Kassel-Wilhelmshöhe: Der beheizte Warteraum lässt noch auf sich warten

Bahnhofsmanager Gerd Tucholka zeigt falsche Materiallieferungen als nachweisebaren Grund auf.

Auf Initiative des PRO BAHN Regionalverbandes Nordhessen hat sich nach rund 6 Jahren endlich etwas getan. Der „Bahnhof der Winde“, der Fernbahnhof der Nordhessenmetropole Kassel im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe hat seit 2008 kein warmes Plätzchen mehr, seitdem der bisherige Warteraum in dem Jahr an eine Fast-Food-Kette vermietet wurde. Nun hat die Deutsche Bahn Abhilfe versprochen, wir berichteten ebenso wie die Lokalpresse.

Der Eingang gegenüber Gleis 7+8 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, hier liegt bereits ein Teil des Materials für den Warteraum, welcher an diesem Platz errichtet werden soll.

Der Eingang gegenüber Gleis 7+8 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, hier liegt bereits ein Teil des Materials für den Warteraum, welcher an diesem Platz errichtet werden soll.

Eigentlich sollte der Warteraum vor Beginn der kalten Jahreszeit fertig werden. Nun war der Winter relativ warm, wodurch die Fahrgäste nicht unter ganz so widrigen Bedingungen warten mussten.

Den Grund für die Verzögerungen nennt nun Bahnhofsmanager Gerd Tucholka gegenüber PRO BAHN-Vertretern. Es sei das falsche Material geliefert worden. Dies zeigte er vor Ort anhand des bereits gelieferten Materials. Er gehe aber davon aus, dass in den nächsten Wochen die Teile allesamt vorhanden sind. So werde der Warteraum im Eingangsbereich gegenüber der Zuwegung der Gleise 7+8 verzögert seine Bestimmung aufnehmen und den Wartenden bei künftigen kühleren Witterungen Schutz bieten.

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