{"id":7598,"date":"2020-11-30T22:54:02","date_gmt":"2020-11-30T20:54:02","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7598"},"modified":"2020-11-30T22:57:18","modified_gmt":"2020-11-30T20:57:18","slug":"fahrgastverband-pro-bahn-begruesst-den-ausbau-und-die-elektrifizierung-der-niddertalbahn-zwischen-bad-vilbel-und-glauburg-stockheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7598","title":{"rendered":"Fahrgastverband PRO BAHN begr\u00fc\u00dft den Ausbau und die Elektrifizierung der Niddertalbahn zwischen Bad Vilbel, Nidderau und Glauburg-Stockheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Stockheimer Lieschen wird elektrifiziert &#8211; erste Bahnstrecke in Hessen.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2225\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2225\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC01857-klein-600-300x225.jpg\" alt=\"Ein Siemens Desiro ist f\u00fcr die Linie RB 34 der Niddertalbahn auf der Einfahrt in den Bahnhof Stockheim in der Gemeinde Glauburg (Wetteraukreis).\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-2225\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC01857-klein-600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC01857-klein-600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2225\" class=\"wp-caption-text\">Ein Siemens Desiro ist f\u00fcr die Linie RB 34 der Niddertalbahn auf der Einfahrt in den Bahnhof Stockheim in der Gemeinde Glauburg (Wetteraukreis).<\/p><\/div>\n<p>Als ein wichtiges Zeichen f\u00fcr die Verkehrswende bezeichnet der Fahrgastverband PRO BAHN die Entscheidung, die Niddertalbahn auszubauen und zu elektrifizieren. Die Planungskosten von fast 12 Mio. Euro und die voraussichtlichen Baukosten von 100 Mio. Euro sind zwar gro\u00dfe Geldbetr\u00e4ge. Schaut man jedoch in die Investitionsetats von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen im Verkehrsetat, so relativiert sich diese Summe. <\/p>\n<p>Heute werde noch deutlich mehr Geld in die Stra\u00dfe anstatt in die Schiene gesteckt. Dieser Wert m\u00fcsse sich umkehren, so die Fahrgastvertreter, um auf lange Sicht die Verkehrswende wirksam durchsetzen zu k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Gerade die Kommunen entlang der Niddertalbahn sind durch die parallel verlaufende B 521 und die auf ihr liegenden starken Pendlerstr\u00f6me nach Frankfurt unzumutbar belastet. Um deutlich mehr PKW-Nutzerinnen und -Nutzer zum dauerhaften Umsteigen auf den \u00d6PNV bewegen zu k\u00f6nnen, bedarf es dieser Investitionen in die Bahnstrecke. Die Vervierfachung der Fahrgastzahlen seit den 1990er Jahren spricht f\u00fcr sich und zeigt damit eine deutliche Bereitschaft der Bev\u00f6lkerung des \u00f6stlichen Wetteraukreises und des westlichen Main-Kinzig-Kreises, auf das Auto auf dem Weg zur Arbeit oder anderen Anl\u00e4ssen durchaus zu verzichten.<\/p>\n<p>Die PRO BAHN Regionalverb\u00e4nde Gro\u00dfraum Frankfurt und Mittelhessen sehen nun die Notwendigkeit, \u00fcber den Sektor Intermodalit\u00e4t nachzudenken. Die Menschen steigen viel eher um, wenn die durchg\u00e4ngige Reisekette gegeben ist. Von dem Wohnquartier bis zu den Bahnstationen sind durchaus Entfernungen zu \u00fcberwinden, welche neben mit Fahrr\u00e4dern, E-Tretrollern, On-Demand-Verkehren \u00fcberbr\u00fcckt werden k\u00f6nnen. Auch die autonome Technik wird in der Nahmobilit\u00e4t k\u00fcnftig eine Rolle spielen. Dementsprechend m\u00fcssen die Bahnstationen heute multifunktional ausgebaut werden und f\u00fcr die verschiedenen Verkehrsmittel ad\u00e4quate Abstell- und Umsteigem\u00f6glichkeiten bieten. Eine Bahnstation darf heutzutage nicht nur aus einem Bahnsteig, einem Warteh\u00e4uschen und einem digitalen Fahrtenanzeiger bestehen. F\u00fcr diese begleitende Infrastruktur sind die Kommunen gefordert, hier eine kreative zukunftsweisende Ausgestaltung vorzunehmen.  Hierf\u00fcr gibt es weitreichende F\u00f6rdermittel.<\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN ruft dazu auf, im Rahmen des Ausbaus der Niddertalbahn mit dem 2021 beginnenden Planungsverfahren eine weitreichende Flexibilit\u00e4t in der Schieneninfrastruktur vorzusehen, um weitere Fahrgaststeigerungen abfedern zu k\u00f6nnen. Bei dem Planungsprozess sollten auch die Fachverb\u00e4nde wie PRO BAHN mit einbezogen werden, um im Detail Fehler in der Umsetzung auszuschlie\u00dfen, welche man sp\u00e4ter bitter bereut.<\/p>\n<p>Mit dem geplanten Ausbauende der Bahnoberleitung in Glauburg-Stockheim sieht der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen noch nicht den Schluss der n\u00f6tigen Investitionstrasse. Die deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen im anschlie\u00dfenden Abschnitt Stockheim-B\u00fcdingen-Gelnhausen der Lahn-Kinzig-Bahn bed\u00fcrfen auch einer weitreichenden Betrachtung, um z.B. auch Z\u00fcge der Niddertalbahn bis nach Gelnhausen durchbinden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In jedem Fall ist es ein gutes Zeichen, dass sich alle auf den Weg machen und den wichtigen Verkehrsweg Schiene entlang der Landkreisgrenze Wetterau\/Main-Kinzig umfassend ausbauen m\u00f6chten, so die Fahrgastvertreter abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Stockheimer Lieschen wird elektrifiziert &#8211; erste Bahnstrecke in Hessen. Als ein wichtiges Zeichen f\u00fcr die Verkehrswende bezeichnet der Fahrgastverband PRO BAHN die Entscheidung, die Niddertalbahn auszubauen und zu elektrifizieren. Die Planungskosten von fast 12 Mio. 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