{"id":7555,"date":"2020-10-26T02:23:25","date_gmt":"2020-10-26T00:23:25","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7555"},"modified":"2020-10-26T03:09:54","modified_gmt":"2020-10-26T01:09:54","slug":"standpunkte-und-moegliche-alternativen-zum-neubau-der-a-49-zwischen-schwalmstadt-und-dem-ohmtaldreieck-standpunktepapier-des-regionalverbaende-nordhessen-osthessen-und-mittelhesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7555","title":{"rendered":"PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde legen Standpunktepapier zum Thema A 49 vor: \u201eStandpunkte und m\u00f6gliche Alternativen zum Neubau der A 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtaldreieck\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7562\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau-212x300.jpg 212w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau-724x1024.jpg 724w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau-768x1086.jpg 768w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/A-49-es-gibt-Alternativen-zum-Autobahnbau.jpg 1190w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt-247x300.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7560\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt-247x300.jpg 247w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt-844x1024.jpg 844w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt-768x931.jpg 768w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Standpunktepapier-zur-A-49-PRO-BAHN-Mittelhessen-Titelblatt.jpg 1110w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Standpunktepapier der PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Teil 1: Einleitung<\/strong><\/p>\n<p>Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen lehnt den L\u00fcckenschluss der A 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtaldreieck ab. Diese Ablehnung erfolgt jedoch nicht pauschal, da man als Verband im Mobilit\u00e4tsbereich mit Meinungs\u00e4u\u00dferungen gewissenhaft umgehen sollte.<!--more--><\/p>\n<p><strong>A) Respektierung von Entscheidungen, wenn sie bundes- und landespolitisch gefallen sind und h\u00f6chstsrichterlich f\u00fcr in Ordnung befunden wurden.<\/strong><\/p>\n<p>Wir respektieren vom Grundsatz, wenn der Deutsche Bundestag in seiner Mehrheit eine Entscheidung getroffen hat, die Hessische Landesregierung f\u00fcr die Umsetzung durchf\u00fchrt und keine Korrektur mehr erfolgt. Die Gerichte haben das Projekt f\u00fcr rechtm\u00e4\u00dfig erkl\u00e4rt und so kommt es zum Bau der A 49. Wir m\u00fcssen uns nicht dieser Auffassung anschlie\u00dfen. In einer parlamentarischen Demokratie muss man an einem gewissen Punkt auch Entscheidungen akzeptieren. <\/p>\n<p><strong>B) unsinnige Trassenf\u00fchrung der sog. Maulbachtrasse der s\u00fcdlichen A 49<\/strong><\/p>\n<p>Der L\u00fcckenschluss der A 49 schlie\u00dft an einer Stelle an die A 5 an, wird f\u00e4lschlicher Weise mit dem Begriff \u201eAutobahn Kassel-Gie\u00dfen\u201c bezeichnet, an welcher sie diese wegen der viel zu \u00f6stlichen Lage nur noch zus\u00e4tzlich belastet. Durch die Trassierung werden der Herrenwald bei Stadtallendorf sowie der Dannenr\u00f6der Forst und der Maulbacher Wald bei Homberg (Ohm) als bedeutende Waldgebiete unwiederbringlich zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die s\u00fcdlich von Schwalmstadt vorgesehene Trassenf\u00fchrung bindet die Universit\u00e4tsstadt Marburg \u00fcberhaupt nicht an. In fr\u00fcheren Planungen der 1960er und 1970er Jahre war dies anders vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>C) Vorsto\u00df zur Alternativpr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>Weil wir gewissenhaft sind, m\u00f6chten wir im akzeptablen Diskurs doch auf Alternativen aufmerksam machen, falls man trotz der eingeleiteten Ma\u00dfnahmen letztlich doch vom Neubau der A 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtaldreieck absieht. F\u00fcr den Fall m\u00fcssen umgehend Alternativen in der Planung eingeleitet und schnellstm\u00f6glich Baurecht geschaffen werden, um nicht erneut weitere Jahrzehnte ins Land gehen zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Forderungen in Bezug auf die maximalste Erweiterung des Schienenverkehrs<\/strong><\/p>\n<p><strong>A) Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Kassel und Gie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Weder der Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030), noch Verkehrsausbauplanungen des Landes Hessen im Rahmen des Schienenpersonennahverkehrs sehen einen erw\u00e4hnenswerten Ausbau der Main-Weser-Bahn \u201eFrankfurt\/Main-Gie\u00dfen-Marburg-Kassel\u201c vor. Lediglich die Sanierung bzw. grundhafte Erneuerung von Bahnstationen wird vorangetrieben, wenn auch schleppend. Um auf der Achse Nordhessen-Mittelhessen-Rhein\/Main einen signifikanten Wechsel weg von der Stra\u00dfe, hin zur Schiene zu erreichen, muss die Main-Weser-Bahn auch im n\u00f6rdlichen Abschnitt Kassel-Marburg-Gie\u00dfen ausgebaut und erweitert werden. Es muss m\u00f6glich sein, die Fahrtzeit mit der Bahn, ob ICE oder langlaufende Regional-Express (RE) so zu reduzieren, dass sich diese zwischen Kassel und Gie\u00dfen von heute ca. 1 Std. 20 Min. (80 Min.) auf 60 Minuten reduziert. Dazu sind folgende Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig:<\/p>\n<p>1.) Entweder viergleisiger Ausbau zwischen Kassel-Oberzwehren und Baunatal-Guntershausen oder Neubau einer Parallelstrecke zwischen Kassel-Oberzwehren und Ederm\u00fcnde-Grifte (nahe der A 49)<br \/>\nAnmerkung: Durch die in Guntershausen einf\u00e4delnde Strecke Kassel-Bebra ist der Abschnitt in nicht hinnehmbarem Ma\u00dfe belastet.<\/p>\n<p>2.) Kurvenentsch\u00e4rfung zwischen Baunatal-Guntershausen und Wabern<\/p>\n<p>3.) Beseitigung aller schienengleicher Bahn\u00fcberg\u00e4nge, insbesondere im Schwalm-Eder-Kreis<br \/>\nAnmerkung: Zwischen Guntershausen und Marburg gibt es 18 schienengleiche Bahn\u00fcberg\u00e4nge auf der Main-Weser-Bahn, zwischen Marburg und Frankfurt keinen einzigen.<\/p>\n<p>4.) \u00c4nderung der Signaltechnik, Stichwort Blockverdichtung<\/p>\n<p>5.) Erh\u00f6hung der H\u00f6chstgeschwindigkeit f\u00fcr Personenz\u00fcge abschnittsweise auf 160 km\/h bzw. 200 km\/h<\/p>\n<p><strong>B) Reaktivierung, Wiederaufbau und Neubau von Nebenstrecken in der Region<\/strong><\/p>\n<p>Als Zubringer zur Main-Weser-Bahn m\u00fcssen mehrere stillgelegte Bahnstrecken reaktiviert oder wiederaufgebaut werden, es bedarf ggf. sogar Erg\u00e4nzungen durch Neubauabschnitte. Dies sind:<\/p>\n<p>1.) Reaktivierung der nordhessischen Kanonenbahn von Schwalmstadt-Treysa nach Homberg (Efze)<\/p>\n<p>2.) Umfassende Machbarkeitsstudie, um die Kanonenbahn dauerhaft nicht als Stichstrecke verbleiben zu lassen:<\/p>\n<p>a) Pr\u00fcfung des Wiederaufbaus von Homberg (Efze) bis kurz vor Malsfeld, in Teilen mit v\u00f6lligen Neubauten, um in Richtung Melsungen einzuf\u00e4deln, um so Direktverbindungen Schwalmstadt-Homberg(Efze)-Melsungen-Kassel einzurichten.<\/p>\n<p>b) Pr\u00fcfung eines Neubaus von Homberg (Efze) bis nach Wabern<br \/>\nAnmerkung: Wir sehen, dass die Unterpunkte a) und b) unwahrscheinlich schwierig sind, sie sollen jedoch als Gedankeng\u00e4nge nicht einfach so abgewiesen werden, gerade dieser Raum braucht eine effektive Schiene.<\/p>\n<p>3.) Reaktivierung der Ohmtalbahn zwischen Burg- und Nieder-Gem\u00fcnden und Kirchhain mit der Einrichtung von Direktverbindungen bis nach Marburg, zumindest in der Hauptverkehrszeit<\/p>\n<p>4.) Wiederaufbau der Salzb\u00f6debahn zwischen Weimar-Niederwalgern<br \/>\nund Bad Endbach-Hartenrod<\/p>\n<p>5.) Reaktivierung der Lumdatalbahn zwischen Lollar und Rabenau-Londorf<br \/>\nAnmerkung: Es ist klar, dass diese Nebenstrecken keine weitr\u00e4umige Funktion und Verkehrserschlie\u00dfung haben. Sie stellen jedoch den wesentlichen Faktor des Zubringers einer zu optimierenden Hauptstrecke her.<\/p>\n<p><strong>Teil 3: Stra\u00dfenbau<\/strong><\/p>\n<p><strong>A) Einwohner*innen an den stark belasteten Bundesstra\u00dfen d\u00fcrfen nicht missachtet werden<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen ist klar, dass der Stra\u00dfenverkehr nicht komplett verdammt werden kann. Gerade der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die gesamte Region Nordhessen haben weite Bereiche des l\u00e4ndlichen Raums, welche sich mit der Schiene nicht erschlie\u00dfen lassen. Zudem wird auch der Individualverkehr durch klimaneutrale Mobilit\u00e4t eine \u00c4nderung erfahren und nicht alle Verkehrsteilnehmer werden sich in Deutschland auf Bus und Bahn verlagern lassen.<\/p>\n<p>Wir sehen insbesondere die stark belastete B 3, welche heute im Abschnitt Borken-C\u00f6lbe mit den Kommunen Gilserberg und Jesberg nebst der Ortsteile sowie weiterer kleiner Ortschaften mit ihren Ortsdurchfahrten immens belastet sind. Diese unmenschliche Verkehrsbelastung kann nicht geleugnet werden und bedarf einer umfassenden verkehrlichen Neuordnung zur Entlastung f\u00fcr Mensch, Tier und anliegendem Lebensraum.<\/p>\n<p>Aus der anstehenden Er\u00f6ffnung des bereit im finalen Bau befindlichen Abschnitts der A 49 zwischen den Anschlussstellen Neuental und Schwalmstadt wird sich der gr\u00f6\u00dfte Teil des Verkehrs von der B 3 auf die B 454 zwischen Schwalmstadt-Treysa und Kirchhain, sowie die B 62 zwischen Kirchhain und C\u00f6lbe verlagern. Insbesondere die die Ortsdurchfahrt der B 454 von Neustadt (Hessen) ist eng und kurvenreich, f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge im Durchgangsverkehr ungeeignet.<\/p>\n<p>Die B 62 ist im Abschnitt zwischen Kirchhain und Alsfeld nicht frei von Ortsdurchfahrten, auch hier ist eine Belastung durch Durchgangsverkehr gegeben.<\/p>\n<p>Die s\u00fcdlich von Schwalmstadt vorgesehene Trassenf\u00fchrung bindet die Universit\u00e4tsstadt Marburg \u00fcberhaupt nicht an. In fr\u00fcheren Planungen der 1960er und 1970er Jahre war dies anders vorgesehen. <\/p>\n<p><strong>B) Alternativer Bundesstra\u00dfenaus- und Neubau als Ersatz f\u00fcr die A 49<\/strong><\/p>\n<p>Wir sehen als PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen die Notwendigkeit, dass neben der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Optimierung der Schiene in der Gesamtregion (Schwerpunkt Main-Weser-Bahn) auch mit einem Autobahnstumpf bei Schwalmstadt nicht Schluss sein kann. <\/p>\n<p>Daher fordern wir im Anschluss der A 49 bei Schwalmstadt einen \u00dcbergang als Bundesstra\u00dfe B 454 weiterzubauen und zwar als Nordumgehung f\u00fcr Schwalmstadt-Wiera, Neustadt (Hessen) und Stadtallendorf in Form einer Kraftfahrstra\u00dfe mit kreuzungsfreien Anschlussstellen. <\/p>\n<p>Westlich von Stadtallendorf besteht in Teilen eine sehr geradlinige Trasse der B 454, welche auch noch ausgebaut werden kann. Bei Kirchhain-Langenhain ist sogar ein Br\u00fcckenbauwerk \u00fcber die B 454 bereits vorhanden, welches als Bauvorleistung f\u00fcr eine fr\u00fchere Trassenf\u00fchrung der A 49 gedacht war und eine Vierspurigkeit zulassen w\u00fcrde. Auch dieser Abschnitt lie\u00dfe sich kreuzungs- und unfallfrei ausbauen.<\/p>\n<p>Die B 62 zwischen Kirchhain und C\u00f6lbe ist bereits als Kraftfahrstra\u00dfe ohne Ortsdurchfahrten ausgebaut und lie\u00dfe sich durch relativ geringf\u00fcgige bauliche Optimierungen in ihrer Leistungsf\u00e4higkeit steigern. Sie f\u00e4delt unmittelbar in Geradeausrichtung in die B 3 des Abschnitts C\u00f6lbe-Marburg-Gie\u00dfen, in Fortsetzung mit dem Gie\u00dfener Ring ein, so dass eine durchg\u00e4ngige Verbindung als Kraftfahrstra\u00dfe zwischen Schwalmstadt und Gie\u00dfen mit direkter Erschlie\u00dfung des Oberzentrums Marburg (75.000 Einwohner) gegeben ist.<\/p>\n<p>Es ist zu \u00fcberlegen, ob man die beschriebene Trasse dann durchg\u00e4ngig vom Autobahnende bei Schwalmstadt bis nach C\u00f6lbe zur \u00dcbersichtlichkeit als B 3 bezeichnet.<\/p>\n<p><strong>D) Belastung der Stadt Marburg durch die B 3<\/strong><\/p>\n<p>Der Bau der vierspurigen B 3 mitten durch die Universit\u00e4ts- und Kreisstadt Marburg, welche im Volksmund als \u201eStadtautobahn Marburg\u201c bezeichnet wird, ist ebenfalls nicht hinnehmbar und bedarf in jedem Fall einer L\u00f6sung. Dass die Gremien der Stadt Marburg einem vorweg beschriebenen Ausbau der B 454 und der B 62 zu einer durchg\u00e4ngigen Kraftfahrstra\u00dfe unter den Umst\u00e4nden nicht zustimmen und dass auf der Basis auch die Maulbachtrasse der A 49 entworfen wurde, erschlie\u00dft sich uns vollst\u00e4ndig. Wir verweisen da gerne auf das Buch Stadt-Lahn-Autowahn von Winfried Wolf.<\/p>\n<p>Wir fordern daher, die B 3 im Stadtbereich Marburg einzuhausen. Aus unserer Sicht ist die Einhausung der B 3 auch schon bei der heutigen Verkehrssituation unabdingbar und selbst dann, wenn die A 49  25 km weiter \u00f6stlich gebaut werden sollte. Die steile Tallage im Lahntal l\u00e4sst in einen anderen L\u00e4rmschutz mit effektiver Wirkung nicht zu. Nur durch eine Einhausung kann die Lebensqualit\u00e4t in Marburg geschaffen werden, neue Aufenthaltsbereiche als \u00dcbergang und Verkn\u00fcpfung der Eisenbahnstrecke, der Lahn und der Innenstadt\/Altstadt\/Oberstadt erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Teil 4: Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Mit den zwei Gesamtwerken, dem maximalen Ausbau der Schiene zwischen Gie\u00dfen, Marburg und Kassel einerseits und der optimierten Verkehrsachse B 3-B 62-B 454-A 49 andererseits lassen sich alle n\u00f6tigen Verkehrsbeziehungen f\u00fcr die Zukunft abbilden. <\/p>\n<p>Selbst der weitr\u00e4umige Verkehr zwischen dem Gro\u00dfraum Gie\u00dfen-Wetzlar und Kassel, welcher ab dem Gie\u00dfener Nordkreuz lieber die B 3 \u00fcber Marburg nach Kassel nutzt, anstatt \u00fcber die A 5 und die A 7 zu fahren, k\u00f6nnte mit den optimierten Bundesstra\u00dfen sorgenfrei f\u00fcr die Menschen die betroffenen Landkreise Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder durchfahren.<\/p>\n<p>Es braucht daher keinen Neubau der A 49 im aktuell vorgesehenen Trassenverlauf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Standpunktepapier der PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen Teil 1: Einleitung Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen lehnt den L\u00fcckenschluss der A 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtaldreieck ab. 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