{"id":5660,"date":"2018-07-10T01:44:11","date_gmt":"2018-07-09T23:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=5660"},"modified":"2018-07-10T01:44:11","modified_gmt":"2018-07-09T23:44:11","slug":"pro-bahn-hessen-fordert-fuer-die-naechsten-bauphasen-sicheren-und-standfesten-fahrplan-fuer-die-main-weser-bahn-und-die-s-bahn-linie-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=5660","title":{"rendered":"PRO BAHN Hessen fordert f\u00fcr die n\u00e4chsten Bauphasen sicheren und standfesten Fahrplan  f\u00fcr die Main-Weser-Bahn und die S-Bahn-Linie 6"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sommerferien 2018 mit zahlreichen Versp\u00e4tungen zwischen Mittelhessen und der Mainmetropole bedeutet Stress f\u00fcr Pendlerinnen und Pendler aber auch f\u00fcr Ferienreisende.<\/strong><\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN nimmt verst\u00e4rkte Beschwerden von Bahnkunden zur Kenntnis, welche die Main-Weser-Bahn zwischen Mittelhessen und Frankfurt sowie die S-Bahn-Linie S 6 zwischen Friedberg und Frankfurt nutzen. Der Grund ist der aktuelle Baustellenfahrplan, welcher \u00fcber die Sommerferien 2018 hinweg wegen des viergleisigen Ausbaus im 1. Bauabschnitt zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel eingerichtet wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_5166\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5166\" class=\"size-medium wp-image-5166\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171107_133557-scharf-klein-600-300x169.jpg\" alt=\"Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise f\u00fcr den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171107_133557-scharf-klein-600-300x169.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171107_133557-scharf-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5166\" class=\"wp-caption-text\">Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise f\u00fcr den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Z\u00fcge des Mittelhessen-Express (RB 40, RB 41) werden ab Friedberg \u00fcber Hanau nach Frankfurt umgeleitet, verkehren nur \u00fcber Frankfurt-S\u00fcd zur Endhaltestelle Stadion. Dadurch sind die Z\u00fcge der RB 49 (Friedberg-Hanau) gestrichen. Die RegionalExpress-Linien RE 30, RE 98 und RE 99 fahren durch die nur eingleisig befahrbare Baustelle, jedoch mit l\u00e4ngeren Fahrtzeiten und anderen Fahrplanlagen. Die S-Bahn S 6 f\u00e4hrt nur halbst\u00fcndlich, ohne Halt an der Galluswarte und der Messe. Die Intercity-Z\u00fcge sind auf der Main-Weser-Bahn komplett herausgenommen.<\/p>\n<p>Die PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Mittelhessen und Gro\u00dfraum Frankfurt kritisieren, dass der Baustellenfahrplan nicht konstant l\u00e4uft, in \u00dcberma\u00dfen Zugausf\u00e4lle und gro\u00dfe Versp\u00e4tungszeiten entstehen. Die Umlaufzeiten der Regionalexpresslinien aus Mittelhessen, welche im Baustelleplan im Frankfurter Hauptbahnhof enden, haben nur eine Wendezeit von 8 Minuten. Das ist angesichts des gro\u00dfen Fahrgastwechsels viel zu kurz und f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zu weiteren Versp\u00e4tungen. Diese werden, so PRO BAHN, den ganzen Tag \u00fcber \u201emitgeschleppt\u201c. Die Fahrt mitten durch die eingleisig befahrbare Baustelle f\u00fchrt zu weiteren unausweichlichen Verz\u00f6gerungen.<\/p>\n<p>Gerade die RegionalExpress-Linien RE 30 und RE 98\/RE 99 sind die Herzst\u00fccke des Schienenverkehrs auf der Main-Weser-Bahn und in ganz Mittelhessen. An sie sind Anschl\u00fcsse in Friedberg, Gie\u00dfen und Marburg gekoppelt. Daher ist es f\u00fcr den Fahrgastverband PRO BAHN unverst\u00e4ndlich, dass man gerade diese Linien mitten durch die Baustelle f\u00fchrt. Es liegen Situationen vor, wodurch der Zug aufgrund der massiven Versp\u00e4tung von \u00fcber einer Stunde, auf halber Strecke gestoppt und in die Gegenrichtung gelenkt wurde, um den Zeitverlust wieder aufzuholen. Durch solche betriebsbedingten Anordnungen ergeben sich Zugausf\u00e4lle am anderen Ende der Strecke, im konkreten Fall in Kassel. Fahrg\u00e4ste, auch des Fernverkehrs aus Richtung Norddeutschland und Berlin, werden zur\u00fcckgelassen.<\/p>\n<p>Der Mittelhessen-Express (RB 40, RB 41, RB 49) hat ebenfalls keinen zufrieden stellenden Betriebsablauf. Seit Monaten sind hier Zugausf\u00e4lle aufgrund fehlender Triebfahrzeugf\u00fchrer und au\u00dfer Betrieb befindlicher Z\u00fcge an der Tagesordnung. Dies kann keinesfalls so bleiben, hier bedarf es einer schnellstm\u00f6glichen Aufstockung des Triebfahrzeugparks mit Talent 2-Triebwagen sowie der Einstellung bzw. Bereitstellung weiteren Personals. Der Zustand f\u00fchrt zu massiven Problemen insbesondere der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, welche nicht ihren Arbeitsplatz erreichen.<\/p>\n<p>Ganz gravierend trifft es die S-Bahn. Sie muss ohnehin stets dem Regionalzugverkehr den Vorrang einr\u00e4umen. Nun sind die Standzeiten insbesondere im Baustellenbereich so gravierend, dass t\u00e4glich der Fahrplan der S 6 auf aus dem Takt ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Nicht hinnehmbar sei zudem, dass der komplette Fernverkehr in diesen Wochen \u00fcber Fulda umgeleitet werde und somit wochenlang Gie\u00dfen und Marburg \u00fcberhaupt nicht an das IC-Netz angeschlossen sind.<\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert f\u00fcr die anstehenden Bauzeiten im viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre einen konstanten und betriebssicheren Fahrplan. Es wird angeregt, dass s\u00e4mtliche Regionalzuglinien ab Friedberg \u00fcber Hanau und die nordmainische Bahnstrecke nach Frankfurt umgeleitet werden. Die gesamte Gleisbelegung in Hanau Hbf. muss dabei so ge\u00e4ndert werden, dass keine St\u00f6rungen im Betriebsablauf entstehen k\u00f6nnen. Klar ist, auf der Trasse der nordmainischen Strecke fahren viele Regionalz\u00fcge aus Richtung Aschaffenburg. Die Trassenbelegung ist hier jedoch \u00fcberschaubar, zumal die Baufahrpl\u00e4ne in die Ferienzeiten und die verkehrsarmen Zeiten fallen.<\/p>\n<p>Im Abschnitt Friedberg-Bad Vilbel-Frankfurt sollte nur noch die S-Bahn mit konstantem Fahrplan verkehren. So k\u00f6nne man auch einen 15-Minuten-Takt im s\u00fcdlichen Abschnitt aufrechterhalten.<\/p>\n<p>Die Intercity-Linie IC 26 mit ihrem Zweistundentakt sollte nur in Frankfurt-S\u00fcd halten und dann \u00fcber Hanau nach Friedberg und weiter nach Gie\u00dfen, Marburg und Kassel gef\u00fchrt werden. Der Vorteil ist, dass die im Normalfall bestehende Wendezeit in Frankfurt Hbf. entf\u00e4llt und f\u00fcr die zus\u00e4tzliche Fahrtzeit \u00fcber Hanau genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Besser sei ein Fahrplan mit komplettem Umleitungsverkehr als wenn die unterschiedlichen Zuggattungen unzuverl\u00e4ssig beispielsweise in Gie\u00dfen eintreffen. Wenn die Fahrg\u00e4ste wissen, dass konstant ein zeitlicher Mehraufwand von 18-20 Minuten erforderlich ist, dann ist dies allemal besser als wenn fortw\u00e4hrend nicht kalkulierbare St\u00f6rungen den Alltag beieintr\u00e4chtigen. Dringend erforderlich sei au\u00dferdem die Wiederaufnahme von Gespr\u00e4chsrunden f\u00fcr den Ausbau der Main-Weser-Bahn, um f\u00fcr k\u00fcnftige Ausbauschritte nicht das gleiche Szenario erleben zu m\u00fcssen wie im Sommer 2018.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerferien 2018 mit zahlreichen Versp\u00e4tungen zwischen Mittelhessen und der Mainmetropole bedeutet Stress f\u00fcr Pendlerinnen und Pendler aber auch f\u00fcr Ferienreisende. 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