{"id":4654,"date":"2017-08-25T09:38:41","date_gmt":"2017-08-25T07:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4654"},"modified":"2017-08-25T09:39:47","modified_gmt":"2017-08-25T07:39:47","slug":"locomore-ein-weiterer-start-von-stuttgart-uber-frankfurt-nach-berlin-und-zuruck-ab-dem-24-08","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=4654","title":{"rendered":"LOCOMORE \u2013 ein weiterer Start von Stuttgart \u00fcber Frankfurt nach Berlin und zur\u00fcck ab dem 24.08."},"content":{"rendered":"<p><strong>Landesvorsitzender Thomas Kraft im Interview mit hr-info.<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenige Monate waren dem Start von LOCOMORE, dem kleinen Fernzugkonkurrenten der Deutschen Bahn geg\u00f6nnt, mit einem Zugpaar mehrmals w\u00f6chentlich zwischen Frankfurt und Berlin unterwegs zu sein. Es ging in die Insolvenz. <\/p>\n<div id=\"attachment_4655\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC05196-bearbeitet-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4655\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC05196-bearbeitet-klein-500-300x225.jpg\" alt=\"Ein Waggon von LOCOMORE bei der Innotrans in Berlin im September 2016.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-4655\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC05196-bearbeitet-klein-500-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC05196-bearbeitet-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4655\" class=\"wp-caption-text\">Ein Waggon von LOCOMORE bei der Innotrans in Berlin im September 2016.<\/p><\/div>\n<p>Nun wird am 24.08.2017 ein Neustart gewagt, denn neue Namen tauchen als Beteiligte auf, ein Investor aus Tschechien und der Marktf\u00fchrer (93% Anteil) des deutschen Fernbusmarktes, das Unternehmen Flixbus steigt in den Zugmarkt ein. Der neue Name \u201eFlixtrain\u201c wurde inzwischen aus der Taufe gehoben und es mutet an, als wird der Name \u201eFlixtrain\u201c alsbald den Namen \u201eLOCOMORE\u201c ersetzen.<!--more--><\/p>\n<p>Thomas Kraft, Landesvorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Hessen sagte gegen\u00fcber \u201ehr-info\u201c, dem Nachrichtensender des Hessischen Rundfunks, dass sich der Fahrgastverband PRO BAHN dar\u00fcber freue, wenn es endlich Wettbewerb in der Fernzugsparte gebe. Ein breiteres Angebot als von einem Monopolisten kann nur im Sinne der Fahrg\u00e4ste sein. Bei allen Anbietern m\u00fcssten aber gleiche Wettbewerbsbedingungen gegeben sein, so. z.B. gleiche Fahrgastrechte bei allen Anbietern, gleiche Form von Fahrpreisr\u00fcckerstattungen, station\u00e4re und elektronische Fahrgastinformation. Sehr viel Wert legt Kraft auf eine durchg\u00e4ngige Reisekette, d.h. es m\u00fcsse m\u00f6glich sein, durchgebundene Fahrscheine von verschiedenen Verkehrsmitteln und Unternehmen zu erwerben. <\/p>\n<p>Auf die Frage, warum denn LOCOMORE in die Insolvenz rutschte, konnte Thomas Kraft lediglich die Mutma\u00dfung angeben, dass insbesondere die Investitionskosten vor dem ersten Start enorm hoch gewesen seien und die Stations- und Trassenpreise f\u00fcr das deutsche Schienennetz ihr \u00fcbriges dazu getan h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Einen Vorschlag f\u00fcr den Verlauf in Hessen hatte der PRO BAHN Landesvorsitzende ebenfalls parat. Bei dem 1. Versuch war die schwache Fahrgastfrequenz in Frankfurt-S\u00fcd, Hanau und Fulda bem\u00e4ngelt worden. Kraft schl\u00e4gt f\u00fcr die Fahrt Stuttgart-Berlin die Alternative die Main-Weser-Bahn mit Halt in Frankfurt-West (nahe Uni-Campus der Goethe-Universit\u00e4t), Gie\u00dfen und Marburg, beide bekanntlich gro\u00dfe Hochschulstandorte, vor. Die Region Mittelhessen verf\u00fcge im Moment \u00fcber keinerlei Direktverbindung nach Berlin und mit guten Angeboten k\u00f6nne dies gerade f\u00fcr Studentinnen und Studenten verlockend sein. Hanau und Fulda mit der teuren Trasse der Schnellfahrstrecke seien schon sehr gut durch den regelm\u00e4\u00dfig verkehrenden ICE direkt mit Berlin verbunden.<\/p>\n<p>Weitere zeitgleiche Links zum Thema seitens des Fahrgastverbandes PRO BAHN:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pro-bahn.de\/presse\/pm_bv_show.php?id=247http:\/\/\" title=\"Pressemitteilung des Bundesverbandes zu Locomore vom 24.08.2017\" target=\"_blank\"><br \/>\nPressemitteilung des Bundesverbandes zu Locomore vom 24.08.2017<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pro-bahn-berlin.de\/blog.html\" title=\"Blogbeitrag des PRO BAHN Landesverbandes Berlin\/Brandenburg auf pro-bahn-berlin.de\" target=\"_blank\"><br \/>\nBlogbeitrag des PRO BAHN Landesverbandes Berlin\/Brandenburg auf pro-bahn-berlin.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/wirtschaft_aktuell\/201708\/157828.html\" title=\"Bericht im rbb-Inforadio des Rundfunks Berlin\/Brandenburg\" target=\"_blank\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landesvorsitzender Thomas Kraft im Interview mit hr-info. Nur wenige Monate waren dem Start von LOCOMORE, dem kleinen Fernzugkonkurrenten der Deutschen Bahn geg\u00f6nnt, mit einem Zugpaar mehrmals w\u00f6chentlich zwischen Frankfurt und Berlin unterwegs zu sein. Es ging in die Insolvenz. 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