{"id":2204,"date":"2015-05-18T19:20:39","date_gmt":"2015-05-18T17:20:39","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2204"},"modified":"2015-05-21T10:54:29","modified_gmt":"2015-05-21T08:54:29","slug":"pro-bahn-landesvorsitzender-ausert-sich-zum-9-gdl-streik-in-den-tarifauseinandersetzungen-2014-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2204","title":{"rendered":"PRO BAHN Landesvorsitzender \u00e4u\u00dfert sich zum 9. GDL-Streik in den Tarifauseinandersetzungen 2014-2015."},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgrund der kurzfristigen Anfrage von mehreren Medienvertretern wurde durch den Vorsitzenden des PRO BAHN Landesverbandes Hessen, Thomas Kraft, die nachstehende Stellungnahme abgegeben, verweist aber auch auf fr\u00fchere Stellungnahmen von PRO BAHN zum laufenden Tarifkonflikt<\/strong><\/p>\n<p>Die laufende Tarifauseinandersetzung kann nur noch durch Einschaltung Dritter gel\u00f6st werden. Der Vorsitzende des PRO BAHN Landesverbandes Hessen erneuert damit seine Forderung an die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf\u00fchrer (GDL), endlich dieser unausweichlichen Vorgehensweise zuzustimmen.<a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Alles-das-m\u00f6ge-die-Menschen-zusammen-f\u00fchren-zugeschnitten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Alles-das-m\u00f6ge-die-Menschen-zusammen-f\u00fchren-zugeschnitten-300x144.jpg\" alt=\"Alles das m\u00f6ge die Menschen zusammen f\u00fchren - zugeschnitten\" width=\"300\" height=\"144\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1557\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Alles-das-m\u00f6ge-die-Menschen-zusammen-f\u00fchren-zugeschnitten-300x144.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Alles-das-m\u00f6ge-die-Menschen-zusammen-f\u00fchren-zugeschnitten.jpg 427w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>In die Kritik ger\u00e4t, so PRO BAHN Hessen, erneut die Vorgehensweise der GDL in Bezug auf den Vorlauf des Streiks, welcher in der laugenden 21. Kalenderwoche beginnt. Die pr\u00e4zise Ank\u00fcndigung des Streiks nur rund 40 Stunden vor Streikbeginn im Personenverkehr anzusetzen und damit weite Teile der deutschen Infrastruktur lahm zu legen, \u00fcbersteigt jedwede Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Mittel. <\/p>\n<p>Streikank\u00fcndigungen m\u00fcssen mindestens einen Vorlauf von 4 Tagen haben, damit die Fahrg\u00e4ste sich der ver\u00e4nderten Lage anpassen k\u00f6nnen. Nicht alle Fahrg\u00e4ste als alleine f\u00fcr sich Betroffene k\u00f6nnen innerhalb der aktuellen Vorlaufzeit ihre Tages- und Wochenpl\u00e4ne \u00e4ndern, Tickets stornieren, neue M\u00f6glichkeiten der Fortbewegung einrichten, Termine umlegen oder absagen.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaft als wesentlicher Teil unseres demokratischen Gesamtkonstrukts in Deutschland ger\u00e4t dabei bedauerlicher Weise mehr und mehr in die Defensive, so Thomas Kraft. Weite Teile der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4tzten das Streikrecht sehr, weil es auch f\u00fcr die eigene Branche schnell zur Anwendung kommen kann. Jedoch muss es im Verh\u00e4ltnis zu dem Verhandlungsgegenstand stehen. Das Verkehrsmittel Bahn werde von mehr und mehr Menschen nicht mehr als Daseinsvorsorge wahrgenommen, sondern nur noch als \u201eein Angebot unter vielen M\u00f6glichkeiten der Fortbewegung\u201c. Der Fernbus ist in das Konzert mit eingestiegen. Das Ziel, die Eisenbahn weiterhin als wichtiges Gut zu verstehen, dem habe sich PRO BAHN verschrieben und die GDL sei gefordert, das gleiche zu tun. Die GDL trage jedoch in der Bev\u00f6lkerung mehr und mehr zur nachhaltigen Bewusstseins\u00e4nderung bei und damit zum nachhaltigen Schaden beim Verkehrsmittel Eisenbahn. <\/p>\n<p>Herr Weselsky kenne anscheinend nicht die Gepflogenheiten der seit 1949 entwickelten erfolgreichen Kultur im bundesrepublikanischen Umgang in Tarifauseinandersetzungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverb\u00e4nden bzw. Unternehmen. Niemand nimmt mit einer Schlichtung der Arbeitnehmerseite das Recht, erneut in einen Streik einzutreten. Wenn eine Schlichtung scheitert, so kann eine Gewerkschaft erneut zu Streiks aufrufen. Danach kann sich eine zweite Schlichtung anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>PRO BAHN Hessen stellt ebenso fest, dass die \u00fcber die Medien kolportierte Rechts\u00e4nderung mit dem anstehenden neuen \u201eTarifeinheitsgesetz\u201c nicht schon f\u00fcr die laufende Tarifauseinandersetzung greift. Gibt es eine rechtliche Handlung schon vor einer Rechts\u00e4nderung, so ist bis zum Abschluss der laufenden rechtlichen Handlung noch das alte Recht anzuwenden. <\/p>\n<p>Thomas Kraft bekr\u00e4ftigt nochmals, wie wichtig es ist, dass sowohl die GDL als auch die EVG f\u00fcr ihre Mitglieder die Interessen nachhaltig vertreten und daf\u00fcr sorgen, dass die Bediensteten im Bahngewerbe von dem Lohn f\u00fcr ihre Arbeit jetzt und in Zukunft ein solches Einkommen haben, dass das allt\u00e4gliche Auskommen den Lebensstandard sichert. Streik geh\u00f6rt in einer Demokratie auch hinzu.<\/p>\n<p>Der Landesvorsitzende Thomas Kraft fordert, dass im neuen Tarifeinheitsgesetz zwar einheitliche Tarifvertr\u00e4ge festgeschrieben sein sollten. Dies jedoch im Umkehrschluss nicht bedeuten darf, dass wenn die gr\u00f6\u00dfere Gewerkschaft zustimmt, es damit zum Abschluss bzw. Ergebnis kommt. Hier muss es nach dem Eins-zu-Eins-Prinzip rechtlich so abgesichert sein, dass alle Gewerkschaften der Branche einem Verhandlungsergebnis zustimmen. Damit seien im Fall der Deutschen Bahn sowohl die GDL als auch die EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) gleichberechtigte Partner. Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit, das sei ein jahrzehntelanger Grundsatz in der Bundesrepublik Deutschland gewesen, so Thomas Kraft abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund der kurzfristigen Anfrage von mehreren Medienvertretern wurde durch den Vorsitzenden des PRO BAHN Landesverbandes Hessen, Thomas Kraft, die nachstehende Stellungnahme abgegeben, verweist aber auch auf fr\u00fchere Stellungnahmen von PRO BAHN zum laufenden Tarifkonflikt Die laufende Tarifauseinandersetzung kann nur noch &hellip; <a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2204\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2204"}],"collection":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2204"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2229,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2204\/revisions\/2229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}