{"id":2583,"date":"2015-11-12T18:09:35","date_gmt":"2015-11-12T16:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2583"},"modified":"2015-11-12T18:26:04","modified_gmt":"2015-11-12T16:26:04","slug":"fahrpreiserhohungen-zum-fahrplanwechsel-bzw-zum-1-januar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=2583","title":{"rendered":"Fahrpreiserh\u00f6hungen in Hessen zum Fahrplanwechsel bzw. zum 1. Januar 2016"},"content":{"rendered":"<p><strong>1.) RMV erh\u00f6ht Fahrpreise &#8211; \u00fcberraschend nur ganz moderat <\/strong><\/p>\n<p>Der unabh\u00e4ngige Fahrgastverband PRO BAHN Hessen nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Fahrpreiserh\u00f6hung beim RMV f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2016 \u00fcberraschend moderat ausf\u00e4llt. Mit einer Anhebung der Fahrpreise zum 1. Januar 2016 um durchschnittlich (nur) 1,85 Prozent liegt der gr\u00f6\u00dfte hessische Verbund im Vergleich zu den anderen gro\u00dfen Verkehrsverb\u00fcnden (wie M\u00fcnchen mit 2,8 Prozent) am absoluten Ende der Skala, die in diesem Jahr bis plus 3 Prozent reicht.<a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC01424-klein-600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC01424-klein-600-300x225.jpg\" alt=\"Fahrkartenautomatenteil\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2590\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC01424-klein-600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC01424-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><!--more--> Die zum Teil heftigen Proteste der Fahrg\u00e4ste und der Fahrgastvertreter in den vergangenen Jahren scheinen offensichtlich Fr\u00fcchte zu tragen. Ganz ohne Preisanhebungen scheint es aber offensichtlich nicht zu gehen. So k\u00f6nnte die relativ geringe Anhebung aber auch als eine Art Wiedergutmachung f\u00fcr die t\u00e4glich bis zu 280.000 Fahrg\u00e4ste verstanden werden, die in diesem Jahr und noch mehr in den beiden kommenden Jahren direkt oder indirekt von der Tunnelsperrung in Frankfurt betroffen waren.<\/p>\n<p>In letzter Sekunde hat sich der Bund bereit erkl\u00e4rt, die so genannten Regionalisierungsmittel auf bundesweit 8 Millionen Euro, wobei die alten Bundesl\u00e4nder und insbesondere Bayern \u00fcberproportional profitieren, mit einer j\u00e4hrlichen Dynamisierung von viel zu niedrigen 1,8 Prozent bis 2030 festzuschreiben. Das gibt den Verb\u00fcnden die zwingend erforderliche langfristige Planungssicherheit. Die neue Vereinbarung erm\u00f6glicht es dem RMV, die Abbestellung von wesentlichen Leistungen zu vermeiden, im Gegenteil auf der \u201eSchiene\u201c Gie\u00dfen \u2013 Marburg \u2013 Kassel und Gie\u00dfen- Dillenburg -Siegen sowie vielen anderen Relationen kommt es zu partiellen Verbesserungen, insbesondere in Tagerandlagen und nachts. Auf die mit Spannung erwarteten Doppelstock-Elektrotriebwagen auf der Regional-Express-Linie 55 nach W\u00fcrzburg m\u00fcssen sich die Fahrg\u00e4ste wegen Lieferschwierigkeiten leider noch etwas in Geduld \u00fcben. Die Regionalbahnen auf dieser Strecke konnten durch den Einsatz gebrauchter spurtstarker Triebwagen deutlich verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>Hart trifft es die Strecke mit den vielleicht meisten Pendlern im RMV. Wegen Strecken\u00fcberlastung durch zus\u00e4tzliche Fernz\u00fcge verl\u00e4ngert sich als Folge vermehrter \u00dcberholungen die Fahrzeit aller Nahverkehrsz\u00fcge zwischen Fulda und Frankfurt. Ein Zug kann sogar den Hauptbahnhof nicht ansteuern. Hier r\u00e4chen sich jetzt die Vers\u00e4umnisse vergangener Jahrzehnte als Folge eines verschleppten Streckenausbaus. Vor diesem Szenario hatten Verkehrsplaner und PRO BAHN eindringlich gewarnt.<\/p>\n<p><strong>2.) Auch NVV und VRN werden teurer<\/strong><\/p>\n<p>Auch der Nordhessische Verkehrsverbund (nvv) und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (vrn) passen ihre Fahrpreise an.<br \/>\nBeim nvv steht der Tarifwechsel bereits zum 13. Dezember 2015 an. Die Fahrpreise werden ebenfalls moderat um durchschnittlich 1,9 Prozent angehoben. Wie der nvv ein vern\u00fcnftiges Angebot bei in einigen Regionen st\u00e4ndig sinkenden Fahrgastzahlen stemmen will, bleibt die Herausforderung Nummer 1 f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre. Abendliche AST-Verkehre auf Stra\u00dfenbahnlinien d\u00fcrften kaum die L\u00f6sung sein, zumal einige LNO\u2019s, wie die Stadtwerke Marburg oder die MTV und der VHT hier kr\u00e4ftig zur\u00fcckrudern.<\/p>\n<p>Die Tarife f\u00fcr Fahrten mit den Bussen und Bahnen im Verbundgebiet Rhein-Neckar, zu dem auch gro\u00dfe Teile S\u00fcdhessens z\u00e4hlen, werden zum 1. Januar 2016 um durchschnittlich 2,8 Prozent angepasst. Der vrn begr\u00fcndet die \u00fcberdurchschnittlich hohe Erh\u00f6hung mit stark r\u00fcckl\u00e4ufigen Fahrgastzahlen auf Grund der demographischen Entwicklung und leicht gestiegenen Kosten. Deutlich billiger werden die Zeitkarten f\u00fcr Sch\u00fcler und Auszubildende.<\/p>\n<p><strong>3.) Fahrpreiserh\u00f6hung bei der Deutschen Bahn im Nahverkehr<\/strong><\/p>\n<p>Wohl wegen des Konkurrenzdrucks des Fernbusmarktes bleiben die Preise im kommenden Jahr in der 2. Klasse stabil, in der 1. Klasse werden sie um 2,9 Prozent angehoben. Im Nahverkehr au\u00dferhalb oder auf Strecken zwischen zwei Verb\u00fcnden betr\u00e4gt der Preisanstieg 1,9 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.) RMV erh\u00f6ht Fahrpreise &#8211; \u00fcberraschend nur ganz moderat Der unabh\u00e4ngige Fahrgastverband PRO BAHN Hessen nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Fahrpreiserh\u00f6hung beim RMV f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2016 \u00fcberraschend moderat ausf\u00e4llt. Mit einer Anhebung der Fahrpreise zum 1. 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