{"id":586,"date":"2013-06-06T14:06:09","date_gmt":"2013-06-06T12:06:09","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=586"},"modified":"2013-06-17T17:36:04","modified_gmt":"2013-06-17T15:36:04","slug":"liste-schwer-sanierungsbedurftiger-bahnstationen-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=586","title":{"rendered":"Liste dringend sanierungsbed\u00fcrftiger Bahnstationen in Hessen"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Artikel finden Sie Zusammenstellungen \u00fcber sanierungsbed\u00fcrftige Bahnstationen in Hessen. <\/p>\n<p>Es gab vermehrt Presseanfragen an unseren Verband, aufzuzeigen, an welche \u201eBahnh\u00f6fe\u201c in Hessen stark herunter gekommen und sanierungsbed\u00fcrftig sind. Derer gibt es in Hessen vergleichsweise viele. Nachfolgend nun die Auflistungen unserer Vertreter aus den f\u00fcnf PRO BAHN-Regionen.  <\/p>\n<div id=\"attachment_591\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC00236-klein-600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-591\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC00236-klein-600-300x225.jpg\" alt=\"Bahnhof Niederwalgern\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-591\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC00236-klein-600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DSC00236-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-591\" class=\"wp-caption-text\">Bahnhof Niederwalgern<\/p><\/div>\n<p><div id=\"attachment_592\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Unterf\u00fchrung-Lollar-klein-600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-592\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Unterf\u00fchrung-Lollar-klein-600-300x225.jpg\" alt=\"Fu\u00dfg\u00e4ngerunterf\u00fchrung im Bahnhof Lollar zum \u00f6stlichen Bahnsteig.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-592\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Unterf\u00fchrung-Lollar-klein-600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Unterf\u00fchrung-Lollar-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-592\" class=\"wp-caption-text\">Fu\u00dfg\u00e4ngerunterf\u00fchrung im Bahnhof Lollar zum \u00f6stlichen Bahnsteig.<\/p><\/div><!--more--><\/p>\n<p>Unter dem Titel Bahnhofssanierungsprogramm l\u00e4uft eine Initiative des Landes Hessen mit der Deutschen Bahn AG, mit der ein gro\u00dfer Teil der Bahnstationen in Hessen bis zum Jahr 2019 saniert werden sollen. Bahnhofssanierung ist dabei in fast allen F\u00e4llen der falsche Begriff. Meist handelt es sich nur um eine nur mit Mindestanforderung erneuerte Bahnsteiganlage. In vielen F\u00e4llen wird man die Barrierefreiheit au\u00dfen vor lassen. Ein Teil der angedachten Sanierungen steht unter dem Vorbehalt der weitreichenden kommunalen Mitfinanzierung, die aufgrund klammer Kassen in einigen F\u00e4llen nicht mit einsteigen d\u00fcrfen. Dabei sind die Geb\u00e4udesanierungen meist noch nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><strong>Regionalverband Starkenburg e.V.<\/strong><br \/>\n<em>Dr. Gottlob Gienger<\/em><\/p>\n<p>Die Bahnh\u00f6fe der Odenwaldbahn wurde fast alle seit 2006 modernisiert, an<br \/>\nder Dreieichbahn bis 1998, die der Weschnitztalbahn Weinheim-F\u00fcrth in<br \/>\nden 90er Jahren, dort meist fehlgesteuert, da in Eigenregie des Kreises<\/p>\n<p>Bahnh\u00f6fe in S\u00fcdhessen mit eklatanten M\u00e4ngeln ohne Anspruch auf<br \/>\nVollst\u00e4ndigkeit:<br \/>\nBabenhausen<br \/>\n&#8211; Knotenbahnhof Odenwaldbahn &#8211; Hauptstrecke Darmstadt &#8211; Aschaffenburg<br \/>\n&#8211; Bahnsteige zu niedrig, Neubau<br \/>\n&#8211; Sanierung Empfangsgeb\u00e4ude f\u00fcr Fahrg\u00e4ste<br \/>\n&#8211; Sanierung Unterf\u00fchrungen<br \/>\nMessel<br \/>\n&#8211; Bahnsteige zu niedrig, Neubau<br \/>\n&#8211; niveaufreier Bahnsteig-Zugang n\u00f6tig, um den Zugverkehr nicht zu behindern<br \/>\nDA-Kranichstein<br \/>\n&#8211; Bahnsteige zu niedrig, Neubau erforderlich<br \/>\n&#8211; Umfeld ist eine Schotterw\u00fcste<br \/>\n&#8211; Verkn\u00fcpfung mit Strab<br \/>\nDA-Nord<br \/>\n&#8211; Zugang f\u00fcr Behinderte nicht m\u00f6glich<br \/>\n&#8211; Bahnsteige marode, notd\u00fcrftig geflickt<br \/>\n&#8211; schwerer Unfall Februar 2011 durch abbrechende Bahnsteigkante<br \/>\n&#8211; Schmerzensgeld-Prozess gegen DB anh\u00e4ngig<br \/>\nDA-Eberstadt<br \/>\n&#8211; Bahnsteige extrem niedrig, Sturzgefahr, Neubau<br \/>\n&#8211; Zuwegung zu den Bahnsteigen unzumutbar<br \/>\n&#8211; Sanierung Geb\u00e4ude<br \/>\nDA-S\u00fcd<br \/>\n&#8211; Bahnsteige extrem niedrig, Sturzgefahr, Neubau<br \/>\n&#8211; Sanierung Geb\u00e4ude<br \/>\nBickenbach<br \/>\n&#8211; Bahnsteige zu niedrig, Neubau<br \/>\n&#8211; F\u00f6rderverein Bickenbacher Bahnhof e.V wurde 2009 aufgel\u00f6st<br \/>\n&#8211; Empfangsgeb\u00e4ude wieder f\u00fcr Fahrg\u00e4ste \u00f6ffnen<br \/>\nKleine Bahnh\u00f6fe an der Main-Neckarbahn zwischen Darmstadt und Landesgrenze:<br \/>\n&#8211; Fast alle Bahnsteige zu niedrig<br \/>\n&#8211; nur Minimalausstattung: Automat, Warteh\u00e4uschen<br \/>\nWeiterstadt<br \/>\n&#8211; Niveaufreie Bahnsteig-Zuwegung von der vorhandenen Unterf\u00fchrung<br \/>\nerforderlich<br \/>\n&#8211; Neubau Bahnsteige<br \/>\n&#8211; Geb\u00e4ude nutzbar f\u00fcr Fahrg\u00e4ste, Sanierung erforderlich<br \/>\nGro\u00df-Gerau, Klein-Gerau<br \/>\n&#8211; Bahnsteige zu niedrig, Neubau erforderlich<br \/>\nM\u00f6rlenbach:<br \/>\n&#8211; Fehlnutzung Vorplatz durch Autoh\u00e4ndler und als P+R- Platz<br \/>\n&#8211; Busbahnhof erforderlich<br \/>\n&#8211; Angepa\u00dfte Nutzung Empfangsgeb\u00e4ude<\/p>\n<p><strong>Regionalverband Gro\u00dfraum Frankfurt e.V.<\/strong><br \/>\n<em>Thomas Schwemmer<\/em><\/p>\n<p>Das Thema gliedert sich in verschiedene Verantwortungsbereiche mit entsprechenden unterschiedlichen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>1.)<br \/>\nBeispiele f\u00fcr dringend renovierungsbed\u00fcrftige Stationen rund um Frankfurt sind<br \/>\na) Frankfurt H\u00f6chst<br \/>\n(Umbau geplant ab 2014 aber in der Vergangenheit mehrfach verschoben worden),<br \/>\nb) Frankfurt-Ost<br \/>\n(auch abh\u00e4ngig von Bau der \u201enordmainischen S-Bahn),<br \/>\nc) Griesheim<br \/>\nd) Offenbach-Hbf.<br \/>\nEs gibt noch einige Stationen an der Main-Weser-Bahn, die werden die Stationen entlang der auszubauenden Strecke von Frankfurt-West bis Friedberg im Rahmen des Ausbaus umgestaltet und erneuert.<\/p>\n<p>2.)<br \/>\nGleisanlagen: Hier tritt in der Regel die Bahn mit der \u201eDB Netz  AG\u201c als Bauherr auf und passt die Gleise an.Die Finanzierung erfolgt normaler durch die Bahn selbst, welche Bundeszusch\u00fcsse aus der \u201eLeistungs- und Finanzierungsvereinbarung\u201c  &#8211; LuFV einbringt. Die LuFV l\u00e4uft eigentlich Ende 2013, seit mehren Jahren verhandeln Bahn und Bund \u00fcber die Fortsetzung bzw. \u00fcber eine Nachfolgevereinbarung.<\/p>\n<p>Dabei wird auch \u00fcber die ben\u00f6tigten Mittel diskutiert \u2013 der bekannt gewordene Rahmen bewegt sich zwischen 3,4 und 4,5 Mrd. \u20ac pro Jahr.Eine wirksame Qualit\u00e4tskontrolle fehlt in der laufenden Vereinbarung und wurde auch schon Bundesrechnungshof kritisiert. Wir meinen, angesichts der vielen \u201eLangsamfahrstellen\u201c wegen schadhafter Gleise oder Oberbaus, das der hier deutlich mehr investiert werden m\u00fcsste um durch mehr Zuverl\u00e4ssigkeit bei der Einhaltung der Fahrpl\u00e4ne und durch Erh\u00f6hung der erreichbaren Geschwindigkeiten attraktivere Fahrzeiten zu erreichen.<\/p>\n<p>3.)<br \/>\nBahnsteige: Hier ist die Bahn mit der \u201eDB Station&#038;Service AG\u201c noch origin\u00e4r in der Verantwortung.<br \/>\nWichtigstes Ziel ist im Moment der barrierefreie Aus- und Umbau der Bahnsteige, dabei m\u00fcssen sich die Stationen in ein Gesamtkonzept des Schienenpersonennachverkehr eingliedern. Bahnsteigl\u00e4nge und -h\u00f6he m\u00fcssen an die aktuellen und zuk\u00fcnftigen Verkehre angepasst werden. Es solle eine m\u00f6glichst barrierefreie Wegekette bis ins Fahrzeug  entstehen. <\/p>\n<p>Im August 2011 haben das Land Hessen, die DB Station&#038;Service AG und die drei Verkehrsverbu\u0308nde in Hessen, der VRN, der NVV und der RMV, eine Rahmenvereinbarung(RV) zur Modernisierung von Stationen abgeschlossen. Darin wurde ein Verfahren zur Planung, Finanzierung und Realisierung der Modernisierung der Verkehrsstationen vereinbart. <\/p>\n<p>Dazu wurden Mustervertr\u00e4ge f\u00fcr die einzelnen Planungs- und Realisierungsphasen vereinbart:<br \/>\nJeweils fest vereinbarte Anteile an den Planungskosten (fixiert auf max. 24,3% der Baukosten) sorgen f\u00fcr eine sichere Kalkulation der Finanzierungsanteile von Kommunen und Verkehrsverb\u00fcnden. Zudem hat sich das Land Hessen verpflichtet, 84 Millionen Euro im Zeitraum 2011 bis 2019 fu\u0308r die Projekte der Rahmenvereinbarung zu verwenden. Dabei \u00fcbernimmt das Land Hessen bis zu 75% der zuwendungsf\u00e4higen Kosten, den Rest m\u00fcssen die Kommunen tragen. Aus Mitteln des Bundes sind durch die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) und der DB Station&#038;Service AG weitere 129 Millionen Euro fu\u0308r Ersatzinvestitionen gesichert.<\/p>\n<p>4.)<br \/>\nStationsgeb\u00e4ude:  Hier gibt es gro\u00dfe Unterschiede zwischen gro\u00dfen Fernverkehrs- (Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt) bzw.  wichtigen Knotenbahnh\u00f6fen (Frankfurt S\u00fcd, H\u00f6chst , Hanau) und den kleineren Unterwegshalten.<br \/>\nBei den gro\u00dfen Bahnh\u00f6fen engagiert sich die Bahn selbst da die Geb\u00e4ude noch eine wichtige Rolle f\u00fcr die Bahn spielen. <\/p>\n<p>Die kleineren Stationen entlang der Strecken ben\u00f6tigen zur Abwicklung des Verkehres in den Augen der Bahn meist keine Stationsgeb\u00e4ude mehr. Folgerichtig wurde in diese \u201eentbehrlichen\u201c Immobilien in der Vergangenheit nicht mehr investiert, die Grundst\u00fccke und die Stationsgeb\u00e4ude teilweise an Immobilienverwerter verkauft, die diese nun weitervermitteln oder selbst ver\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig und sinnvollerweise erwerben die anliegenden Gemeinden die maroden Immobilien und richten Sie und das Umfeld wieder her. In den Bahnh\u00f6fen kommen dabei neben einer verkehrlichen (Fahrkartenverkauf, Warteraum) verschiedene andere Nutzungen in Frage \u2013 von der Stadtbibliothek, \u00fcber Museen bis zu Vereinsr\u00e4umen. <\/p>\n<p>Teilweise gr\u00fcnden interessierte B\u00fcrger auch Genossenschaften oder kaufen Privatleute die ehemaligen Empfangsgeb\u00e4ude. Neben der Nutzung f\u00fcr den \u00d6PV werden  sie dann als \u00c4rzteh\u00e4user, mit Gastronomische Angeboten oder Einkaufsm\u00f6glichkeiten wiederbelebt, teilweise auch als Wohnraum genutzt.<\/p>\n<p>Entsprechend vielf\u00e4ltig sind die Finanzierungs- und Zuschussvarianten. In einigen Bundesl\u00e4ndern engagieren sich Landesnahverkehrsgesellschaften und f\u00f6rdern die Vitalisierung der alten Stationen. In Hessen werden eigene und Bundesmittel zur Verkehrsinfrastrukturmodernisierung (z.B.: gem\u00e4\u00df dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz noch bis ca. 2019)  Auch der RMV empfiehlt die Revitalisierung der Empfangsgeb\u00e4ude , insbesondere durch die Gemeinden, gelungene Beispiele sind Eppstein, Ru\u0308sselsheim oder Oberursel (hier Dank des Hessentages 2011)<\/p>\n<p>Immer jedoch gilt, das die Gemeinden f\u00fcr das Umfeld der Bahnh\u00f6fe verantwortlich sind und hier die Investitionen t\u00e4tigen m\u00fcssen. Park- \/&#038; Ridepl\u00e4tze,  die Verkn\u00fcpfungen zu den anderen Verkehrsmitteln und die Gestaltung der Vorpl\u00e4tze sind regelm\u00e4\u00dfig durch die Gemeinden zu erstellen.<\/p>\n<p>5.)<br \/>\nBeispiele f\u00fcr dringend renovierungsbed\u00fcrftige Stationen rund um Frankfurt sind Frankfurt H\u00f6chst (Umbau geplant ab 2014 aber in der Vergangenheit mehrfach verschoben worden), Frankfurt-Ost (auch abh\u00e4ngig von Bau der \u201enordmainischen S-Bahn), Griesheim, Offenbach-Hbf. , Darmstadt Nord oder Eberstadt und viele kleinere Stationen mehr.<br \/>\nDabei werden die Stationen entlang der auszubauenden Strecke von Frankfurt-West bis Friedberg im Rahmen des Ausbaus umgestaltet und erneuert.<\/p>\n<p>6.)<br \/>\nZus\u00e4tzliche Mittel: Der Presse (SZ) waren zuletzt Meldungen zu entnehmen, dass ca. 500 Millionen \u20ac, aus nicht durch die Bahn abgerufenen Bundesmitteln f\u00fcr den Neubau von Strecken, zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Modernisierung von Bahnh\u00f6fen und Eisenbahnbr\u00fccken durch das Bundesverkehrsministerium umgewidmet werden sollen. Ob und welcher Teil dieser Gelder in Hessen ankommt und dann wo verwendet wird ist noch unklar.<\/p>\n<p><strong>Region Mittelhessen<\/strong><br \/>\n<em>Thomas Kraft<\/em><\/p>\n<p>In den drei gro\u00dfen St\u00e4dten der Region Mittelhessen, Gie\u00dfen, Marburg und Wetzlar, hat sich in j\u00fcngerer Vergangenheit etwas getan. Der Bahnhof Gie\u00dfen wurde von 2008-2011, der Bahnhof Wetzlar 2011-2013, u.a. wegen des Hessentags 2012 saniert. Im Bahnhof Marburg wurde das Empfangsgeb\u00e4ude grundsaniert, im Jahr 2012 wurde mit der Bahnsteigsanierung begonnen, die Arbeiten dauern an.<\/p>\n<p>Nun sollen jedoch aus der Region Mittelhessen Negativbeispiele genannt werden, was hiermit erfolgen soll<\/p>\n<p>a) Herborn (Dillstrecke)<br \/>\nHier sind die Bahnsteiganlagen und die Unterf\u00fchrung in einem katastrophalen Zustand, die Schw\u00e4rze des Dampflockzeitalters h\u00e4ngt noch auf den Fl\u00e4chen und \u00dcberdachungen. Es ist keine ad\u00e4quate Bahnsteigh\u00f6he gegeben, Kanten brechen ab. Der Innenraum des Geb\u00e4udes ist heruntergekommen. Die Gleise 4 und 5 sind leider stillgelegt, der Bahnsteig aber zug\u00e4ngig und von Vandalismus noch mehr gezeichnet wie die anderen beiden Bahnsteige. Der Busbahnhof am Bahnhofsvorplatz ist neu angelegt und in einem sehr guten Zustand.<\/p>\n<p>b) Niederwalgern (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nDies war bis 2006 noch ein Keilbahnhof, da hier die Aar-Salzb\u00f6de-Bahn abzweigte. Die stilligelegten Bahnanlagen der Gleise 4 und 5 (Aar-Salzb\u00f6de-Bahn) sind hier noch komplett vorhanden, obwohl kurz dahinter der abgebaute Abschnitt  beginnt. Sie m\u00fcssen erst \u00fcberwunden werden, wenn man von der Stra\u00dfe aus zum Halt an der Main-Weser-Bahn will. Der Bahnhof ist geschlossen und verwahrlost. Es gibt keine geeignete Wetterschutzhalle. Man darf die Bahnsteige erst kurz vor Eintreffen des Zuges betreten. Der Bahnsteig f\u00fcr Gleis 1 Richtung Gie\u00dfen hat eine geringf\u00fcgige Breite und H\u00f6he, der Bahnsteig f\u00fcr Gleis 2 Richtung Marburg ist ebenerdig, mittig, schmal und qausi nicht vorhanden.<\/p>\n<p>c) Sinn (Dillstrecke)<br \/>\nHier gibt es nur ein herunter gekommenes, nicht mehr genutztes Stationsgeb\u00e4ude, eine unzureichende kleine Wartehalle und noch \u201eebenerdige\u201c Einstiege mittig zwischen den Gleisen (in Hauptfahrtrichtung Gie\u00dfen).<\/p>\n<p>d) Lollar (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nDas nicht mehr genutzte Stationsgeb\u00e4ude ist heruntergekommen und stark renovierungsbed\u00fcrftig, eine kommunale, dauerhafte Nutzung wird seit Jahren angestrebt. Es gibt nur wenig Wetterschutz und eine verwahrloste, nasse Unterf\u00fchrung zum Gleis 2 (Richtung Marburg). Die Bahnsteigh\u00f6he ist unzureichend. Das Gleis 11 (fr\u00fcher Fahrtrichtung Kanonenbahn Wetzlar) gl\u00fccklicherweise f\u00fcr Ausweichz\u00fcge noch vorhanden, im Gegensatz zum Gleis 3. <\/p>\n<p>e) Anzelfahr (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nHier gibt es kein Stationsgeb\u00e4ude mehr, nur noch Seitenbahnsteige mit zu kleinen Wartehallen. Die Bahnsteige sind in wassergebundener, naturnaher Decke, ein Zustand wie vor 100 und mehr Jahren.<\/p>\n<p>b) B\u00fcrgeln (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nAuch hier die Situation wie in Anzelfahr<\/p>\n<p>f) Kirchhain (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nVon fr\u00fcher abzeigenden Nebenstrecken (Wohratalbahn sowie Strecke nach Burg- und Niedergem\u00fcnden) sind im Personenbahnhofsbereich kaum noch Anlagen vorhanden. Die im Betrieb befindliche Anlage bezieht sich im wesentlichen nur noch auf einen Mittelbahnsteig, welcher am Boden und an der \u00dcberdachung noch die Schw\u00e4rze des Dampflockzeitalters hat. Die Unterf\u00fchrung ist herunter gekommen. Die Stadt Kirchhain legt aktuell gro\u00dffl\u00e4chig Parkpl\u00e4tze auf ehem. Gleisfl\u00e4chen auf der S\u00fcdseite der Bahnstrecke an.<\/p>\n<p>g) Butzbach (Main-Weser-Bahn)<br \/>\nDas stillgelegte, zweckbaum\u00e4\u00dfige Bahnhofsgeb\u00e4ude aus den 1960er Jahren ist ein Schandfleck und dem Vandalismus geopfert.<\/p>\n<p>h) Stockhausen\/Lahn (Lahntalbahn)<br \/>\nWeite Teile fr\u00fcherer Gleisanlagen bieten eine Schotterw\u00fcste mit zunehmendem Bewuchs. Die Durchgangsgleise mit unzureichender Bahnsteiganlage liegen weit von dem Stationsgeb\u00e4ude entfernt, sind mit herunter gekommenem Asphalt mit abgebrochener Bahnsteigkante<\/p>\n<p>h) Stationen mit neuem Bahnsteigbelag aber weiterhin unzureichender Bahnsteigh\u00f6he<br \/>\nHier sollen einige Bahnstationen genannt werden, sie sind alle ohne Empfangsgeb\u00e4ude, dort wurde zwar der Bahnsteigbereich neu gepflastert, sogar mit Kontaktfl\u00e4chen f\u00fcr Sehbehinderte, jedoch wurde an der Bahnsteigh\u00f6he nichts ver\u00e4ndert (33 cm und weniger), weswegen hier keine Barrierefreiheit erreicht werden kann:<br \/>\n&#8211; Ostheim (Butzbach) Main-Weser-Bahn<br \/>\n&#8211; Friedelhausen, Main-Weser-Bahn<br \/>\n&#8211; Niederweimar, Main-Weser-Bahn<br \/>\n&#8211; Saasen, Vogelsbergbahn<br \/>\n&#8211; G\u00f6belnrod, Vogelsbergbahn<br \/>\n&#8211; Lehnheim, Vogelsbergbahn<br \/>\n&#8211; Solms, Lahntalbahn<br \/>\n&#8211; Aumenau, Lahntalbahn<\/p>\n<p><strong>Region Osthessen<\/strong><br \/>\n<em>Werner Filzinger<\/em><\/p>\n<p>In der Region Osthessen (Vogelsbergkreis, Landkreis Fulda, Altkreis Schl\u00fcchtern) sind auch einige Bahnstationen zu nennen, welche \u00fcber herunter gekommene, nicht mehr genutzte Geb\u00e4ude verf\u00fcgen, die Bahnsteige zu niedrig sind, Bahnsteigkanten abbrechen, Unterf\u00fchrungen herunter gekommen und durchn\u00e4sst sind. Hier die Auflistung<\/p>\n<p>Lauterbach (-Nord), Vogelsbergbahn<br \/>\nGro\u00dfenl\u00fcder, Vogelsbergbahn<br \/>\nHettenhausen, Rh\u00f6nbahn<br \/>\nGersfeld, Rh\u00f6nbahn<br \/>\nSteinau an der Stra\u00dfe, Kinzigtalbahn<br \/>\nSchl\u00fcchtern, Kinzigtalbahn<br \/>\nBad Soden \u2013 Salm\u00fcnster, Kinzigtalbahn<br \/>\nAlsfeld, Vogelsbergbahn<br \/>\nBurg- und Nieder &#8211; Gem\u00fcnden, Vogelsbergbahn<br \/>\nM\u00fccke, Vogelsbergbahn<\/p>\n<p><strong>Region Nordhessen<\/strong><br \/>\n<em>Hermann Hoffmann<\/em><\/p>\n<p>Hier liegt leider kein Bericht vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel finden Sie Zusammenstellungen \u00fcber sanierungsbed\u00fcrftige Bahnstationen in Hessen. Es gab vermehrt Presseanfragen an unseren Verband, aufzuzeigen, an welche \u201eBahnh\u00f6fe\u201c in Hessen stark herunter gekommen und sanierungsbed\u00fcrftig sind. Derer gibt es in Hessen vergleichsweise viele. 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