{"id":4537,"date":"2017-07-07T07:28:29","date_gmt":"2017-07-07T05:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4537"},"modified":"2017-08-20T12:25:03","modified_gmt":"2017-08-20T10:25:03","slug":"pro-bahn-landesverband-hessen-ubt-kritik-an-der-deutschen-bahn-bei-unvorhergesehenen-streckensperrungen-und-zugausfallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4537","title":{"rendered":"PRO BAHN Landesverband Hessen \u00fcbt Kritik an der Deutschen Bahn  bei unvorhergesehenen Streckensperrungen und Zugausf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_084936-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_084936-klein-500-300x168.jpg\" alt=\"Bild Schienenersatzverkehr 01\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4540\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_084936-klein-500-300x168.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_084936-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Hessen kritisiert die Deutsche Bahn AG (DB) wegen ihres Managements bei unvorhersehbaren Streckensperrungen und Zugausf\u00e4llen. Auf der Main-Weser-Bahn Frankfurt-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel beispielsweise gebe es gerade in den letzten Monaten fortw\u00e4hrend Oberleitungssch\u00e4den, so PRO BAHN. Beispiele seien hier aktuell am 06.07. zwischen Bad Nauheim und Friedberg im Rhein-Main-Gebiet sowie am 19.06. zwischen Borken und Wabern in Nordhessen und am 12.09.2016 bei Stadtallendorf in Mittelhessen.<!--more--><\/p>\n<p>Indes sei zu kritisieren, dass die Bereitstellung von Schienenersatzverkehr immer schlechter funktioniere. Nachdem die Deutsche Bahn ihre eigenen Bahnbusgesellschaften abgetreten hat, verf\u00fcge die DB seit Jahren \u00fcber keine eigene Busflotte mehr. V\u00f6llig unzureichende Vertr\u00e4ge wurden stattdessen mit kleinen privaten Busunternehmen geschlossen. Diese k\u00f6nnen den erforderlichen Fahrzeugbedarf \u00fcberhaupt nicht erbringen, so dass im Pr\u00e4zedenzfall oftmals kein Schienenersatzverkehr f\u00fcr die gestoppten Z\u00fcge bereitgestellt wird. Dem nicht genug. So gut wie immer steht an den betroffenen Bahnstationen kein Personal zur Information der Fahrg\u00e4ste bereit. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher, dass fl\u00e4chendeckend in Deutschland seitens der Eisenbahnverkehrsunternehmen Personaleinheiten bereit gehalten werden, welche innerhalb einer angemessenen Zeit von max. 30 Minuten vor Ort an den betroffenen Bahnstationen eintreffen, um gestrandete Fahrg\u00e4ste zu informieren. Mittlerweile seien Abschnitte von \u00fcber 100 km wie zwischen Marburg und Kassel im Alltag ohne jedwedes Auskunftspersonal. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert den Bundesgesetzgeber auf, die Deutsche Bahn und die weiteren Eisenbahnverkehrs- und  -infrastrukturunternehmen zu verpflichten, ausreichend Busdepots als \u201estille Reserve\u201c mit w\u00e4hrend der Betriebszeit  bereit stehenden Bussen einzurichten und zu unterhalten. Hierzu muss der Gesetzgeber der Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen die dazu notwendigen Mittel zur Aufbringung der Betriebskosten dieser Ma\u00dfnahme zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Nicht nur bei der Personal- und Busbereitstellung habe die Deutsche Bahn Nachholbedarf. Auch m\u00fcsse f\u00fcr alle st\u00f6ranf\u00e4lligen Strecken ergr\u00fcndet werden, warum es so h\u00e4ufig zu Oberleitungssch\u00e4den komme. Die Elektrifizierung der Main-Weser-Bahn erfolgte im Jahr 1967, also vor genau 50 Jahren. Eine grundhafte Erneuerung habe auf dieser rund 200 km langen Strecke in Hessen ebenso wenig stattgefunden wie an anderen Stellen in Deutschland. Die Zuggattungen haben sich jedoch in den letzten 5 Jahrzehnten entscheidend ver\u00e4ndert. Heute fahren, wenn auch auf der Main-Weser-Bahn als Ausweichroute, gro\u00dfe ICE, welche einen viel st\u00e4rkeren Druck mit ihren B\u00fcgeln auf die Oberleitung aus\u00fcben aber auch S-Bahnen und Nahverkehrstriebwagen. Die Technik an der Strecke h\u00e4tte sich angesichts dieser verschiedenen Produkttypen auch ver\u00e4ndern m\u00fcssen. Das sei nicht geschehen, so PRO BAHN, so dass man auch aus diesem Grund immer mehr Oberleitungssch\u00e4den zu beklagen habe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_085221-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_085221-klein-500-300x168.jpg\" alt=\"Bild Schienenersatzverkehr 02\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4542\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_085221-klein-500-300x168.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170707_085221-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Situation d\u00fcrfe nun von der DB nicht ausgesessen werden. Es m\u00fcsse noch im Jahr 2017 eine offene Gespr\u00e4chsrunde gestartet werden, um zeitnah f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und Verbesserungen im Sinne der Fahrg\u00e4ste zu erreichen. Ein weiter so ist nicht hinnehmbar, so der PRO BAHN Landesverband Hessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Hessen kritisiert die Deutsche Bahn AG (DB) wegen ihres Managements bei unvorhersehbaren Streckensperrungen und Zugausf\u00e4llen. Auf der Main-Weser-Bahn Frankfurt-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel beispielsweise gebe es gerade in den letzten Monaten fortw\u00e4hrend Oberleitungssch\u00e4den, so PRO BAHN. 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