{"id":7665,"date":"2021-01-17T17:51:12","date_gmt":"2021-01-17T15:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7665"},"modified":"2021-01-24T19:20:56","modified_gmt":"2021-01-24T17:20:56","slug":"pro-bahn-hessen-fordert-vollstaendigen-corona-ausgleich-fuer-oepnv-aus-der-staatskasse-bazooka-von-olaf-scholz-muss-auch-fuer-busse-und-bahnen-greifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7665","title":{"rendered":"PRO BAHN Hessen fordert vollst\u00e4ndigen Corona-Ausgleich  f\u00fcr \u00d6PNV aus der Staatskasse \u2013  Bazooka von Olaf Scholz muss auch f\u00fcr Busse und Bahnen greifen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fahrgastverband k\u00fcndigt Widerstand im Fall von Fahrplank\u00fcrzungen an<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-7666\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-768x576.jpg 768w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20160124_111544-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Durch die Corona-Pandemie haben Busse und Bahnen erhebliche Einnahmeausf\u00e4lle. Die Situation macht dem Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Hessen erhebliche Sorgen. Die Fahrgastzahlen sind auf manchen Relationen um 50-80% eingebrochen, so der Landesvorsitzende von PRO BAHN Hessen, Thomas Kraft.<\/p>\n<p>Die Fahrgastvertreter fordern von der Bundesregierung, dass die Verkehrsverb\u00fcnde, Lokalen Nahverkehrsgesellschaften und Verkehrsunternehmen, alle beteiligten Leistungserbringer f\u00fcr die Personenbef\u00f6rderung, zu 100% aus den als \u201eCorona-Pakete\u201c bezeichneten Bundesmitteln entlastet werden. Bislang fallen Worte wie Kapitalerh\u00f6hung und B\u00fcrgschaften, wenn es um den Finanzausfall im \u00d6ffentlichen Personenverkehr geht. Dies wird seitens des PRO BAHN Landesverband Hessen deutlich abgelehnt.<!--more--><\/p>\n<p>Die Fahrgeldeinnahmen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) sind massiv eingebrochen. Im Moment sind im Wesentlichen nur noch die Fahrg\u00e4ste unterwegs, welche aus beruflichen oder schulischen Gr\u00fcnden Zeitkarten oder Flatratetickets besitzen. W\u00e4hrend die Verbindungen in den Zentren der 12 gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte Hessens noch eine etwas h\u00f6here Auslastung aufweisen, sieht es ansonsten weit schlechter aus. Buslinien auf dem Land sind au\u00dferhalb der Sch\u00fclerbef\u00f6rderung fast nicht besetzt. Komplett weggebrochen sind Anl\u00e4sse f\u00fcr Gruppentickets, welche f\u00fcr Ausflugsfahrten genutzt werden. Seit fast einem Jahr finden keine Festveranstaltungen, keine Messen, Ausstellungen und keine Sportevents mit Zuschauern statt. <\/p>\n<p>Im Fernverkehr der Deutschen Bahn sieht es, mit Ausnahme der Zeit rund um Weihnachten, seit dem 02.11.2020 verheerend aus. Zeitweise sitzen, insbesondere auch wegen des Beherbergungsverbots, nur 10-20% Fahrg\u00e4ste im Zug.<\/p>\n<p>Die Folge ist, die gr\u00f6\u00dftenteils als Unternehmen agierenden Leistungserbringer von Bus und Bahn haben seit einem Jahr nicht vorhergesehene, exorbitante Einnahmeausf\u00e4lle. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier (CDU) haben mehrmals \u00fcber Monate erkl\u00e4rt, dass die Bereitstellung von Corona-Finanzhilfen kein Problem darstellt. Das muss auch f\u00fcr den Mobili\u00e4tssektor gelten. Wenn TUI, Karstadt-Kaufhof und die Lufthansa f\u00fcr ihre Finanzlasten unter die Arme gegriffen bekommen, dann m\u00fcssen auch f\u00fcr den RMV, den NVV, den VRN, die DB die Konten aus den roten Zahlen gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Der PRO BAHN Landesverband Hessen warnt davor, wegen der Mindereinnahmen nun in eine Diskussion um Leistungsk\u00fcrzungen und Fahrplanreduzierungen bei Bussen und Bahnen einzusteigen. Die Folgen solch einer Umsetzung w\u00e4ren fatal, so der Stellv. Landesvorsitzende Werner Filzinger. Sollten diese Schritte vorbereitet werden, k\u00fcndigt der PRO BAHN Landesverband Hessen massiven Protest an. Die finanziellen Ausf\u00e4lle aufgrund der Corona-Pandemie m\u00fcssen zu 100% vom Staat getragen werden, das Leistungsangebot beim Bus und auf der Schiene erhalten bleiben und im weiteren Schritt ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Landesvorsitzender Thomas Kraft teilt mit, dass die Erkenntnis aus der Pandemie auch sein muss, dass man bei der Entwicklung neuer Busse und Bahnen darauf achtet, dass Sitzpl\u00e4tze nicht zu nah beieinander sind, Aufenthaltsfl\u00e4chen in den Fahrzeugen gro\u00dfz\u00fcgiger gestaltet sind. Es werden l\u00e4ngere Busse und Bahnen in Betrieb genommen werden m\u00fcssen, die Flotte braucht eine ausreichende St\u00fcckzahl im Gegensatz zu heute. All diese Aufz\u00e4hlungen betrachten noch nicht die Sektoren Klimawandel und Verkehrswende. Die Forderung von PRO BAHN Hessen ist eindeutig: Der Staat muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, dass er in allen Zeiten das Einnahmedefizit der \u00f6ffentlichen Mobilit\u00e4t als Daseinsvorsorge auffangen muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fahrgastverband k\u00fcndigt Widerstand im Fall von Fahrplank\u00fcrzungen an Durch die Corona-Pandemie haben Busse und Bahnen erhebliche Einnahmeausf\u00e4lle. Die Situation macht dem Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Hessen erhebliche Sorgen. 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