{"id":6615,"date":"2019-09-16T22:50:02","date_gmt":"2019-09-16T20:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6615"},"modified":"2019-09-16T22:53:42","modified_gmt":"2019-09-16T20:53:42","slug":"16-09-thema-fernbahntunnel-frankfurt-am-main-bund-land-und-deutsche-bahn-starten-machbarkeitsstudie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6615","title":{"rendered":"16.09. \u2013 Thema &#8211; Fernbahntunnel Frankfurt am Main: Bund, Land und Deutsche Bahn starten Machbarkeitsstudie"},"content":{"rendered":"<p><strong>PRO BAHN Landesverband Hessen wird die Machbarkeitsstudie progressiv und konstruktiv aus Sicht der Fahrg\u00e4ste begleiten<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_6616\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6616\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16-300x212.jpg\" alt=\"Das ist der Suchraum, in denen untersucht werden soll, wo ein Fernbahntunnel mit unterirdischem Fernbahnhof unter dem weiter bestehenden Hauptbahnhof entstehen kann. Quelle: Deutsche Bahn\" width=\"300\" height=\"212\" class=\"size-medium wp-image-6616\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16-300x212.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16-768x543.jpg 768w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Zeichnung-Suchraum-Machbarkeitsstart-2019-09-16.jpg 1683w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6616\" class=\"wp-caption-text\">Das ist der Suchraum, in denen untersucht werden soll, wo ein Fernbahntunnel mit unterirdischem Fernbahnhof unter dem weiter bestehenden Hauptbahnhof entstehen kann. Quelle: Deutsche Bahn<\/p><\/div>\n<p>Der 16.09.2019 ist der Startschuss gefallen. Nun wird bis im Fr\u00fchjahr 2021 untersucht, ob f\u00fcr die Mainmetropole Frankfurt unter dem Hauptbahnhof \u201ezus\u00e4tzlich\u201c einen Fernbahnhof als Durchgangsbahnhof erh\u00e4lt.  Die Rede ist von 3,5 Mrd. Euro, die die knapp 5 km Tunnel nach einer ersten Sch\u00e4tzung kosten sollen.<\/p>\n<p>Seit dem 06.11.2018 ist der Fernbahntunnel intensiver im Gespr\u00e4ch, weil im Rahmen der neuen Priorisierung des Bundesverkehrswegeplans 2030, der erst ein Jahr zuvor vom Bundestag verabschiedet wurde, das Gro\u00dfprojekt in den vorrangigen Bedarf vom Bundesverkehrsministerium hochgestuft worden ist.<!--more--><\/p>\n<p>Der PRO BAHN Landesverband Hessen und der PRO BAHN Regionalverband Gro\u00dfraum Frankfurt haben bereits am 25.01.2019 ein Positionspapier zur Idee eines Fernbahntunnels vorgelegt, welches man gerade im Zeitfenster der Machbarkeitsstudie als einen dynamischen Prozess ansieht, so der Landesvorsitzende Thomas Kraft.<\/p>\n<p>Im DB-Skyview, im 31. Stock eines Hochhauses mitten in der Frankfurter Hochhauskulisse unterschrieben der Hess. Minister f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr, Energie und Wohnen, Tarek Al-Wazir (Gr\u00fcne) und der Parl. Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann (CDU) die Vereinbarung im Beisein von G\u00e4sten aus Kommunalpolitik, Verkehrsverb\u00fcnden, Interessensvertretern, DB-Mitarbeitern, Planungsb\u00fcros, Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Der PRO BAHN Landesverband Hessen war auch zu der Veranstaltung geladen und ist der Einladung gerne gefolgt.<\/p>\n<p>PRO BAHN Hessen steht, ebenso wie der PRO BAHN Regionalverband Gro\u00dfraum Frankfurt, einem Fernbahntunnel Frankfurt am Main grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber, wenn diverse Kriterien erf\u00fcllt sind. Ganz wichtiger Aspekt, es darf kein zweites Stuttgart 21 entstehen, wo der bestehende Kopfbahnhof verschwindet. Frankfurt 21, ein fr\u00fcheres Gro\u00dfprojekt aus den 1980er Jahren sah dies vor und wurde im Jahr 2000 als Idee f\u00fcr immer beerdigt. Genau das soll ja nicht passieren, es sollen ja alle 25 oberirischen Gleise erhalten bleiben. Ein solches Gro\u00dfprojekt darf nicht in ein enges Korsett gesteckt werden, so dass Flexibilisierungen im Fahrplan und auch k\u00fcnftige deutliche Steigerungen der Fahrgastzahlen nicht eingerechnet sind. Bislang geht man von 30% Steigerung aus. PRO BAHN sieht jedoch Bedarf , von deutlich h\u00f6heren Fahrgastzahlen auszugehen, wenn man es mit der Verkehrswende ernst meint und die Zw\u00e4nge des Klimawandels das Umsteigen f\u00fcr weite Teile der Bev\u00f6lkerung unumg\u00e4nglich machen. Daher sind die ersten Gedankeng\u00e4nge, im Tunnel ein Gleis je Richtung zu bauen und im Fern-Tiefbahnhof zwei Mittelbahnsteige mit zwei Gleiskanten je Richtung in dem Stadium viel zu fr\u00fch und sollten erst im Verlauf der Machbarkeitsstudie festgelegt werden. Es wird nicht (nur) f\u00fcr unsere Zeit geplant, sondern auch f\u00fcr n\u00e4chstfolgenden Generationen, welche dann besser und st\u00f6rungsfreier durch Deutschland reisen sollen.<\/p>\n<p>PRO BAHN Hessen sieht durchaus weitreichende Chancen f\u00fcr den Regionalbahn- und Regional-Express-Verkehr bei der Realisierung eines Fernbahntunnels in Frankfurt. Bisher m\u00fcssen sich die Nahverkehrsz\u00fcge, welche auf Frankfurt zulaufen und in weiten Teilen die Trassen mit den ICE und IC des Fernverkehrs teilen. Gerade der Bahnhof Frankfurt-S\u00fcd k\u00f6nnte bei einem Fernbahntunnel mit seinen Zulauftrassen ein reiner Regionalbahnhof werden und so f\u00fcr S\u00fcdhessen, Osthessen und das Rhein-Main-Gebiet eine enorme Kapazit\u00e4tssteigerung erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Seit 40 Jahren wird bereits \u00fcber 15 kleinere Projekte in und um Frankfurt nachgedacht, die den Regionalzug- und den S-Bahn-Verkehr optimieren und ausbauen sollen. Nur wenige sind nach den vielen Jahrzehnten in die Umsetzungsphase gelangt. Dazu z\u00e4hlt der begonnene Ausbau des sog. Homburger Damms und der viergleisige Ausbau von Frankfurt \u00fcber Bad Vilbel bis nach Friedberg. Zwei anstehende und in der Planungsphase befindliche gr\u00f6\u00dfere Projekte sind die Nordmainische S-Bahn und die Regionaltangente West. Alle Projekte sind seit 2003 im Gesamtpaket Frankfurt Rhein\/Main-plus zusammengefasst. F\u00fcr den PRO BAHN Landesverband Hessen ist es unabdingbar, dass im Rahmen der Machbarkeitsstudie f\u00fcr alle nur m\u00f6glichen Varianten von vorn herein klar ist, dass alle Projekte Frankfurt Rhein\/Main-plus im schnellstm\u00f6glichen Zeitraum realisiert werden und keines dieser Projekte wegen eines Fernbahntunnels um Jahre oder gar Jahrzehnte nach hinten gestellt wird. Die heutigen Fahrg\u00e4ste, die heutigen Pendlerinnen und Pendler in und um Frankfurt brauchen bereits sp\u00fcrbare Verbesserungen und Entlastungen.<\/p>\n<p>Dennoch, auch f\u00fcr die k\u00fcnftigen Generationen muss geplant werden und \u2013 auch wenn das Jahr 2036 f\u00fcr eine Betriebsaufnahme sehr ambitioniert erscheint, die heute zu planenden bzw. dann umzusetzenden Klein- und Gro\u00dfprojekte f\u00fcr die Schiene sind f\u00fcr den Alltag im Jahr 2100 zu bauen. Dies stellt der PRO BAHN Landesverband Hessen in den Mittelpunkt all seiner \u00dcberlegungen, so Thomas Kraft. Man wird sich auch deshalb progressiv und konstruktiv einbringen. Als Zwischenstadium wird voraussichtlich im Fr\u00fchjahr 2021 zu bewerten sein, ob man das Ergebnis der Machbarkeitsstudie aus Sicht von PRO BAHN bef\u00fcrwortet oder ablehnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRO BAHN Landesverband Hessen wird die Machbarkeitsstudie progressiv und konstruktiv aus Sicht der Fahrg\u00e4ste begleiten Der 16.09.2019 ist der Startschuss gefallen. 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