{"id":6867,"date":"2020-01-16T01:23:52","date_gmt":"2020-01-15T23:23:52","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6867"},"modified":"2020-01-16T03:05:05","modified_gmt":"2020-01-16T01:05:05","slug":"6867","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6867","title":{"rendered":"PRO BAHN nimmt zum Ausbau der Videokameras im Frankfurter Hauptbahnhof Stellung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20131007_161136-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20131007_161136-klein-500-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4676\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20131007_161136-klein-500-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20131007_161136-klein-500-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der 1. Kalenderwoche 2020 hat die Deutsche Bahn dar\u00fcber informiert, dass die Zahl der Videokameras im Frankfurter Hauptbahnhof deutlich ausgedehnt und komplett erneuert werden soll. Die Medien griffen dies in verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfem Umfang auf und sind auch mehrfach an den PRO BAHN Landesverband Hessen herangetreten. Leider wurde gleich vordergr\u00fcndig der tragische Vorfall mit dem Tod des 8 J\u00e4hrigen im Sommer 2019 hervorgeholt.<\/p>\n<p><strong>Hier die grunds\u00e4tzlichen Thesen von PRO BAHN Hessen zum Thema:<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>1.) Dass die Video\u00fcberwachung bzw. Videoaufzeichung ausgebaut wird, das findet der Fahrgastverband PRO BAHN gut, denn es kann bzw. wird der Sicherheit der Fahrg\u00e4ste und allen anderen Menschen, welche sich im Hauptbahnhof aufhalten, sehr dienen.<br \/>\n2.) Die neue Technik wird wohl auch viel sch\u00e4rfere Bilder und auch nutzbarere Aufzeichnungen bieten, so dass Vorf\u00e4lle auch besser nachgepr\u00fcft und aufgekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen.<br \/>\n3.) Der Vorfall mit dem 8-j\u00e4hrigen Jungen kann, soll und darf nicht als Hauptgrund f\u00fcr den Ausbau der Videotechnik dienen. Dass Opfer nun herhalten sollen, ist nicht in Ordnung.<br \/>\n4.) Es gibt im \u00f6ffentlichen Raum keine absolute Sicherheit. Selbst bei optimalster Beobachtung kann ein einzelner T\u00e4ter immer noch Personensch\u00e4den herbeif\u00fchren.<br \/>\n5.) Trennw\u00e4nde an Bahnsteigkanten lassen sich in Deutschland im DB-Schienennetz aus mehreren Gr\u00fcnden nicht realisieren. Die Zahl der Stationen ist hoch und es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Z\u00fcgen in Deutschland und Europa. Jedwede Diskussion darum verdr\u00e4ngt sachliche andere Debatten.<br \/>\n6.) Die Situation an kleinen Zwischenstationen entlang von Hauptstrecken zeigt, dass an den Bahnsteigkanten, wo Menschen stehen, die Z\u00fcge z.B. mit 160 km\/h vorbeifahren (Beispiel Bad Vilbel-Dortelweil).<br \/>\n7.) Viel wichtiger ist, was auf einem Bahnsteig sonst noch st\u00f6rend wirkt und z.B. auch den Blick von Mensch zu Mensch einschr\u00e4nkt bzw. die Zahl der Kameras noch aufgestockt werden musste.<br \/>\n8.) Gravierendstes Beispiel auf den Bahnsteigen sind die zahlreichen Essens- und Getr\u00e4nkebuden sowie entsprechenden Automaten. Sie nehmen Platz weg, wo sich die Fahrg\u00e4ste mittig, also weit weg von der Bahnsteigkante aufhalten k\u00f6nnten.  Dann sind auch Blickwinkel durch diese Blockadequader deutlich eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\n9.) Wer vor dem Betreten des Bahnsteigs, gerade im Frankfurter Hauptbahnhof, noch nicht satt geworden ist, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der 1. 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