{"id":4391,"date":"2017-05-24T18:30:00","date_gmt":"2017-05-24T16:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4391"},"modified":"2017-06-05T12:46:06","modified_gmt":"2017-06-05T10:46:06","slug":"im-norden-nichts-neues-burgerversammlung-in-der-stadt-kassel-zeigte-keine-veranderungen-der-veranderungen-in-sachen-kasseler-liniennetzreform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4391","title":{"rendered":"Im Norden nichts Neues \u2013 B\u00fcrgerversammlung in der Stadt Kassel zeigte keine \u201eVer\u00e4nderungen der Ver\u00e4nderungen\u201c in Sachen Kasseler Liniennetzreform"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) stellte in der monatelang erwarteten B\u00fcrgerversammlung am 22.05. ihr neues Linienkonzept vor<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4422\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/DSC00364-ge\u00e4ndert-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4422\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/DSC00364-ge\u00e4ndert-klein-500-300x225.jpg\" alt=\"Die Linie 6 am St\u00e4ndeplatz in Kassel. Sie f\u00e4hrt bislang im Osten nach Wolfsanger. Das soll sich \u00e4ndern, denn sie soll das Streckenende mit der Linie 7 tauschen und k\u00fcnftig in die Ihringsh\u00e4user Stra\u00dfe fahren, was sehr umstritten ist.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-4422\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/DSC00364-ge\u00e4ndert-klein-500-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/DSC00364-ge\u00e4ndert-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4422\" class=\"wp-caption-text\">Die Linie 6 am St\u00e4ndeplatz in Kassel. Sie f\u00e4hrt bislang im Osten nach Wolfsanger. Das soll sich \u00e4ndern, denn sie soll das Streckenende mit der Linie 7 tauschen und k\u00fcnftig in die Ihringsh\u00e4user Stra\u00dfe fahren, was sehr umstritten ist.<\/p><\/div>\n<p>Im Norden nichts Neues, das trifft schon zu, wenn man das auf die regionale Zuordnung im Bundesland Hessen bezieht. Rund 200 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger waren am Montag, den 22.05. der Aufforderung gefolgt, etwas wenig aber vielleicht hat man sich in Kassel schon mit der Situation abgefunden. Seit rund zwei Jahren diskutiert man \u00fcber die geplante Gesamt\u00e4nderung. Lobenswert der VCD-Kassel, der vor der T\u00fcr mittels Flyer nochmal deutlich machte, was alles bei der Liniennetzreform falsch l\u00e4uft. Der Linientausch zwischen der 6 und der 7 in Wolfsanger bzw. der Ihringsh\u00e4user Stra\u00dfe und dass in den Sp\u00e4tstunden nur noch die Linie 3 fahren soll, was eine Halbierung des Taktes bedeutet, zudem der Wegfall der Tram im Fasanenhof am sp\u00e4teren Abend, darauf wurde eindrucksvoll hingewiesen. <!--more--><\/p>\n<p>Was die KVG unter der Leitung von Dr. Thorsten Ebert am 22.05. im B\u00fcrgersaal des Kasseler Rathauses vorstellte, war letztlich nichts Neues, wenn man sich die 2. Version der Planung zur Kasseler Liniennetzreform mal zur Hand nimmt, die bereits vor gut einem Jahr vorlag. Man ist willens, dies durchzuziehen. Ein gewisses Ma\u00df an Verst\u00e4ndnis mag man dann noch aufbringen, wenn ehrlich argumentiert w\u00fcrde, dass eine Mio. Euro eingespart werden muss. Dies tut man aber nicht und verkauft die Sache als den gro\u00dfen Wurf. Dabei ist es das bei weitem nicht. W\u00e4hrend andere St\u00e4dte, auch mit vergleichbarer Einwohnerzahl, z.B. Freiburg im Breisgau, dabei sind, ihr Stra\u00dfenbahnnetz auszubauen, denkt man in Kassel an so etwas \u00fcberhaupt nicht mehr. Kein Ansatz von Kapazit\u00e4tserweiterung. Vielmehr werden nur an den Stellen dichtere Takte angeboten, wo die Bahnen v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllt sind, wie auf der Strecke Hellb\u00f6hn-Br\u00fcckenhof, daf\u00fcr m\u00fcssen aber andere Abschnitte leiden.<\/p>\n<p>Sehr bezeichnend die Aussage des aktuellen Stadtk\u00e4mmerers und k\u00fcnftigen Oberb\u00fcrgermeisters Christian Geselle (SPD), dessen einziger Hinweis des Abends darin bestand, dass die Stadt Kassel 25-27 Mio. Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr den st\u00e4dtischen Nahverkehr ausgibt. <\/p>\n<p>Weiter im Konzept sind die neuen Linien 10,11 und 12, die in manchen Stadtteilen nur noch die Durchgangsstra\u00dfen bedienen und nur durch Anruf-Sammel-Taxen erg\u00e4nzt werden. Auch sind einige Teile der Stadt k\u00fcnftig nicht mehr direkt mit der Innenstadt oder dem Fernbahnhof Wilhelmsh\u00f6he verbunden. Wenigstens in sehr einzelnen F\u00e4llen zeigt man sich noch gespr\u00e4chsbereit, z.B. die Anbindung der Wohnbereiche von Wehlheiden, die k\u00fcnftig durch die Ringlinie 25 angebunden werden sollen, jedoch im vorliegenden Entwurf nur durch Umstieg in die Stra\u00dfenbahn an die Innenstadt angebunden sind. Man duckte sich, wenn Fakten genannt wurden, wie z.B. die deutliche Verschlechterung f\u00fcr den Stadtteil Forstfeld, der zu weiten Tageszeiten nur noch mit Anruf-Sammel-Taxi angebunden werden soll und doch immerhin 8.000 Einwohner umfasst.<\/p>\n<p>Fazit ist: Die KVG wei\u00df die Stadt hinter sich und wird die Liniennetzreform wohl durchziehen. Die Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung am 19.06.2017 scheint gesichert. Wieder ist der Beweis angetreten, dass in Hessen die Uhren in Sachen \u00d6PNV und Verkehrswende langsamer gehen. Nach der fatalen Entscheidung gegen die Aartalbahn im Taunus ist dies ein weiterer Beweis, dass man in Sachen \u00f6ffentlicher Personenbef\u00f6rderung nicht zukunftsweisend unterwegs ist.<\/p>\n<p>Mehr zu dem Thema wird der Fahrgastverband PRO BAHN noch ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) stellte in der monatelang erwarteten B\u00fcrgerversammlung am 22.05. ihr neues Linienkonzept vor Im Norden nichts Neues, das trifft schon zu, wenn man das auf die regionale Zuordnung im Bundesland Hessen bezieht. 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