{"id":7394,"date":"2020-07-12T19:53:52","date_gmt":"2020-07-12T17:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7394"},"modified":"2020-07-15T16:20:21","modified_gmt":"2020-07-15T14:20:21","slug":"25-jahre-verkehrsverbuende-in-hessen-zeit-fuer-eine-bilanz-und-fuer-neue-ideen-gemeinsam-vom-verkehrsclub-deutschland-vcd-fahrgastverband-pro-bahn-und-pro-bahnbus-deutscher-bahnkunden-verband","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7394","title":{"rendered":"25 Jahre Verkehrsverb\u00fcnde in Hessen &#8211; Zeit f\u00fcr eine Bilanz und f\u00fcr neue Ideen, gemeinsam vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), Fahrgastverband PRO BAHN und Pro Bahn&#038;Bus\/Deutscher Bahnkunden-Verband (DBV)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7234\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/RMV-NVV-in-PDF-zugeschnitten-300x76.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"76\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/RMV-NVV-in-PDF-zugeschnitten-300x76.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/RMV-NVV-in-PDF-zugeschnitten.jpg 637w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die drei hessischen Verkehrsinitiativen VCD (Verkehrsclub Deutschland), Fahrgastverband PRO BAHN und Pro Bahn &amp; Bus im Deutschen Bahnkundenverband begleiten die drei in Hessen bestehenden Verkehrsverb\u00fcnde RMV, NVV seit ihrer Gr\u00fcndung vor rund 25 Jahren sowie den VRN wohlwollend-kritisch. In diesen Tagen ziehen sie gemeinsam Bilanz. Dabei stehen die beiden Fragen im Mittelpunkt &#8222;was wurde f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste erreicht&#8220; und &#8222;wo steht Hessen im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern ? &#8222;. <!--more--><\/p>\n<p>Vor 25 Jahren war es ein ganz gro\u00dfer Wunsch der Verkehrs- und Umweltverb\u00e4nde, dass f\u00fcr Bahnen und Busse ein gemeinsamer Tarif gelten und dass \u00fcber die Angebote m\u00f6glichst in den Regionen entschieden werden sollte. Dieser Wunsch ist f\u00fcr die Verb\u00e4nde zu gro\u00dfen Teilen in Erf\u00fcllung gegangen. Ganz zufrieden mit den Ergebnissen sind sie dennoch nicht. Wolfgang Klapdor, Vorsitzender von Pro Bahn &amp; Bus im Deutschen Bahnkundenverband: &#8222;Fr\u00fcher hatten wir oft das Problem, dass die Verantwortlichen der Bahn in Frankfurt oder Berlin nicht genau wussten, welcher Regionalzug wo und wann gebraucht wird. Heute m\u00fcssen sich die Verkehrsverb\u00fcnde untereinander abstimmen, denn sie sind in Hessen f\u00fcr die Bestellung der Regionalz\u00fcge zust\u00e4ndig. Sie m\u00fcssen sich mit den Organisationen der Nachbarl\u00e4nder ebenso einigen wie mit den lokalen Nahverkehrsorganisationen der Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte. Da hakt es nicht selten&#8220;.<\/p>\n<p>VCD, PRO BAHN und Pro Bahn &amp; Bus pl\u00e4dieren deshalb daf\u00fcr, dem Land Hessen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Konzeption und vielleicht auch bei der Organisation des Regionalzug-Angebotes auf den hessischen Bahnstrecken zuzuweisen. Unterschiede zwischen st\u00e4dtischen und l\u00e4ndlichen Verkehrsr\u00e4umen beim Bahn- und Busangebot k\u00f6nnen am ehesten ausgeglichen werden, wenn es sich das Land zur Aufgabe macht, f\u00fcr zumindest ann\u00e4hernd gleiche Lebensverh\u00e4ltnisse zu sorgen.<\/p>\n<p>&#8222;Das Land Hessen muss sehr klare Ideen entwickeln, welche Bahnstrecken zur Reaktivierung anstehen, wo dichtere Fahrpl\u00e4ne ben\u00f6tigt werden und wo Strecken zu elektrifizieren sind. Das sind Dinge, die nicht jeder Landkreis f\u00fcr sich entscheiden kann, denn die Schiene funktioniert nur als Netz&#8220; gibt Gerhard Born vom VCD Kreisverband Gie\u00dfen zu bedenken &#8211; und erteilt damit eine Absage an zuviel lokale Verantwortung. Im gemeinsamen Projekt &#8222;Hessen-Express&#8220; von RMV, NVV und VRN sehen die Verb\u00e4nde einen guten Anfang.<\/p>\n<p>Auch ganz praktische Dinge wollen die Verkehrsinitiativen weiterentwickeln. So fehlt beispielsweise im RMV ein System f\u00fcr einheitliche Busliniennummern, und das selbst nach 25 Jahren Verbundarbeit. Und auch die \u00dcbergangstarife an den Verbundgrenzen bereiten immer wieder Probleme. Thomas Kraft, Vorsitzender von PRO BAHN in Hessen: &#8222;eigentlich m\u00fcsste es heute m\u00f6glich sein, am Kasseler K\u00f6nigsplatz ein Ticket zum Gie\u00dfener Marktplatz zu kaufen. Das geht aber allenfalls auf Umwegen, entweder als Hessenticket f\u00fcr f\u00fcnf Personen oder als Fernverkehrsticket der Bahn. Nach einem Vierteljahrhundert Verbundtarif in Hessen m\u00fcssen sich solche Dinge zwingend weiterentwickeln&#8220;.<\/p>\n<p>Mit den hessenweit g\u00fcltigen Angeboten wie &#8222;Sch\u00fclerticket&#8220; und &#8222;Seniorenticket&#8220; sehen die Verb\u00e4nde das Land auf einem guten Weg, sie w\u00fcnschen sich aber die \u00dcbertragung auf weitere Nutzergruppen. Die schrittweise Umstellung auf elektronische Tickets bietet die Chance auf mehr landesweit g\u00fcltige Angebote, bis hin zu einem einheitlichen Tarif. &#8222;Einsteigen und losfahren, ohne Tarifstudium, diese Vision muss im Rahmen der Verkehrswende Wirklichkeit werden&#8220; sagt Wolfgang Klapdor von Pro Bahn &amp; Bus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die drei hessischen Verkehrsinitiativen VCD (Verkehrsclub Deutschland), Fahrgastverband PRO BAHN und Pro Bahn &amp; Bus im Deutschen Bahnkundenverband begleiten die drei in Hessen bestehenden Verkehrsverb\u00fcnde RMV, NVV seit ihrer Gr\u00fcndung vor rund 25 Jahren sowie den VRN wohlwollend-kritisch. 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