{"id":797,"date":"2013-09-17T12:18:40","date_gmt":"2013-09-17T10:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=797"},"modified":"2013-09-17T12:20:11","modified_gmt":"2013-09-17T10:20:11","slug":"umgestaltung-des-bahnhof-f-hochst-nunmehr-ohne-rtw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=797","title":{"rendered":"Umgestaltung des Bahnhof F-H\u00f6chst nunmehr ohne RTW?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pressemitteilung des Regionalverbandes Gro\u00dfraum Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p>Der Appel des Fahrgastverbandes PRO BAHN Hessen vom August 20131), die halbherzige Umsetzung der Barrierefreiheit bei der Umgestaltung der Bahnsteige im Bahnhof F-H\u00f6chst noch einmal zu \u00fcberdenken, stie\u00df zumindest bei zwei Fraktionen im R\u00f6mer (CDU und GR\u00dcNE) auf offene Ohren. Das Manko des 20 Zentimeter betragenden H\u00f6henunterschiedes zwischen Bahnsteig und S-Bahneinstieg zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zu korrigieren, h\u00e4lt PRO BAHN f\u00fcr eine Utopie, weil jede sp\u00e4tere Korrektur aufw\u00e4ndige bauseitige \u00c4nderungen zur Folge haben d\u00fcrfte, \u00e4u\u00dferst kostenintensiv w\u00e4re und somit eine unverantwortliche Verschwendung von Steuergeldern darstellen w\u00fcrde.<div id=\"attachment_754\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bf-H\u00f6chst-Foto-klein-300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-754\" src=\"http:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bf-H\u00f6chst-Foto-klein-300.jpg\" alt=\"Bhf. Frankfurt-H\u00f6chst\" width=\"300\" height=\"157\" class=\"size-full wp-image-754\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-754\" class=\"wp-caption-text\">Der Bahnhof im Frankfurter Stadtteil H\u00f6chst, t\u00e4glich von 20.000 Menschen frequentiert.<\/p><\/div><!--more-->  <\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1900-er Jahren wurden die Gleise im Bereich des Personenbahnhofs F-H\u00f6chst hochgelegt und 1914 wurde das im Jugendstil errichtete imposante Empfangsgeb\u00e4ude seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Im n\u00e4chsten Jahr steht somit ein besonderes Jubil\u00e4um an. Unsere Ur-Gro\u00dfv\u00e4ter bewiesen seinerzeit mit der Umgestaltung des Bahnhofs viel Weitblick, erlaubte das Gleisfeld damals doch einen reibungslosen Betriebsablauf in alle m\u00f6glichen sechs Richtungen. Die Zeiten, als H\u00f6chst einmal D-Zugstation war und man mit Eilz\u00fcgen umsteigefrei nach Luxembourg oder Holland reisen konnte, geh\u00f6ren l\u00e4ngst der Vergangenheit an. Der Bahnhof H\u00f6chst erf\u00fcllt heute die reine Funktion einer Ziel- und Umsteigestation. Zwei der zw\u00f6lf Bahnsteiggleise werden daher derzeit nicht mehr ben\u00f6tigt<\/p>\n<p> Bei der beschlossenen und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen barrierefreien Umgestaltung der Bahnsteige wird dieser betriebliche Status Quo zementiert. Wie zuk\u00fcnftig einmal steigende Fahrgastzahlen bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnten, dar\u00fcber machen sie die Planer ganz offensichtlich keinerlei Gedanken, meint Wilfried Staub, Pressesprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN Hessen. Jegliche sinnvolle oder betrieblich erforderliche Erweiterung wird damit erschwert oder gar f\u00fcr immer verbaut. Noch nicht einmal die Einbindung der Regionaltangente West (RTW) in den Bahnhof F-H\u00f6chst wird hinreichend ber\u00fccksichtigt, weil die Projektmanager ganz offensichtlich davon ausgehen, dass die Tangentenbahn niemals realisiert wird, stellt Staub resignierend fest.<br \/>\nAuch erlauben es die bekannt gewordenen Vorentw\u00fcrfe nicht, dass zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt die Stra\u00dfenbahn von der Zuckschwerdtstra\u00dfe in den Bahnhof gef\u00fchrt und von dort irgendwann einmal bis in den Industriepark H\u00f6chst hinein verl\u00e4ngert werden kann. F\u00fcr den Bau der Tram in den Bahnhof liegt eine dringende Empfehlung des Ortsbeirats und der Stadtverordnetenversammlung vor, die schlichtweg von der Bahn ignoriert wird. In diesen Tagen wurde dar\u00fcber hinaus eine Studie aus der Schublade hervorgeholt, die einer Verl\u00e4ngerung der U5 \u00fcber das Europaviertel hinaus auf DB-Gleisen nach H\u00f6chst und weiter nach Kelkheim bzw. Bad Soden vorsieht und der gute Chancen f\u00fcr eine Verwirklichung in absehbarer Zukunft einger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>W\u00fcrden alle machbaren betrieblichen Erweiterungen im Bahnhof H\u00f6chst tats\u00e4chlich irgendwann einmal in die Tat umgesetzt, w\u00fcrden sich die Zugbewegungen von derzeit 35 pro Stunde auf bis zu 71 verdoppeln. H\u00f6chst w\u00fcrde zu dem Umsteigeknoten im Frankfurter Westen mit kurzen Wegen und sch\u00e4tzungsweise 40.000 Fahrg\u00e4sten avancieren.<br \/>\nDiesem Umstand tragen die Planungen des beauftragten Ingenieurb\u00fcros in keiner Weise Rechnung. Wo, fragt PRO BAHN kritisch, finden die Visionen der Politiker und der Verkehrsexperten in den Entw\u00fcrfen ihren Niederschlag? W\u00fcrde man dagegen dem Konzept des Fahrgastverbandes folgen, so w\u00fcrde man sich nicht nur die Zukunft nicht verbauen, sondern bei der Umsetzung der Ma\u00dfnahme bis zu sechs Monate Bauzeit und bis zu 20 % an Kosten einsparen und den Fahrg\u00e4sten blieben jegliche Unannehmlichkeiten w\u00e4hrend der zweij\u00e4hrigen Bauzeit erspart. Lernen wir von unseren Ur-Gro\u00dfv\u00e4tern und setzen wir im Bahnhof H\u00f6chst ein Betriebskonzept um, dass hundertprozentige Barrierefreiheit bietet und f\u00fcr die n\u00e4chsten 100 Jahre Bestand hat, fordert PRO BAHN.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung des Regionalverbandes Gro\u00dfraum Frankfurt Der Appel des Fahrgastverbandes PRO BAHN Hessen vom August 20131), die halbherzige Umsetzung der Barrierefreiheit bei der Umgestaltung der Bahnsteige im Bahnhof F-H\u00f6chst noch einmal zu \u00fcberdenken, stie\u00df zumindest bei zwei Fraktionen im R\u00f6mer (CDU &hellip; <a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=797\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/797"}],"collection":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=797"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":799,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/797\/revisions\/799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}