{"id":4197,"date":"2017-02-24T00:29:27","date_gmt":"2017-02-23T22:29:27","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4197"},"modified":"2017-02-24T00:29:46","modified_gmt":"2017-02-23T22:29:46","slug":"lumdatalbahn-diskussion-erwunscht-fakten-und-zahlen-mussen-stimmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4197","title":{"rendered":"Lumdatalbahn-Diskussion erw\u00fcnscht  &#8211; Fakten und Zahlen m\u00fcssen stimmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung von Lumdatalbahn e.V., ProBahn&#038;Bus Mittelhessen und PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_3789\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/FB_IMG_1482193862319-klein-600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3789\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/FB_IMG_1482193862319-klein-600-300x200.jpg\" alt=\"Ein VT 628 auf der Lumdatalbahn an einem Bahn\u00fcbergang bei Mainzlar. (Bild: Lumdatalbahn e.V.)\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"size-medium wp-image-3789\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/FB_IMG_1482193862319-klein-600-300x200.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/FB_IMG_1482193862319-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3789\" class=\"wp-caption-text\">Ein VT 628 auf der Lumdatalbahn an einem Bahn\u00fcbergang bei Mainzlar. (Bild: Lumdatalbahn e.V.)<\/p><\/div>\n<p>Wilfried Schmied von der CDU Staufenberg zweifelt den Nutzen der Lumdatalbahn an und w\u00fcnscht sich mehr Transparenz in der aktuellen Runde der Nutzen-Kostenbewertung. Schmied unterlegt seine Kritik mit der seiner Meinung nach negativen Entwicklung an der reaktivierten Edertalbahn Korbach &#8211; Frankenberg. Der CDU-Politiker erweckt den Eindruck, als sei im Edertal mit der aktuellen Fahrgastzahl (ca. 470 Reisende pro Tag) die Prognose von 2700 Fahrg\u00e4sten pro Tag weit verfehlt. Resultierend aus diesen Zahlen m\u00fcsse der Landkreis Waldeck-Frankenberg au\u00dferdem ein au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiges Defizit tragen.<!--more--> <\/p>\n<p>Nach Ansicht des Vereins Lumdatalbahn e. V. sowie der Fahrgastverb\u00e4nde PRO BAHN und Pro Bahn &#038; Bus d\u00fcrfen einem Kommunalpolitiker mit zehnj\u00e4hriger Erfahrung als Regierungspr\u00e4sident keine solchen Fehleinsch\u00e4tzungen unterlaufen. Denn die Fakten sehen g\u00e4nzlich anders aus. F\u00fcr die Edertalbahn hat es nie eine Prognose \u00fcber 2700 Fahrg\u00e4ste pro Tag gegeben. Vielmehr ist die CDU-gef\u00fchrte Landesregierung von nur etwa 300 Reisenden ausgegangen. Allerdings hat das zust\u00e4ndige Ministerium f\u00fcr die nordhessische Region einen hohen touristischen und strukturpolitischen Nutzen im Projekt Edertalbahn gesehen. <\/p>\n<p>Da die Edertalbahn mit ihren Fahrgastzahlen \u00fcber und nicht unter der Prognose liegt, gibt es auch kein au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiges Defizit, welches vom Landkreis Waldeck-Frankenberg auszugleichen w\u00e4re. Generell m\u00fcssen Landkreise \u00fcber die \u00fcblichen Umlagen an die Verkehrsverb\u00fcnde hinaus keine Zusch\u00fcsse zum laufenden Bahnbetrieb zahlen. Beteiligt werden sie allerdings an den einmaligen Investitionskosten, die erforderlich sind, um eine Strecke ins Rollen zu bringen. Die Finanzierung des regionalen Bahn- und Busangebotes folgt klar definierten Regeln, die von einem Kommunalpolitiker mit verkehrspolitischen Ambitionen verstanden werden sollten. Wer schwammig von einem auf Jahre auszugleichenden Defizit redet, macht Stimmung gegen die Bahn ohne Fakten zu benennen. Waldeck-Frankenbergs Landrat Dr. Kubat zeigte sich im Gespr\u00e4ch mit zahlreichen Aktiven des Vereins Lumdatalbahn im \u00dcbrigen zufrieden mit der Entwicklung an der Edertalbahn. <\/p>\n<p>Der Verein Lumdatalbahn e. V. und die Fahrgastverb\u00e4nde sind zuversichtlich, dass auch die Lumdatalbahn von der Jahr f\u00fcr Jahr steigenden Nachfrage im Regionalverkehr auf der Schiene profitieren wird. Anders als von Schmied behauptet, weisen die Vereine auch dem RMV keine Schuld an den bisher negativen Nutzen-Kosten-Untersuchungen zu. Allerdings gilt es zu hinterfragen, warum eine Vorstufenuntersuchung positiv abschlie\u00dft, eine detaillierte Untersuchung aber negativ. Und es m\u00fcssen f\u00fcr die Lumdatalbahn \u00e4hnliche Kriterien gelten wie f\u00fcr die Edertalbahn, denn im Edertal wurde der Strecke von der CDU-Landesregierung auch ein hoher Nutzen f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum bescheinigt. <\/p>\n<p>Die letzten Streckenstilllegungen in Mittelhessen fanden in der Amtszeit von Regierungspr\u00e4sident Wilfried Schmied am 08.06.2001 (Aar-Salzb\u00f6de-Bahn Herborn-Hartenrod) bzw. am 04.04.2003 (Horlofftalbahn Hungen-W\u00f6lfersheim) statt. Seitdem entwickelt sich auch in Mittelhessen der Regionalverkehr auf allen Strecken positiv. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Pressemitteilung von Lumdatalbahn e.V., ProBahn&#038;Bus Mittelhessen und PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen Wilfried Schmied von der CDU Staufenberg zweifelt den Nutzen der Lumdatalbahn an und w\u00fcnscht sich mehr Transparenz in der aktuellen Runde der Nutzen-Kostenbewertung. 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