl\u00e4utert werden kann? Mit solchen Aussagen und entsprechenden Presseberichten leistet die Politik einmal mehr der Verdrossenheit der W\u00e4hlerschaft zu neuem Auftrieb, und die Presse sollte genauer nachfragen.<br \/>\nPRO BAHN erinnert dabei, dass zu Beginn der Koalitionsperiode \u00d6PNV-Gespr\u00e4che mit beiden Fraktionen gef\u00fchrt wurden. Sowohl die CDU- als auch die Gr\u00fcnen-Fraktion stellten die Gespr\u00e4che nach wenigen Terminen ein, bevor irgendein Ergebnis erzielt wurde. Aus den damaligen oft vollmundigen Ank\u00fcndigungen im Koalitionsvertrag ist bisher so gut wie nichts Nachpr\u00fcfbares passiert; und n\u00e4chstes Jahr stehen Kommunalwahlen an. Diese Koalition empfiehlt sich nicht f\u00fcr eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg vom 13.04.2015 Der Fahrgastverband PRO BAHN Starkenburg hat einen Pressebericht im Bergstr\u00e4\u00dfer Anzeiger vom 4. 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