{"id":6971,"date":"2020-03-03T23:40:17","date_gmt":"2020-03-03T21:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6971"},"modified":"2020-03-03T23:40:17","modified_gmt":"2020-03-03T21:40:17","slug":"kanonenbahn-homberg-efze-treysa-buerger-ergreifen-die-initiative-zur-wiederinbetriebnahme-der-bahnstrecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=6971","title":{"rendered":"Kanonenbahn Homberg (Efze)-Treysa: B\u00fcrger ergreifen die Initiative zur Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Werbeblatt-2020-02-14-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Werbeblatt-2020-02-14-klein-500-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-6918\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Werbeblatt-2020-02-14-klein-500-212x300.jpg 212w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Werbeblatt-2020-02-14-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der PRO BAHN Regionalverband Nordhessen hatte zu einem zweiten Treffen zum Thema &#8222;Rettet die nordhessische Kanonenbahn&#8220; nach Homberg (Efze), in die Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises eingeladen. Es ist sehr erfreulich, dass sich als Ergebnis eine B\u00fcrgerinitiative mit einem dreik\u00f6pfigen Sprecherteam gebildet hat. Inzwischen gibt es auch eine Pressemitteilung der neuen B\u00fcrgerinitiative &#8222;Rettet die nordhessische Kanonenbahn&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Pressemitteilung<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Parteien im Schwalm-Eder-Kreis diskutieren momentan dar\u00fcber, die noch vorhandene Bahnstrecke Homberg-Treysa zu entwidmen und zu einem Radweg umzubauen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDazu ist anzumerken, es verl\u00e4uft bereits parallel der Radweg R 14. Im Zuge dieser Diskussion haben wir uns als B\u00fcrgerinitiative zusammengeschlossen, um eine drohende Entwidmung der Bahnstrecke zu verhindern. Wer das Ganze im Blick hat, erkennt entwicklungsf\u00e4hige und zukunftsorientierte Chancen der Wiederinbetriebnahme\u201c, so Prof. Dr. Herbert Wassmann am Donnerstag in einer Mitteilung<\/p>\n<p><strong>Verkehrswende auch im Homberger Hochland<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGerade in Zeiten des wachsenden Bewusstseins f\u00fcr das Thema Klimaschutz und die damit einhergehenden M\u00f6glichkeiten der Reaktivierung alter Bahnstrecken in Hessen, sehen wir es als Pflicht, das Bewusstsein in der ortsans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung zu wecken, zumal nun ganz konkret die M\u00f6glichkeit besteht, unsere sch\u00f6ne Kreis- und Reformationsstadt Homberg sowie die gesamte Region Kn\u00fcll wieder an das Schienennetz anzubinden. Die B\u00fcrgerinitiative setzt sich f\u00fcr einen offenen, ernsthaften Dialog mit den B\u00fcrgern und den Anliegerkommunen ein\u201c, so Wassmann.<\/p>\n<p><strong>Starke Argumente f\u00fcr die Wiederinbetriebnahme<\/strong><\/p>\n<p>Die Argumente hierf\u00fcr liegen nach Ansicht von Wassmann auf der Hand: Die Anliegerkommunen Homberg (Efze) und Frielendorf, aber auch die Gemeinden Kn\u00fcllwald und Schwarzenborn mit ihren zahlreichen Ortsteilen w\u00fcrden dadurch einen erheblich k\u00fcrzeren Weg an das \u00f6ffentliche Bahnnetz erhalten. Hierdurch w\u00fcrde die Attraktivit\u00e4t unserer l\u00e4ndlichen Region f\u00fcr B\u00fcrger, f\u00fcr Kleinbetriebe, f\u00fcr Industrieunternehmen und f\u00fcr Dienstleister sowie f\u00fcr G\u00e4ste des Tourismus deutlich gest\u00e4rkt. Gerade im Zuge der Bewerbung des Kn\u00fcllwaldes als Naturpark, aber auch die bereits vorhanden touristischen Ziele wie die historische Altstadt Homberg, der Silbersee, der Wildpark Kn\u00fcll etc. w\u00fcrden besser erschlossen. Durch eine teilweise Verlagerung und Erschlie\u00dfens eines erweiterten Busknotens direkt am Bahnhof, zus\u00e4tzlich zum bestehenden Omnibusbahnhof, ist es m\u00f6glich eine direkte Vernetzung in die Fl\u00e4che mittels des Busverkehrs zu gew\u00e4hrleisten (direkt bezogen auf Homberg). <\/p>\n<p><strong>Weitere Synergieeffekte m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDar\u00fcber hinaus w\u00fcrde eine Wiederinbetriebnahme die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, ohne gr\u00f6\u00dfere Umwege in die Universit\u00e4tsstadt Marburg, Gie\u00dfen und Friedberg zu gelangen sowie in das Rhein-Main-Gebiet, welches einen gro\u00dfen Schwerpunkt von Arbeitspl\u00e4tzen darstellt. Gerade in Marburg ist der Wohnraum enorm knapp, Mieten entsprechend teuer. Dadurch k\u00f6nnten Homberg und Frielendorf f\u00fcr junge Leute und Studenten zum attraktiven, g\u00fcnstigen Wohnort werden\u201c, so Wassmann.<\/p>\n<p><strong>Bessere Verbindung f\u00fcr Jung und Alt zwischen den Anliegergemeinden <\/strong><\/p>\n<p>Nach neuesten Berechnungen vom Fahrgastverband PRO BAHN w\u00fcrde die Fahrzeit von Homberg nach Treysa mit dem Zug 24 Minuten dauern. Der bisher auf der Strecke eingesetzte Busverkehr Linie 490\/493 ben\u00f6tigt etwa 42 bzw. 53 Minuten, selbst der Kraftverkehr l\u00e4ge in der Hauptverkehrszeit bei 31 Minuten. Gerade in den Morgen- und Abendstunden ist die Bundesstra\u00dfe 254 durch den Pkw- und Lkw-Verkehr stark belastet \u2013 die Bahn k\u00f6nnte hier zur Entspannung verhelfen.<br \/>\n<strong><br \/>\nFinanzierung der Strecke gesichert<\/strong><strong><\/p>\n<p>\u201eDie Finanzierung der Bahnstrecke w\u00e4re gesichert. Zum einen w\u00e4ren die Kosten der Wiederinbetriebnahme im Kosten-Nutzen-Vergleich \u00fcberschaubar, da die vorhandenen Bauwerke sowie Signal- und Schienenanlagen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Verkehrslasten ausgelegt waren und von der Anzahl \u00fcberschaubar sind. Dabei bezuschusst das Land Hessen die Wiederinbetriebnahme solcher Nebenstrecken mit 60 bis 80 % F\u00f6rdergeldern. Und auch die Bundesrepublik Deutschland selbst hat im Zuge der Klimaschutzoffensive angek\u00fcndigt, viele Milliarden Euro in den Ausbau des Schienennetzes zu investieren\u201c, so Wassmann.<\/p>\n<p><strong>Was ist zu tun?<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>\u201eJetzt ist die Zeit, die M\u00f6glichkeiten zu ergreifen. Wir fordern, dass der Schwalm-Eder-Kreis und die an der Bahnstrecke liegenden Kommunen von einem Radweg Abstand nehmen und voreilige, kurzsichtige und unwiederholbare Entscheidungen vermeiden. Zuerst einmal muss eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, welche die Potenziale der Wiederinbetriebnahme ermittelt und feststellt. Wir \u2013 in Kooperation mit dem renommierten Fahrgastverband PRO BAHN Regionalverband Nordhessen \u2013 laden daher alle interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dazu ein, sich an einem Dialog zu beteiligen und dieses Vorhaben zu unterst\u00fctzen\u201c, so Prof. Dr. Herbert Wassmann abschlie\u00dfend. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der PRO BAHN Regionalverband Nordhessen hatte zu einem zweiten Treffen zum Thema &#8222;Rettet die nordhessische Kanonenbahn&#8220; nach Homberg (Efze), in die Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises eingeladen. 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