{"id":8677,"date":"2022-10-16T10:16:21","date_gmt":"2022-10-16T08:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=8677"},"modified":"2022-10-16T11:03:44","modified_gmt":"2022-10-16T09:03:44","slug":"pro-bahn-hessen-begruesst-vorschlag-zum-49-euro-ticket-ein-bundesweites-flatrateticket-fuer-den-nahverkehr-muss-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=8677","title":{"rendered":"PRO BAHN Hessen begr\u00fc\u00dft Vorschlag zum 49-Euro-Ticket \u2013 ein bundesweites Flatrateticket f\u00fcr den Nahverkehr muss kommen."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/9-Euro-Ticket-gedreht.jpg-klein-500.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/9-Euro-Ticket-gedreht.jpg-klein-500-300x169.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8546\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/9-Euro-Ticket-gedreht.jpg-klein-500-300x169.png 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/9-Euro-Ticket-gedreht.jpg-klein-500.png 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>PRO BAHN Hessen kann die kann Verlautbarung aus anderem Fahrgastverbandskreis in weiten Teilen nicht mittragen.<\/p>\n<p>Votum der Landesmitglieder-versammlung Hessen quasi identisch mit den Auffassungen der Landesverkehrsministerkonferenz<\/strong><\/p>\n<p>Die Ministerkonferenz der Landesverkehrsminister hat sich in der Grundstruktur auf ein 49-Euro-Ticket verst\u00e4ndigt, in der finalen Kl\u00e4rung mit der Bundesregierung ist noch die Gesamtfinanzierung des Projekts. <\/p>\n<p>Aus den Reihen des Presseteams des PRO BAHN Landesverbandes Hessen wurde im Rahmen von Interviews dieser Schritt sehr begr\u00fc\u00dft. Es ist ein Anfang und entspricht auch dem Vorschlag, den der PRO BAHN Landesverband Hessen in seiner k\u00fcrzlich stattgefundenen Landesmitgliederversammlung gemacht hat. <!--more--><\/p>\n<p>Die teils sehr komplizierten und individualisierten Tarifsysteme der Verkehrsverb\u00fcnde und Regionen in Deutschland sind oft v\u00f6llig undurchschaubar. Vielmehr bedarf es einer einfachen einheitlichen Tarifierung. Durch die Bahnreform 1994 sind mit den Bundesl\u00e4ndergrenzen und weiteren Gebietsk\u00f6rperschaftsgrenzen Barrieren entstanden, welche nun fast drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter endlich \u00fcberwunden werden m\u00fcssen. Nur so kann man neue Fahrg\u00e4ste gewinnen.<\/p>\n<p>Wichtig ist, die soziale Komponente im Blick zu haben, denn das Reisen mit langstreckigen Regional-Express-Z\u00fcgen, welche teils 200-300 km Fahrten ohne Umsteigen erm\u00f6glichen, bringen so den Geringverdienern \u00f6fters die M\u00f6glichkeit, in Deutschland auch kurzfristig eine Reise anzutreten. Genau das waren auch die Anl\u00e4sse und Relationen, weswegen in den drei Sommermonaten das 9-Euro-Ticket vorrangig genutzt wurde. Dadurch war es Berufspendlerinnen und -pendlern, Auszubildende, Studierende, welche sich ansonsten nur selten die lange Distanz zu den Familienangeh\u00f6rigen leisten k\u00f6nnen m\u00f6glich, doch den einen oder anderen zus\u00e4tzlichen Besuch einzuplanen. Gerade nach der Corona-Zeit sind die sozialen Kontakte umso wichtiger geworden.<\/p>\n<p>Profitieren werden aber auch die meisten Pendlerinnen und Pendler, welche bislang kein Jobticket oder \u00e4hnliches haben und den Tarifpreis bezahlen. Im Rhein-Main-Verkehrsverbund ist von den Preisstufen 1-7 die Preisstufe 2 schon teurer als 49 Euro, so dass Distanzen von 10 km f\u00fcr Zeitkarteninhaber bereits g\u00fcnstiger werden.<\/p>\n<p>Auf die Frage von Journalisten, dass der Bundesehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann das 49-Euro-Ticket ablehnt, entgegnet man seitens des PRO BAHN Landesverbandes Hessen auf Basis des Mitgliederbeschlusses, dass man die Aussage des Kollegen Naumann im Detail nicht mittr\u00e4gt und anderer Auffassung ist. Der Fernverkehr muss extra betrachtet und auf eine v\u00f6llig neue Grundlage gestellt werden. Er ist f\u00fcr eine kurzfristig angesetzte Bahnreise viel zu teuer, weite Teile der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen sich eine Fahrkarte von rund 120 Euro zwischen Frankfurt am Main und Berlin nicht leisten. Der Verweis auf Super-Sparpreis und BahnCard hinkt, wenn man nur gelegentlich und spontan die Bahn nutzt. Es ist nicht immer m\u00f6glich, Bahnfahren schon Wochen im Voraus zu planen. \u00dcber ein sinnvolles Alternativkonzept wird sich PRO BAHN Hessen an der Stelle noch nicht \u00e4u\u00dfern, weil man sich dazu verbandsintern erstmal beraten muss.<\/p>\n<p>PRO BAHN Hessen sieht in dem 49-Euro-Ticket ein Einstieg. Nicht ausgesprochen hat sich aktuell PRO BAHN Hessen f\u00fcr ein Stufenmodell, es war jedoch in der Diskussion.  Einzelstimmen gibt es in den Reihen der Hessen, nach Einf\u00fchrung des bundesweiten Tickets nochmal \u00fcber die dreistufige Option zu sprechen.<\/p>\n<p>Das 49-Euro-Ticket wird von PRO BAHN Hessen begr\u00fc\u00dft, es ist ein Anfang und es ist erfreulich, wenn es denn am 01.01.2023 startet. Klar ist, es ist ein Start. Nachbesserungen werden voraussichtlich n\u00f6tig sein. Nur aus dem Praxistest wird man jedoch Erfahrungen sammeln. Daher, nun an den Start gehen und nicht gleich im Vorhinein schon so deutliche Kritik \u00fcben. Das oberste Organ des PRO BAHN Landesverbandes Hessen steht hinter dem bundesweiten Ticket.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRO BAHN Hessen kann die kann Verlautbarung aus anderem Fahrgastverbandskreis in weiten Teilen nicht mittragen. 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