{"id":5750,"date":"2018-10-14T10:47:14","date_gmt":"2018-10-14T08:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=5750"},"modified":"2018-10-16T10:49:14","modified_gmt":"2018-10-16T08:49:14","slug":"fahrgastverbaende-aus-hessen-und-niedersachsen-kritisieren-unterbrechung-des-ice-verkehrs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=5750","title":{"rendered":"Fahrgastverb\u00e4nde aus Hessen und Niedersachsen kritisieren Unterbrechung des ICE-Verkehrs w\u00e4hrend der langen Bauphasen in 2019 und den Folgejahren auf der Schnellfahrstrecke und der Main-Weser-Bahn"},"content":{"rendered":"<p><strong>PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Mittelhessen, Nordhessen und S\u00fcd-Niedersachsen \u00e4u\u00dfern sich zu der durch ihre Regionen fahrenden Fernzugverbindung.<\/strong><\/p>\n<p>Die DB-Fernzuglinie 26 wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 von alten Intercity-Waggons auf ICE-T-Z\u00fcge umgestellt. Nach vielen Jahren wird den Fahrg\u00e4sten auf der Relation wieder mehr Service wie ein Bordrestaurant und WLAN bereitgestellt.<\/p>\n<p>Die Regionalverb\u00e4nde Mittelhessen, Nordhessen und S\u00fcd-Niedersachsen fordern den Erhalt der durchg\u00e4ngigen Fernzugverbindung auf der IC(E)-Linie 26 Karlsruhe-Heidelberg-Darmstadt-Frankfurt-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel-G\u00f6ttingen-Hannover-Hamburg-Rostock-Stralsund w\u00e4hrend der Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen G\u00f6ttingen und Hannover von Juni bis Dezember 2019 und den Folgejahren, in denen weitere Sperrungen anstehen. <\/p>\n<p><div id=\"attachment_348\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-348\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Z\u00fcge-Gie\u00dfen-12-2011-Nr.17-klein-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-348\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Z\u00fcge-Gie\u00dfen-12-2011-Nr.17-klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Z\u00fcge-Gie\u00dfen-12-2011-Nr.17-klein.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-348\" class=\"wp-caption-text\">Ein IC verl\u00e4sst (mit Versp\u00e4tung) den Bahnhof Gie\u00dfen. Daneben auf Gleis 4 ein HLB-Zug des Main-Lahn-Sieg-Express.<\/p><\/div><!--more--><\/p>\n<p>Bei Sperrungen in den vergangenen Jahren endeten die Intercity-Z\u00fcge von S\u00fcden kommend in Kassel, im n\u00f6rdlichen Bereich schon in Hamburg oder Hannover. Dies st\u00f6\u00dft bei den Fahrgastvertretern aus Hessen und Niedersachsen auf heftige Kritik. Gerade durch die Umstellung von IC- auf ICE-Z\u00fcge sei doch ein Fahrgastzuwachs zu erwarten. Wenn man nach wenigen Monaten schon wieder massive Einschr\u00e4nkungen auf dem mittleren Streckenabschnitt umsetze, verprelle man die gerade gewonnenen Fahrg\u00e4ste schon wieder.<\/p>\n<p>Aus Sicht von PRO BAHN sei es unabdingbar, dass aus der Region Mittelhessen \u00fcber sieben Monate hinweg, gerade in der Hauptreisezeit nicht alle Zugverbindungen in Kassel endeten und in allen F\u00e4llen in den reduzierten Fernverkehr mit bereits \u00fcberf\u00fcllten Z\u00fcgen umgestiegen werden m\u00fcsse. Gerade mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Menschen sch\u00e4tzten das Angebot der durchg\u00e4ngigen Verbindung beispielsweise von Gie\u00dfen bis Hannover. Der Anteil der Fahrg\u00e4ste, welche in Fulda zustiegen, sei nicht h\u00f6her als auf den wichtigen Stationen der Main-Weser-Bahn \u00fcber Gie\u00dfen und Marburg.<\/p>\n<p>Auch die Region S\u00fcdniedersachsen werde vor deutliche Probleme gestellt. So sei angek\u00fcndigt worden, dass die Verbindungen Frankfurt-G\u00f6ttingen-Berlin deutlich reduziert werden. Es stehe zu bef\u00fcrchten, dass dann in Richtung S\u00fcden im Wesentlichen als Kernangebot nur noch die Direktverbindungen \u00fcber Fulda nach W\u00fcrzburg zur Verf\u00fcgung stehen. Auch aus diesem Grund m\u00fcsse die ICE-Linie 26 in jedem Fall erhalten bleiben, um den hohen Bedarf an Direktverbindungen zwischen G\u00f6ttingen und Frankfurt am Main sicherzustellen. PRO BAHN bef\u00fcrchtet au\u00dferdem erhebliche Einschr\u00e4nkungen im regionalen Bahnverkehr, dessen Anschl\u00fcsse in gro\u00dfem Umfang durch die Unterbrechung der ICE-Verkehre verloren gingen.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrchtungen gehen noch weiter: Wie im Sommer 2018 werde auch im Jahr 2019 wieder am viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt am Main und Friedberg weiter gebaut. Da k\u00f6nne nicht die Konsequenz sein, die Fernz\u00fcge schon in Frankfurt Hbf. enden zu lassen. Vielmehr k\u00f6nnten die ICE-Z\u00fcge stattdessen in Frankfurt-S\u00fcd halten und \u00fcber Hanau nach Friedberg fahren, wodurch der 14-min\u00fctige Halt zum Fahrtrichtungswechsel im Frankfurter Hauptbahnhof entfalle, die zus\u00e4tzliche Fahrtzeit dadurch fast ausgeglichen werde.<\/p>\n<p>PRO BAHN Mittelhessen, Nordhessen und S\u00fcd-Niedersachsen fordern DB-Fernverkehr im Sinne dieser Ziele zum Handeln auf. Es d\u00fcrfe selbst bei gr\u00f6\u00dferen und l\u00e4nger andauernden Bauma\u00dfnahmen keine Region derart massiv vom Fernverkehr abgeh\u00e4ngt werden, so die Fahrgastvertreter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Mittelhessen, Nordhessen und S\u00fcd-Niedersachsen \u00e4u\u00dfern sich zu der durch ihre Regionen fahrenden Fernzugverbindung. Die DB-Fernzuglinie 26 wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 von alten Intercity-Waggons auf ICE-T-Z\u00fcge umgestellt. 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