{"id":9269,"date":"2024-01-04T22:41:46","date_gmt":"2024-01-04T21:41:46","guid":{"rendered":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=9269"},"modified":"2024-03-01T16:59:59","modified_gmt":"2024-03-01T15:59:59","slug":"pro-bahn-hessen-fordert-bahnnotstandsgipfel-auf-der-bundesebene-und-fuer-alle-bundeslaender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/?p=9269","title":{"rendered":"PRO BAHN Hessen fordert Bahnnotstandsgipfel auf der Bundesebene und f\u00fcr alle Bundesl\u00e4nder"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DSC08789-geschnitten-400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DSC08789-geschnitten-400-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8312\" srcset=\"https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DSC08789-geschnitten-400-300x212.jpg 300w, https:\/\/pro-bahn-hessen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DSC08789-geschnitten-400.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Angesichts der deutschlandweit katastrophalen Zust\u00e4nde des Verkehrsmittels Schiene fordert der PRO BAHN Landesverband Hessen, jeweils f\u00fcr den Bund und die 16 Bundesl\u00e4nder sog. \u201eSchienennotstandsgipfel\u201c. So kann es nicht weitergehen, alle gesellschaftlichen Kr\u00e4fte, ob Politik oder die Organe und Unternehmen des Verkehrswesens, sie m\u00fcssen nun zu ihrer Verantwortung stehen.<\/p>\n<p>Seit rund zwei Jahren werde das staatspolitische Versagen offenbar, dass \u00fcber Jahrzehnte nicht die Weichen daf\u00fcr gestellt wurden, um den aktuellen Notstand zu vermeiden. Mittlerweile ist es Woche f\u00fcr Woche auf der Tagesordnung, dass Zugfahrten mit geringem Vorlauf abgesagt werden m\u00fcssen und \u2013 noch schlimmer, innerhalb weniger Stunden Stellwerke ihren Betrieb einstellen. Neben dem aktuell deutschlandweiten Bahnnotstand d\u00fcrften in 190 Jahren Bahngeschichte nur die Kriegszeiten und Nachkriegsjahre schlimmer gewesen sein.<\/p>\n<p>In \u201eBahnnotstandsgipfeln\u201c m\u00fcssen alle Fakten auf den Tisch. Die Aufgabentr\u00e4ger und die Verkehrsunternehmen m\u00fcssen insbesondere personelle Fakten offenlegen. Im Ausblick auf mehrere Jahre muss in diesen Bahnnotstandsgipfeln klar und transparent herausgearbeitet werden, welche Schienenverkehrsleistungen umsetzbar sind. <!--more--> Dabei muss, heruntergebrochen auf jede Bahnlinie, auf jede Bahnstrecke, erkennbar sein, wo und wie der Personaleinsatz insbesondere bzgl. Lok- und Triebfahrzeugf\u00fchrer, Fahrdienstleitungen\/Stellwerksbesetzungen und Zugbegleitpersonal abgesichert werden kann. Die aktuelle und in Aussicht stehende Ausbildung und Weiterbildung von neuem Personal f\u00fcr diese Berufe muss allgemein verst\u00e4ndlich dokumentiert werden, so dass daraus R\u00fcckschl\u00fcsse gezogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu diesem Bahnnotstandsgipfeln sind Vertreterinnen und Vertreter von Verkehrsverb\u00fcnden, Lokalen Nahverkehrsorganisationen, Aufgabentr\u00e4gern, Bahnverkehrsunternehmen, Politikerinnen und Politiker von Regierungen und Parlamenten, Vereine und Verb\u00e4nde f\u00fcr Fahrg\u00e4ste sowie Fahrgastbeir\u00e4te einzuladen.<\/p>\n<p>Gerade in Hessen wurde \u00fcber viele Jahre auch durch Pressemitteilungen des RMV die Situation gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit mit der rosaroten Brille dargestellt. Dadurch das selbst unbedeutsame Sachverhalte derart \u00fcberzogen dargestellt wurden, w\u00e4hnte sich insbesondere die Politik in Land, Kreisen und Kommunen \u00fcber Jahrzehnte bis vor kurzem in einer Sicherheit, dass es dem Schienenwesen gut gehe. Nun m\u00fcsse man zum Offenbarungseid \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>War seit den 1990er Jahren mit Einf\u00fchrung der Gruppentickets das Gelegenheitsfahren, insbesondere in Vereinen und Gesellschaften mehr und mehr angesagt, wurden Menschen an das Verkehrsmittel herangef\u00fchrt, die es zuvor nie nutzten, so hat der Bahnnotstand innerhalb von zwei Jahren zu einer weitreichenden Distanzierung in der Gesellschaft gef\u00fchrt, Vertrauen von Jahrzehnten wurde wieder zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der PRO BAHN Landesverband Hessen sieht die Notwendigkeit, diese Notstandsgipfel auch in betroffenen kommunalen Aufgabentr\u00e4gerschaften, d.h. in Landkreisen und St\u00e4dten ab 50.000 Einwohnern durchzuf\u00fchren. Auch bei Lokal- und Stadtbussen, Stra\u00dfen- und U-Bahnen sei die Situation mittlerweile verheerend.<\/p>\n<p>Wenn es nicht gelingt, \u00fcber solche Bahnnotstandsgipfel Ergebnisse zu erzielen, werden Hohn, Spott und H\u00e4me noch weiter zunehmen aber auch der Vertrauensverlust in Staat und Demokratie auch wegen der Causa Bahn immer weiter ins Wanken geraten. Wichtig f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste sei ein stabiler und verl\u00e4sslicher Fahrplan auf Grundlage personeller und infrastruktureller Leistbarkeit f\u00fcr die kommenden Jahre. Erst dann kann die Bev\u00f6lkerung wieder Vertrauen in die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel gewinnen.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nThomas Kraft, Landesvorsitzender<br \/>\nPhilipp Loth, Stellv. Landesvorsitzender<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der deutschlandweit katastrophalen Zust\u00e4nde des Verkehrsmittels Schiene fordert der PRO BAHN Landesverband Hessen, jeweils f\u00fcr den Bund und die 16 Bundesl\u00e4nder sog. \u201eSchienennotstandsgipfel\u201c. 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