{"id":7757,"date":"2021-04-08T22:02:53","date_gmt":"2021-04-08T20:02:53","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7757"},"modified":"2021-04-18T09:45:05","modified_gmt":"2021-04-18T07:45:05","slug":"lahntalbahn-muss-auch-zwischen-limburg-und-wetzlar-elektrifiziert-werden-pro-bahn-mittelhessen-stellt-forderung-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7757","title":{"rendered":"Lahntalbahn muss auch zwischen Limburg und Wetzlar elektrifiziert werden &#8211; PRO BAHN Mittelhessen stellt Forderung auf"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_7758\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210415_181529-klein-500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7758\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210415_181529-klein-500-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-7758\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210415_181529-klein-500-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210415_181529-klein-500.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7758\" class=\"wp-caption-text\">Das historische Bahnhofsgeb\u00e4ude von Weilburg, vom Ende des Mittelbahnsteigs aus gesehen. Einen Hausbahnsteig gibt es in -Weilburg nicht mehr.  Im Hintergrund das historische Tunnelportal des Weilburger Tunnels, davor eine der zahlreichen Stahlbr\u00fccken und auf dem Gleis ein RE25 auf dem Weg von Koblenz nach Gie\u00dfen.<\/p><\/div>\n<p><strong>Es bedarf der Gesamtplanung aller 12 kleinen Unterwegsstationen zwischen Limburg und Wetzlar<\/strong><\/p>\n<p>Das Thema Lahntalbahn besch\u00e4ftigt seit Jahrzehnten die Gem\u00fcter. Bis auf wenige kleinere investive Ma\u00dfnahmen und die Instandhaltung der Infrastruktur ist an der rund 160 Jahre alten Bahnstrecke nichts passiert. Auf dem hessischen Streckenabschnitt zwischen Limburg und Wetzlar bzw. Gie\u00dfen fahren die Linien RB45 Limburg-Wetzlar-Gie\u00dfen-Fulda sowie RE 25 Koblenz-Limburg-Wetzlar-Gie\u00dfen. Demn\u00e4chst kommt noch die neue Verkehrsleistung der RE44 Limburg-Wetzlar-Gie\u00dfen hinzu, welche aufgrund der neuen DB-Fernverkehrslinie 34 Frankfurt-Wetzlar-Siegen-M\u00fcnster(-Norddeich) eingerichtet wird.<!--more--><\/p>\n<p>Der Fahrgastverband PRO BAHN kam in der j\u00fcngsten gemeinsamen Regionalmitgliederversammlung f\u00fcr Mittelhessen auf das Thema erneut zu sprechen. Entgegen verschiedener Aussagen h\u00e4lt man weiter an der Forderung fest, dass die Strecke zwischen dem Limburger Stadtteil Eschhofen und Wetzlar elektrifiziert wird. Man f\u00fchlt sich dahingehend best\u00e4tigt, weil f\u00fcr den Abschnitt zwischen Limburg und Lahnstein, er liegt in Rheinland-Pfalz, das dortige Landesverkehrsministerium im Rahmen der Elektrifizierungsoffensive des Bundes zur Elektrifizierung erfolgreich angemeldet hat.<br \/>\nDaher sieht PRO BAHN, auch in Mittelhessen die Strecke zu elektrifizieren, um so eine Netzwirkung zu erzielen. Als erstes Argument der Zweifler kommt das Problem der schmalen Querschnitte der Tunnel. Die meisten Probleme lassen sich jedoch technisch l\u00f6sen, so auch f\u00fcr die insgesamt sechs Tunnel zwischen Limburg und Weilburg.  Wie im Tiefbahnhof des Berliner Hauptbahnhofs k\u00f6nnte auch eine Stromschiene anstelle einer abgeh\u00e4ngten Oberleitung der Energieeinspeisung dienen. Nicht alle Tunnel sind geeignet aber einzelne lassen sich auch noch ca. 1 Meter tiefer legen. Eine aufwendigere M\u00f6glichkeit, eine zweite R\u00f6hre neben der bestehenden zu legen, sollte als letzte M\u00f6glichkeit in Betracht gezogen werden, da die Charakteristik des Lahntals, wozu die Bahnstecke sich eindrucksvoll einbettet.<\/p>\n<p>Nicht nur der Strom ist das Problem, auch die 12 kleinen Unterwegsstationen sind in einem schlechten Zustand. Von Barrierefreiheit kann keine Rede sein. Oft kann nur von einem Notsteg gesprochen werden. Instandgesetzte Bahnsteige sind nicht auf die erforderliche H\u00f6he von 55 cm gebracht, welche f\u00fcr die vornehmlich mit Coradia LINT 41 und LINT 27 sowie Bombardier Talent aktuell Barrierefreiheit bedeuten und auf den Linien RB45 und RE25 zum Einsatz kommen.<br \/>\nDer PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen fordert eine gemeinsame Planung zum barrierefreien Ausbau dieser 12 Haltestellen, vornehmlich mit Seitenbahnsteigen. Dabei sollte der historische und landschaftliche Charakter in jedem Fall erhalten bleiben. Dennoch muss ein alternativer Verkehrsweg f\u00fcr das 21. Jahrhundert entstehen, denn die Stra\u00dfe wird mit der dem vierspurigen Ausbau der B 49 gerade erheblich aufgewertet.<\/p>\n<p>Fazit der digital anwesenden PRO BAHN-Vertreter*innen, es muss sich endlich etwas tun und \u00fcber die Lahntalbahn wird an der Stelle noch \u00f6fters zu berichten sein. Man wird nicht lockerlassen, Politik und Verkehrswirtschaft davon \u00fcberzeugen, dass die Lahntalbahn eine Zukunft haben muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es bedarf der Gesamtplanung aller 12 kleinen Unterwegsstationen zwischen Limburg und Wetzlar Das Thema Lahntalbahn besch\u00e4ftigt seit Jahrzehnten die Gem\u00fcter. 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