{"id":7866,"date":"2021-06-25T17:29:45","date_gmt":"2021-06-25T15:29:45","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7866"},"modified":"2021-06-25T20:37:22","modified_gmt":"2021-06-25T18:37:22","slug":"gemeinsame-resolution-von-19-partnern-fuer-den-frankfurter-fernbahntunnel-rueckenwind-von-umwelt-und-fahrgastverbaenden-aus-wirtschaft-und-gebietskoerperschaften-starkes-signal-der-region-frankfu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=7866","title":{"rendered":"Gemeinsame Resolution von 19 Partnern f\u00fcr  den Frankfurter Fernbahntunnel &#8211; R\u00fcckenwind von Umwelt- und Fahrgastverb\u00e4nden, aus Wirtschaft und Gebietsk\u00f6rperschaften \/ Starkes Signal der Region FrankfurtRheinMain f\u00fcr den  Schienenwegeausbau und die Verkehrswende \/ Vorbild Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p><strong>PRO BAHN Landesverband Hessen und PRO BAHN RV Gro\u00dfraum Frankfurt sind Mitunterzeichner<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC08789-geschnitten-400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC08789-geschnitten-400-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" class=\"alignright size-medium wp-image-728\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC08789-geschnitten-400-300x212.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSC08789-geschnitten-400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In einem so wohl noch nie dagewesenen Schulterschluss haben sich insgesamt 19 Partner aus der Region FrankfurtRhein-Main mit einer Resolution zum Fernbahntunnel Frankfurt bekannt. Unter den Unterzeichnenden finden sich Verb\u00e4nde, Umwelt- und Fahrgastorganisationen, Unternehmen, die St\u00e4dte Frankfurt, Hanau und Offenbach, der Kreis Offenbach sowie das Land Hessen. Mitzeichner und Initiator der Resolution ist der Rhein-Main-Verkehrsverbund. Anl\u00e4sslich der unmittelbar bevorstehenden Vorstellung der Machbarkeitsstudie zum Fernbahntunnel durch die Deutsche Bahn setzen die Verb\u00e4nde und Gebietsk\u00f6rperschaften mit der Resolution ein starkes Signal, dass die Region im Fernbahntunnel enorme Chancen sieht.<!--more--><\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung erinnern die Unterzeichnenden daran, dass die Schieneninfrastruktur in der Metropolregion FrankfurtRheinMain bereits heute \u00fcberlastet und ein Ausbau des Frankfurter Schienenknotens f\u00fcr ein Wachstum des Nahverkehrs unerl\u00e4sslich ist. Mit dem Ausbau der ICE-Zulaufstrecken k\u00f6nnte ohne Bau des Tunnels sogar noch weniger Platz an den Bahnsteigen f\u00fcr Nahverkehrsz\u00fcge sein. <\/p>\n<p>Anders als im bestehenden Frankfurter Hauptbahnhof k\u00f6nnten Z\u00fcge durch den Fernbahntunnel fahren, ohne die Fahrtrichtung zu wechseln. Das bedeutet Vorteile f\u00fcr den ICE-Verkehr. Im Umkehrschluss bedeutet die Verlagerung des Fernverkehrs unter die Erde, dass oberirdisch Platz f\u00fcr den Ausbau des Regionalverkehrs frei w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein solcher Weg wurde bereits in Z\u00fcrich beschritten. Dort fahren seit 2014 t\u00e4glich hunderte Z\u00fcge durch einen Tunnel unmittelbar unter dem oberirdischen Hauptbahnhof aus der Gr\u00fcnderzeit. Der Hauptbahnhof wird also keineswegs durch unterirdische Gleise ersetzt, sondern erg\u00e4nzt und die Kapazit\u00e4t gesteigert.<\/p>\n<p>Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)<br \/>\nDeutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft, Bezirksvereinigung<br \/>\nFrankfurtRheinMain (DVWG)<br \/>\nEisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)<br \/>\nFraport<br \/>\nHelaba<br \/>\nHessischer St\u00e4dte- und Gemeindebund<br \/>\nIndustrie- und Handelskammer (IHK)<br \/>\nKreis Offenbach<br \/>\nLand Hessen<br \/>\nLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) Asten<br \/>\nMesse Frankfurt<br \/>\nNordhessischer Verkehrsverbund (NVV)<br \/>\nPRO BAHN Landesverband Hessen<br \/>\nPRO BAHN Regionalverband Gro\u00dfraum Frankfurt e.V.<br \/>\nRegionalverband FrankfurtRheinMain<br \/>\nRhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)<br \/>\nStadt Frankfurt<br \/>\nStadt Hanau<br \/>\nStadt Offenbach<\/p>\n<p>Stimmen der unterst\u00fctzenden Verb\u00e4nde und Gebietsk\u00f6rperschaften (in<br \/>\nalphabetischer Reihenfolge):<\/p>\n<p><strong>BUND Hessen<br \/>\nGuido Carl, Stellvertretender Vorsitzender:<\/strong><br \/>\nZur Bew\u00e4ltigung des Klimawandels brauchen wir einen leistungsf\u00e4higen Bahnverkehr. Daf\u00fcr sind Kapazit\u00e4tserweiterungen bei der S-Bahn und im Regionalverkehr sowie eine Ber\u00fccksichtigung des Fernbahntunnels bei den ICEAusbaustrecken zur Errichtung des Deutschlandtaktes erforderlich.<\/p>\n<p><strong>Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V.<br \/>\nProf. Dr. Jan Ninnemann, Pr\u00e4sident:<\/strong><br \/>\nDer Frankfurter Hauptbahnhof ist das Herz des bundesweiten Schienenfernverkehrs. Wenn wir es mit der Mobilit\u00e4tswende ernst meinen, m\u00fcssen wir gerade an solche Schl\u00fcsselstellen die Kapazit\u00e4ten erh\u00f6hen. Der Fernbahntunnel Frankfurt hilft damit nicht nur dem Schienenverkehr in Hessen, sondern hat Strahlkraft auf den Verkehr in ganz Deutschland. Er sorgt f\u00fcr h\u00f6here Leistungsf\u00e4higkeit und P\u00fcnktlichkeit und ist damit ein entscheidender Baustein f\u00fcr den Schienenverkehr in ganz Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Fraport<br \/>\nDr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG:<\/strong><br \/>\nDas Ziel der Klimaneutralit\u00e4t erfordert einen bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur. Der geplante Fernbahntunnel ist eines der zentralen Zukunftsprojekte: Er st\u00e4rkt das bahngebundene Fern- und Nahverkehrsnetz der Metropolregion Frankfurt immens und schafft ein attraktiveres Bahn-Angebot gerade auch mit Blick auf k\u00fcrzere Fahrzeiten und bessere Anbindungen. Der Fernbahntunnel ist damit ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen und verbessert gleichzeitig die Chance, mehr innerdeutsche Zubringerfl\u00fcge \u00f6kologisch freundlich und serviceorientiert auf die Schiene verlagern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Helaba<br \/>\nThomas Gro\u00df, Vorstandsvorsitzender der Helaba:<\/strong><br \/>\nAls einer der zentralen deutschen Verkehrsknotenpunkte und wichtige Wachstumsregion in Hessen ist die Metropolregion Frankfurt\/RheinMain auf den weiteren Ausbau der Bahninfrastruktur angewiesen. Der Ausbau des Frankfurter Fernbahnhofs ist ein wichtiger Baustein f\u00fcr eine nachhaltige Mobilit\u00e4tsentwicklung. So kann gew\u00e4hrleistet werden, dass eine nachhaltige Verkehrswende hin zu einer Verlagerung des Personen- und des G\u00fcterverkehrs von der Stra\u00dfe auf die Schiene auch in RheinMain gelingen kann. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele geleistet<\/p>\n<p><strong>IHK Frankfurt am Main<br \/>\nUlrich Caspar, Pr\u00e4sident: <\/strong><br \/>\nDa in der N\u00e4he der Arbeitspl\u00e4tze der Einpendlerst\u00e4dte zu wenig Bauland f\u00fcr Wohnungen ausgewiesen wird, erwarten wir ein weiter steigendes Pendleraufkommen. Hierdurch werden sich die Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse f\u00fcr den Nahverkehr weiter versch\u00e4rfen. Durch den Fernbahntunnel Frankfurt werden mehr Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den Nahverkehr frei, damit Kunden und Mitarbeiter der IHK Mitgliedsunternehmen in Zukunft schneller und zuverl\u00e4ssiger zu ihren Zielen kommen k\u00f6nnen. Als Alternative zu mehr Wohnraum in der N\u00e4he der Arbeitspl\u00e4tze ein weniger \u00f6kologischer und weniger wirtschaftlicher, aber daher wohl auch notwendiger Weg. Durch die Entmischung der Verkehre wird zudem eine h\u00f6here Fahrplanstabilit\u00e4t gew\u00e4hrleistet, sodass auch G\u00fcterverkehre durch die Ma\u00dfnahme<br \/>\nprofitieren. Wichtig ist, dass alle erforderlichen Instrumente der Planungsbeschleunigung genutzt werden k\u00f6nnen, um das Projekt in einem<br \/>\n\u00fcberschaubaren Zeitraum fertig zu stellen.<\/p>\n<p><strong>Kreis Offenbach<br \/>\nClaudia J\u00e4ger, Erste Kreisbeigeordnete und Mitglied des RMV-Aufsichtsrats:<\/strong><br \/>\nDie gemeinsame Resolution ist ein klares Bekenntnis der Region zum Fernbahntunnel. Mit Blick auf wichtige Faktoren wie die wachsende Bev\u00f6lkerungszahl, das zunehmende Verkehrsaufkommen und nicht zuletzt auch den Klimaschutz steht au\u00dfer Frage, dass der Nah- und Fernverkehr auf der Schiene weiter ausgebaut werden muss. Der Fernbahntunnel schafft daf\u00fcr dringend ben\u00f6tigte Kapazit\u00e4ten und tr\u00e4gt einen gro\u00dfen Teil dazu bei, dass RheinMain auch in Zukunft wettbewerbsf\u00e4hig und lebenswert bleiben wird. Der Kreis Offenbach begr\u00fc\u00dft das Projekt aus diesem Grund au\u00dferordentlich.<\/p>\n<p><strong>Land Hessen<br \/>\nTarek Al-Wazir, Hessischer Minister f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr, Energie und Wohnen:<\/strong><br \/>\nDer Fernbahntunnel Frankfurt wird der Verkehrswende von Hessen aus einen ordentlichen Schub verleihen: Mehr Z\u00fcge nach und aus Frankfurt innerhalb Deutschlands und Europas bedeuten mehr und besseren Fernverkehr und gleichzeitig die M\u00f6glichkeit f\u00fcr deutlich mehr Regionalverkehr. Der Bahnknoten in Frankfurt wird enorm gest\u00e4rkt, davon profitieren nicht nur die B\u00fcrgerinnen und<br \/>\nB\u00fcrger, sondern auch die Unternehmen in der Region. Umso mehr freut es mich, dass dieses gro\u00dfe Infrastrukturprojekt von einer breiten Mehrheit in Hessen bef\u00fcrwortet und die Bedeutung f\u00fcr die Region, f\u00fcr Deutschland und Europa gemeinsam gesehen wird.<\/p>\n<p><strong>Messe Frankfurt<br \/>\nWolfgang Marzin, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung:<\/strong><br \/>\nDie Messe Frankfurt ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Messeveranstalter mit eigenem Gel\u00e4nde. Unsere zentrale Lage im Herzen Deutschlands und sogar Europas ist einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Erfolg. Entscheidend ist jedoch die ideale Verkehrsanbindung. Vor allem die Bahn spielt hierbei eine herausragende Rolle. Bei vielen unserer Veranstaltungen nutzen unsere Besucher*innen spezielle<br \/>\nKombiticket-Angebote f\u00fcr die Anreise mit dem Zug. Eine weitere Qualit\u00e4tssteigerung mittels des dringend ben\u00f6tigten Fernbahntunnels wird sich sehr positiv auf unser Image als Messestandort auswirken und sowohl der Deutschen Bahn als auch der Messe Frankfurt zus\u00e4tzliche Kund*innen zuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV)<br \/>\nSteffen M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Nordhessischer Verkehrsverbund:<\/strong><br \/>\nDer Fernbahntunnel wird Nordhessen und Frankfurt noch schneller verbinden. F\u00fcr den ICE-Systemhalt Kassel ist dies eine herausragende St\u00e4rkung, wenn der Tunnel zusammen mit der Beschleunigung zwischen Hanau und Fulda und dem neuen ICE-Systemhalt in Bad Hersfeld (DB-Projekt Fulda-Gerstungen) die Fahrzeit deutlich unter 1:30 Stunden bringt. Der Fernbahntunnel Frankfurt macht<br \/>\nden Fern- und Nahverkehr auf dieser Hessen-Magistrale konkurrenzlos gegen\u00fcber dem Auto, welches \u00fcber zwei Stunden f\u00fcr die Strecke braucht. Wir Nordhessen unterst\u00fctzen das Projekt sehr gerne.<\/p>\n<p><strong>PRO BAHN Landesverband Hessen e.V.<br \/>\nThomas Kraft, Landesvorsitzender:<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Regionen zwischen R\u00fcdesheim und Fulda, zwischen Heppenheim und Marburg ist der Frankfurter Hauptbahnhof der wichtigste Zulaufknoten im Bahnnetz. Die Rhein-Main-Region ist eine der Metropolen mit dem st\u00e4rksten Pendler*innenaufkommen Europas. Seit Jahrzehnten wird von Kommunalpolitik und Verb\u00e4nden die umfassende Erweiterung des Schienenpersonennahverkehrs aus allen Himmelsrichtungen im Zulauf auf Frankfurt gefordert. Wir brauchen f\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende und das Erreichen der Klimaschutzziele bis 2045 eine sehr deutliche Steigerung bei der Schiene im Mobilit\u00e4tsmix. Die Auslagerung des allergr\u00f6\u00dften Teils des Fernverkehrs in die 2. Ebene kann endlich die Chance sein, die seit Ewigkeiten geforderten Erweiterungen in Frankfurt am Main umzusetzen. Charme hat insbesondere, dass Frankfurt-S\u00fcd nach der Er\u00f6ffnung ausschlie\u00dflich vom Regionalverkehr genutzt werden kann und nicht die ICE x-fach je Stunde die Gleise blockieren. Die Investition des Frankfurter Tunnels ist mit dem Bundesverkehrswegeplan auf den Weg gebracht, es ist eine gigantische Geldsumme. Die in den letzten zwei Jahrzehnten als \u201eRheinMain plus\u201c entstandenen Ausbau- und Erweiterungskonzepte f\u00fcr die Schiene m\u00fcssen in Zeit und Umfang so realisiert werden, wie dies bereits entschieden wurde. Im Sinne der Fahrg\u00e4ste, der Menschen in Hessen brauchen wir \u201eRheinMain plus\u201c jetzt, auch wenn die Gro\u00dfinvestition Fernbahntunnel Frankfurt bis Ende der 2030er Jahre umgesetzt wird. Der PRO BAHN Landesverband Hessen steht im Grundsatz hinter der Idee Fernbahntunnel und hofft im Ergebnis auf eine allseits anerkannte Variante.<\/p>\n<p><strong>PRO BAHN Regionalverband Gro\u00dfraum Frankfurt<br \/>\nWilfried Staub, Pressereferent:<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Pendler im Rhein-Main-Gebiet wird der geplante Fernbahntunnel (OstWestTunnel) den Nahverkehr auf der Schiene p\u00fcnktlicher, schneller, zuverl\u00e4ssiger und somit attraktiver machen. Das gelingt aber nur, wenn der Fernverkehr bereits im Vorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs vom Regionalverkehr separiert wird. Ausschlie\u00dflich durch eine solche Ma\u00dfnahme kann die Kapazit\u00e4t des Nahverkehrs des Knotens Frankfurt zukunfts- und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Somit leistet das Projekt so ganz nebenbei auch einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umweltbedingungen in der Mainmetropole. Der Fahrgastverband PRO BAHN bef\u00fcrwortet ausdr\u00fccklich die Ert\u00fcchtigung des Bahnknotens Frankfurt in Form eines in Tunnellage ausgef\u00fchrten erweiterten Fernbahnhofs. Einzige Bedingung: alle bereits angesto\u00dfenen Ausbauma\u00dfnahmen im Rahmen von FrankfurtRheinMain plus d\u00fcrfen keinerlei Beeintr\u00e4chtigung erfahren.<\/p>\n<p><strong>Regionalverband FrankfurtRheinMain<br \/>\nRouven K\u00f6tter, Erster Beigeordneter und Mobilit\u00e4tsdezernent:<\/strong><br \/>\nDie Schiene ist und bleibt das R\u00fcckgrat der Mobilit\u00e4t. Allerdings ist sie an ihrer Belastungsgrenze angekommen. Das vorhandene Schienennetz muss daher durch Ausbau und Neubau leistungsf\u00e4higer gestaltet werden, insbesondere um den regionalen Nahverkehr zu st\u00e4rken. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain begr\u00fc\u00dft und unterst\u00fctzt daher die Machbarkeitsstudie f\u00fcr einen Fernbahntunnel<br \/>\nam Frankfurter Hauptbahnhof als wichtigen Schritt f\u00fcr mehr Zug f\u00fcr die Region. <\/p>\n<p><strong>Rhein-Main-Verkehrsverbund<br \/>\nProf. Knut Ringat, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: <\/strong><br \/>\nDer Fernbahntunnel ist f\u00fcr unsere Region die gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Infrastrukturma\u00dfnahme seit dem Bau des S-Bahn-Netzes. Kein anderes Projekt schafft auf einen Schlag so viele Kapazit\u00e4ten im Knoten Frankfurt \u2013 Kapazit\u00e4ten, die wir dringend brauchen. Die Gleise im Frankfurter Hauptbahnhof sind derart \u00fcberlastet, dass wir heute schon so manche zus\u00e4tzliche Verbindung nicht<br \/>\nbestellen k\u00f6nnen, weil schlicht der Platz fehlt. Der Druck wird in den kommenden Jahren mit dem Ausbau der Zulaufstrecken weiter wachsen. Der Tunnel er\u00f6ffnet uns vollkommen neue Perspektiven f\u00fcr den Nahverkehr und ist entscheidend f\u00fcr die Mobilit\u00e4tswende \u2013 deshalb steht der RMV vollumf\u00e4nglich hinter dem Projekt.<\/p>\n<p><strong>Stadt Frankfurt<br \/>\nPeter Feldmann, Aufsichtsratsvorsitzender des RMV und Frankfurter<br \/>\nOberb\u00fcrgermeister:<\/strong><br \/>\nDer Fernbahntunnel ist eine Jahrhundertchance \u2013 f\u00fcr Frankfurt, f\u00fcr die Region und f\u00fcr unser gemeinsames Ziel, die Verkehrswende. Unser Frankfurter Hauptbahnhof ist auch Opfer des eigenen Erfolges. Mit mehr als 450.000 Reisenden pro Tag und Zugverkehr von allen Gleisen im Minutentakt ist das Verkehrsdrehkreuz Frankfurt am Limit. Noch schneller von A nach B werden wir die Menschen nur bringen k\u00f6nnen, wenn mehr Schienen das dicht getaktete Netz entlasten. Genau das erm\u00f6glicht der Fernbahntunnel, und das ohne gro\u00dfe Einschr\u00e4nkungen w\u00e4hrend der Bauphase. Wir d\u00fcrfen diese Jahrhundertchance nicht verstreichen lassen.<\/p>\n<p><strong>Stadt Hanau<br \/>\nOberb\u00fcrgermeister Claus Kaminsky und Thomas Morlock,<br \/>\nVerkehrsdezernent sowie Mitglied des RMV-Aufsichtsrats:<\/strong><br \/>\nWir erwarten, dass der Fernbahntunnel sowohl das Potenzial f\u00fcr Regionalverkehre aus dem Osten der Rhein-Main-Region als auch f\u00fcr weitere ICE-Halte in Hanau deutlich verbessern wird<\/p>\n<p><strong>Stadt Offenbach<br \/>\nSabine Gro\u00df, Mobilit\u00e4tsdezernentin und Mitglied des RMV-Aufsichtsrats:<\/strong><br \/>\nDer Fernbahntunnel erm\u00f6glicht eine oberirdische Entlastung auf den bestehenden Trassen f\u00fcr den Regionalverkehr und damit perspektivisch zus\u00e4tzliche Verkehre, die wir in unserer Stadt und Region mit stetig wachsender Bev\u00f6lkerung brauchen. Die Stadt Offenbach unterst\u00fctzt das Projekt<\/p>\n<p><strong>Quelle\/Redaktion: Pressestelle des Rhein-Main-Verkehrsverbundes<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRO BAHN Landesverband Hessen und PRO BAHN RV Gro\u00dfraum Frankfurt sind Mitunterzeichner In einem so wohl noch nie dagewesenen Schulterschluss haben sich insgesamt 19 Partner aus der Region FrankfurtRhein-Main mit einer Resolution zum Fernbahntunnel Frankfurt bekannt. 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