{"id":8665,"date":"2022-09-29T13:23:17","date_gmt":"2022-09-29T11:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=8665"},"modified":"2022-09-29T13:23:26","modified_gmt":"2022-09-29T11:23:26","slug":"buendnis-bahn-fuer-alle-fahrpreiserhoehung-der-bahn-unangemessene-belastung-fuer-fahrgaeste-gift-fuer-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=8665","title":{"rendered":"B\u00fcndnis Bahn f\u00fcr Alle: Fahrpreiserh\u00f6hung der Bahn: unangemessene Belastung f\u00fcr Fahrg\u00e4ste, Gift f\u00fcr Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2053\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600-300x225.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC08308-klein600.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Berlin, 29. September 2022: Am Mittwoch k\u00fcndigte die Deutsche Bahn eine Fahrpreiserh\u00f6hung um durchschnittlich 4,9 Prozent ab dem 11. Dezember an. Das B\u00fcndnis Bahn f\u00fcr Alle hat dazu eine klare Meinung:<\/p>\n<p>\u201eDie Fahrpreiserh\u00f6hung ist der falsche Weg: Sie belastet die Menschen, die bereits unter Inflation und rasant steigenden Energiekosten leiden, zus\u00e4tzlich in unangemessener Weise. Gleichzeitig wirkt sie wie Gift auf die aus Klimasicht dringend n\u00f6tige Verkehrswende\u201c, sagt Carl Wa\u00dfmuth, Sprecher des B\u00fcndnisses Bahn f\u00fcr Alle. \u201eGerade in der Energiekrise ist es wichtig, dass noch mehr Menschen auf \u00f6kologische, kollektive Verkehrsmittel umsteigen.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Bahn h\u00f6here Energiekosten zu decken habe. Das darf aber nicht auf Kosten der Fahrg\u00e4ste geschehen. W\u00fcrde der Bund das Dienstwagenprivileg und die Dieselsubventionen abschaffen, k\u00f6nnte man nicht nur die Mehrkosten der Bahn decken, sondern auch noch dringend erforderliche Investitionen stemmen. Auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel des DB-Fernverkehrs \u2013 weniger als 60 Prozent der Fernz\u00fcge sind noch p\u00fcnktlich \u2013 ist die Preiserh\u00f6hung nicht angemessen.<\/p>\n<p>Strategisch falsch ist es, dass die Dauernutzer*innen der Bahn besonders belastet werden. Die Spreizung zwischen Normalpreis und Sparangeboten, deren Einstiegspreis gleich bleiben soll, wird gr\u00f6\u00dfer. Damit wird die Kundschaft immer mehr zu Schn\u00e4ppchen-J\u00e4ger*innen statt zu Dauer-Bahnnutzer*innen. Auch die saftige Verteuerung der BahnCards (ein Plus von fast f\u00fcnf Prozent), die eigentlich Dauerkund*innen binden sollen, trifft vor allem die Vielfahrer*innen, zumal schon die Partner*innen-BahnCard in diesem Jahr abgeschafft wurde. Nach dem Neun-Euro-Ticket-Sommerm\u00e4rchen sind all die Preiserh\u00f6hungen im Fernverkehr ern\u00fcchternd im Hinblick auf eine Verkehrswende.<br \/>\n__________<\/p>\n<p>Bahn f\u00fcr Alle ist ein B\u00fcndnis von Organisationen aus Globalisierungskritik, Umweltschutz, politischer Jugendarbeit, Gewerkschaften und Fahrtastverb\u00e4nden. Bahn f\u00fcr Alle tritt ein f\u00fcr eine Bahn in \u00f6ffentlicher Hand, dem Gemeinwohl und den Fahrg\u00e4sten verpflichtet, demokratisch kontrolliert und gesteuert, als leistungsf\u00e4higer Akteur einer Verkehrswende, mit der klimasch\u00e4dliche Verkehre von der Stra\u00dfe und aus der Luft auf die Schiene verlagert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 29. September 2022: Am Mittwoch k\u00fcndigte die Deutsche Bahn eine Fahrpreiserh\u00f6hung um durchschnittlich 4,9 Prozent ab dem 11. Dezember an. 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