{"id":7814,"date":"2021-05-17T15:40:05","date_gmt":"2021-05-17T13:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7814"},"modified":"2021-05-17T15:44:26","modified_gmt":"2021-05-17T13:44:26","slug":"nach-schienengipfel-beim-bundesministerium-fuer-verkehr-am-17-05-2021-europatakt-und-europaeisches-jahr-der-schiene-und-wohl-bleibt-die-landesweite-leistungserbringung-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7814","title":{"rendered":"Nach Schienengipfel beim Bundesministerium f\u00fcr Verkehr am 17.05.2021 &#8211; Europatakt und europ\u00e4isches Jahr der Schiene und wohl bleibt die landesweite Leistungserbringung in Hessen?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_7815\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7815\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-300x225.jpg\" alt=\"So wie hier im Norden von Frankfurt am Main m\u00fcsste auch landesweit investiert werden.\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-7815\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-768x576.jpg 768w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210310_143228-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7815\" class=\"wp-caption-text\">So wie hier im Norden von Frankfurt am Main m\u00fcsste auch landesweit investiert werden.<\/p><\/div>\n<p>Am 17.05.2021 fand unter Federf\u00fchrung des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr der Schienengipfel statt. Viel lobende Worte und Absichten, wie man das Verkehrsmittel Bahn europ\u00e4isch vernetzt st\u00e4rken will, wurden gesprochen. <\/p>\n<p>Der PRO BAHN Landesverband Hessen stellt jedoch die berechtigte Frage: \u201eWo bleibt die Leistungserbringung des Bundeslandes Hessen und der zugeh\u00f6rigen Verkehrsverb\u00fcnde RMV und NVV? Aus Sicht der Fahrgastvertreter wird in Hessen nicht f\u00fcr ernst genommen, was seit mehreren Jahren europaweit eingefordert wird. Man hinkt in Hessen Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte hinterher.<!--more--><\/p>\n<p>Als Rednerin sprach in der digitalen Veranstaltung am Montagvormittag die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen. Sie sprach von einer Verdreifachung der Fahrgastzahlen bis im n\u00e4chsten Jahrzehnt. Des Weiteren wurde von seitens des Bundesverkehrsministeriums und anderer politischer Vertreter davon gesprochen, dass 75% des Schienennetzes elektrifiziert werden sollen. Auf all diesen Sektoren fehlt in Hessen jedwede durchgreifende Innovationskraft.<\/p>\n<p>Hessen ist bei dem Anteil elektrifizierter Strecken im Ranking der Bundesl\u00e4nder im hinteren Bereich. Zieht man die S-Bahn Rhein\/Main ab, sieht das Bild noch viel d\u00fcsterer aus. Ebenden ist auch das Problem benannt. Lediglich von Friedrichsdorf nach Usingen (Taunusbahn) und von Bad Vilbel nach Glauburg-Stockheim (Niddertalbahn) soll in absehbarer Zeit die Elektrifizierung vorangetrieben werden. Alles andere macht man von umfangreicheren Ausbauten abh\u00e4ngig oder hat es auf den St.-Nimmerleinstag vertagt bzw. redet jedweden Bestrebungen f\u00fcr Fahrdraht einen verbal-rhetorischen Vernichtungsfeldzug. Sowohl die Niddertalbahn als auch die Taunusbahn werden nach dem Ausbau in das S-Bahn-Netz eingebunden. Hier ist wieder offenkundig, dass die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung eine verkehrspolitische Grenzmauer mit dem sog. \u201eFrankfurter Bogen\u201c zieht und das \u00fcbrige Bundesland, welches etwas mehr als 21.000 Quadratkilometer umfasst, deutlich vernachl\u00e4ssigt. Au\u00dferhalb der politischen Grenzmauer Frankfurter Bogens werden rudiment\u00e4rste Einzelschritte gemacht, welche das \u201ekaiserzeitliche Image aus der Zeit um 1900\u201c nicht verschwinden lassen werden.<\/p>\n<p>Aus Sicht des PRO BAHN Landesverbandes Hessen m\u00fcssen Bahnstationen entlang von Bahnstrecken in G\u00e4nze miteinander geplant und deren grundhafte Sanierungen umgesetzt werden. Das gilt auch f\u00fcr kleine Stationen mit aktuell unter 1.000 Einstiegen pro Tag. Ebenso m\u00fcssen auch au\u00dferhalb des S-Bahn-Netzes bzw. Frankfurter Bogens mehrere hundert Kilometer Bahnstrecke elektrifiziert werden, hier sind die Lahntalbahn und die Odenwaldbahn zu nennen. Zumindest muss eine abschnittsweise Mehrgleisigkeit hergestellt bzw. m\u00fcssen Kreuzungsbahnh\u00f6fe wieder aufgebaut bzw. errichtet werden. <\/p>\n<p>Die beiden gro\u00dfen hessischen Verkehrsverb\u00fcnde RMV und NVV best\u00e4rken das Betonieren des Ist-Zustandes umso mehr, in dem j\u00fcngste Ausschreibungen nur auf Basis des Ist-Zustandes erfolgt sind. Darin enthalten sind Festschreibungen bis Ende der 2030er Jahre, was den Fahrzeugbestand betrifft, sogar noch dar\u00fcber hinaus. Die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrswesen agieren aus rein marktidiologischen Motiven und nicht nach dem Zielsetzungen des Pariser Klimaabkommens und nach den Vorgaben politischer Gipfel und Konferenzen wie dem Schienengipfel von Berlin am 17.05.2021.<\/p>\n<p>Der PRO BAHN Landesverband Hessen fordert die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung und die Leitungen des \u00f6ffentlichen Verkehrswesens endlich dazu auf, ihre Status-Quo-Gedanken aus dem 20. Jahrhundert aufzugeben und im Sinne k\u00fcnftiger Generationen auch f\u00fcr Hessen neu und attraktiv zu denken, so dass man im Sinne der Europ\u00e4ischen Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyern auch wirklich eine Verdreifachung der Fahrgastzahlen erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 17.05.2021 fand unter Federf\u00fchrung des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr der Schienengipfel statt. Viel lobende Worte und Absichten, wie man das Verkehrsmittel Bahn europ\u00e4isch vernetzt st\u00e4rken will, wurden gesprochen. 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