RegioTram für Gießen bietet erhebliche Vorteile für die Vogelsbergbahn, auch im Abschnitt des Vogelsbergkreises

Fahrgastverband betrachtet Zukunft der Vogelsbergbahn

Ein Zug der Vogelsbergbahn am Bahnübergang Marburger Straße in Alsfeld.

Die jüngste Diskussion um die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs im Vogelsbergkreis hat die Regionalverbände Mittelhessen und Osthessen des Fahrgastverbandes PRO BAHN auf den Plan gerufen. Man tritt der Auffassung von Landrat Manfred Görig (SPD) entgegen, dass die Vogelsbergbahn über den heutigen Status hinaus kein Entwicklungspotential mehr bietet. Gerade die Umstellung auf die gelben Nahverkehrstriebwagen der Hessischen Landesbahn (HLB) im Jahr 2011, habe bei den einzelnen Tageszeiten zu einem Fahrgastanstieg teilweise von mehr als 50% geführt.

Den kompletten Text der Pressemitteilung stellen wir in den nächsten Tagen an dieser Stelle ein. Wir wollen zunächst der Lokalpresse die Gelegenheit geben, dies in der Zeitung abzudrucken.

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Tag der Nachhaltigkeit am 10.09.: Hessen zeigt sich beim Verkehr nicht als vorrangiges nachhaltiges Bundesland

Tag der Nachhaltigkeit am 10.09.2020, ein Termin, mit dem insbesondere in der Politik darauf hingewiesen wird, wie wir unser Zusammenleben umstellen müssen, wozu wesentlich die Mobilität hinzugezählt werden muss. Leider tritt man bei den umweltschonenden Personenbeförderungen in Hessen auf der Stelle. Als Beispiele sind zu nennen: Weiterlesen

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PRO BAHN Mittelhessen informiert in Limburg mit einem Stand vor dem Regionalbahnhof

Der PRO BAHN Infostand am Regionalbahnhof in Limburg.

Der PRO BAHN Infostand am Regionalbahnhof in Limburg.

Das direkte Gespräch mit dem Fahrgast ist für PRO BAHN äußerst wichtig, ist es doch eines der Satzungsziele. Unter diesem Grundgedanken stehen auch Infostände. In der aktuellen Zeit gestaltet sich dies alles etwas schwierig, dennoch möchte der Fahrgastverband PRO BAHN von dieser bewährten Form der Öffentlichkeitsarbeit auch aktuell keinen kompletten Abstand nehmen.

Aktuell hat der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen am Regionalbahnhof in der Innenstadt von Limburg auf sich aufmerksam gemacht. Direkt vor dem Bahnhofsgebäude stand auffällig der hellblaue Schirm mit dem gleichfarbenen Bistrotisch am 28.08.2020, freitagsnachmittags, um mit den Fahrgästen ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen

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PRO BAHN Nordhessen gratuliert der „Initiative zur Rettung der nordhessischen Kanonenbahn“ zur Gründung des eingetragenen Vereins

Ein Kleidod am Rande des Knülls, die alte Bahnstation von Wernswig, heute ein Stadtteil von Homberg (Efze). Im Vordergrund der Bahnübergang mit den vorhandenen Schienen der Kanonenbahn. In dem kleinen Museum fand die Gründung des eingetragenen Vereins der Bürgerinitiative statt.

Vor wenigen Tagen gründete sich im kleinen Eisenbahnmuseum des alten Bahnhofs im Homberger Stadtteil Wernswig der eingetragene Verein (e.V.) der „Initiative zur Rettung der nordhessischen Kanonenbahn“.

Der PRO BAHN Regionalverband Nordhessen gratuliert dem neuen Verein und wünscht ihm für sein Ziel alles Gute, den Abschnitt der nordhessischen Kanonenbahn zwischen Schwalmstadt-Treysa und Homberg (Efze) zu erhalten und zu reaktivieren. Es gilt, einen Radweg auf der Bahntrasse, wie ihn sich einzelne Kommunalpolitiker wünschen, zu verhindern. Weiterlesen

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PRO BAHN Nordhessen lehnt das Design und die Innenausstattung der neuen Überlandbusse rund um Kassel und in Nordhessen ab.

Ein roter Bus der Linie 52 auf der Wilhelmshöher Allee in Kassel. Künftig soll diese auffällige Farbe aus dem Stadt- und Landschaftsbild verschwinden und durch unauffällige weiß-graue Grundtöne ersetzt werden.

Bei seinem jüngsten Mitgliedertreffen stand unter anderem die Umstellung der Flotte der Überlandbusse, welche aus dem Umland in das Stadtgebiet Kassel hineinfahren sowie auf anderen Strecken in Nordhessen verkehren, auf der Tagesordnung.

Die Fahrgastvertreter lehnen sowohl das Design, als auch die Innenraumkonstruktion der neuen Busse ab. Weiterlesen

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PRO BAHN Landesverband Hessen fordert: „Entscheidungen zur Corona-Pandemie für Bus und Bahn landeseinheitlich regeln und bitte den ÖPNV bei notwendigen lokalen Entscheidungen außen vor lassen“

Die Tatsache, dass in der Landeshauptstadt Wiesbaden wegen der dort in den letzten Tagen entstandenen höheren Infektionsrate durch das Covid-19-Corona-Virus nun an jeder Bushaltestelle eine Maske getragen werden muss, hat den PRO BAHN Landesverband Hessen auf den Plan gerufen. Den Fahrgastvertreterinnen und Fahrgastvertretern geht es vorrangig nicht um den Umfang der notwendigen Einschränkungen. Dass auch im öffentlichen Personenverkehr aufgrund der gegebenen Situation, staatliche Vorsichtsmaßnahmen greifen müssen, an welche sich dann auch alle zu halten haben, ist auch aus Sicht des Fahrgastverbandes PRO BAHN unbestritten. Weiterlesen

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PRO BAHN Mittelhessen schließt sich VCD-Kreisverband Gießen an: Entscheidungsträger werden aufgefordert, den Lokalen Nahverkehrsplan für den Landkreis Gießen, den Wetteraukreis und den Vogelsbergkreis abzulehnen

Die Zentrale von der Verkehrsgesellschaft Oberhessen und des Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe/Verkehr in Friedberg in der Hanauer Straße, in direkter Nachbarschaft zur Main-Weser-Bahn und gegenüber der OVAG.

Der VCD-Kreisverband Gießen hat in einer offensiven Stellungnahme dazu aufgefordert, dass die Entscheidungsträger die im finalen Stadium befindliche Lokale Nahverkehrsplanung für den Landkreis Gießen, den Vogelsbergkreis und den Wetteraukreis, welche von dem Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV-Verkehr) mit Sitz in Friedberg wahrgenommen wird, abzulehnen. Dieser Ablehnung schließt sich der Fahrgastverband PRO BAHN-Regionalverband Mittelhessen voll umfänglich an.

Zwei Jahre Diskussion, viele Stunden der internen Beratung der Verbände, Tagung der Gremien von Städten und Gemeinden, der öffentlichen Anhörungen, hätten überhaupt nichts gebracht, so der Regionalvorsitzende Thomas Kraft. Nicht nur die Fachverbände hätten umfangreichen Änderungsbedarf gesehen, auch die Kommunen und die Kreistagsfraktionen seien mit zahlreichen Anregungen gekommen, im Sinne der Verkehrswende an vielen Punkten an den Stellschrauben zu drehen. Das kostet Geld und das müsse endlich von der Politik auch im Landkreis Gießen in deutlich größerem Umfang bereitgestellt werden. Weiterlesen

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Frankfurt-Bockenheim, Schloßstraße: Freie Fahrt für die Straßenbahn !! Keine Freigabe der Straßenbahntrasse für den Autoverkehr – neue Linie 13 wird begrüßt

Auf dem Bild eine fahrplanmäßige Straßenbahn in der Schloßstraße im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Diese Situation gibt es seit 1986 nicht mehr, als die benachbarte U-Bahn mit den Linien U 6 und U 7 mit dem Tunnel ab Industriehof in Betrieb genommen wurde. Hier kurz vor der Umstellung ein Zug der Linie 18, die bis 1986 anstelle der U 7, heute U 6, nach Hausen fuhr. Auf dem Bild sichtbar, die Straßenbahn hat in der Schloßstraße einen eigenen Gleiskörper. Die Trasse wird seit 34 Jahren für Betriebsfahrten aufrecht erhalten. In wenigen Jahren soll sie wieder für den Fahrplanbetrieb, dann der Linie 13, nutzbar gemacht werden.

Die Pläne, die Straßenbahn-Trasse der Schloßstraße für den Autoverkehr freizugeben, sind absolut kontraproduktiv. Zwischen Industriehof und Hauptbahnhof soll nach den Plänen von Verkehrsdezernent Oesterling bald wieder eine Straßenbahn fahren: Die neue Linie 13 könnte die noch vorhandenen Gleise in der Schloßstraße nutzen. Der daraus resultierende Handlungsbedarf führt nun zu verschiedenen Vorschlägen zum Umbau der Schloßstraße. Die Presse (z. B. Frankfurter Neue Presse / Höchster Kreisblatt vom 21.08.2020) berichtete über einen Vorschlag des Radfahrbüros Frankfurt, der auch von der SPD im Ortsbeirat 2 unterstützt wird (s.: Parlis >> Ortsbeirat 2 >> Antrag vom 04.08.2020 >> OF 1123/2). Die Straßenbahn soll sich die (dafür zu asphaltierenden) Schienen mit dem Autoverkehr teilen. Weiterlesen

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MEHR VERKEHR AUF DIE SCHIENE – PRO BAHN Forum: Wilfried Staub stellte am 03.08. Konzept „Mehr Verkehr auf die Schiene“ für den Main-Taunus-Kreis und im Zulauf auf die Mainmetropole vor

Link: Der komplette Artikel inkl. der Infobroschüre als PDF-Datei ist hier bei „pro-bahn-frankfurt.de“ zu finden.

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt beteiligt sich in unregelmäßigen Abständen an der Veranstaltungsreihe „PRO BAHN Forum“. Am 03.08.2020 stellte Wilfried Staub, langjähriger Funktionsträger im Fahrgastverband PRO BAHN, im Saalbau Gallus in Frankfurt sein Konzept für eine Verdichtung der Zugfolge für die Linie RB 12 (Königsteiner Bahn) sowie die S-Bahn mit ihren Endpunkten in Bad Soden/Taunus (S 3) und Kronberg (S 4) vor. Weiterlesen

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„Main-Weser-Bahnen“ fahren seit heute stadteinwärts in Frankfurt ein Stück auf neuer Gleistrasse

Wann beginnen die entscheidenden Planungsphasen für den 2. Bauabschnitt Bad Vilbel-Friedberg?

Eine S-Bahn (BR 423) der S 6 auf dem neuen westlichen Gleis, welches am 17.08.2020 in Betrieb gegangen ist. Dort wird sie später nicht mehr fahren, sondern auf dem heutigen dahinter vor der Bauabtrennung liegenden Gleis.

Ein Mittelhessen-Express (BR 442/Talent 2) der RB 40/RB 41 auf dem Weg nach Frankfurt (Main) Hbf auf dem gleichen neuen Gleis wie vorher die S 6. An der Stelle wird demnächst der S-Bahnhof Ginnheim entstehen.

Nun ist es soweit, der erste Schritt, hin zu der ausgebauten Main-Weser-Bahn ist getan. Die seit vier Jahrzehnten von den Fahrgästen Mittelhessens und des Rhein-Main-Ballungsraums gewünschte investive Verbesserung zeigt erste Ergebnisse. Seit dem 17.08.2020 fahren fahrplanmäßig alle Züge, welche stadteinwärts in Richtung Frankfurt Main) Hbf. unterwegs sind, auf einem knapp drei Kilometer langem Abschnitt südlich des Stadtteils Eschersheim bis zu dem Gleisvorfeld des Bahnhofs Frankfurt-West im Stadtteil Bockenheim auf dem neuen Gleis auf dem neuen Bahndamm.

In dem nun erfolgten ersten Streckenteil der Gleisumlegung wird nun zwischen den im Betrieb befindlichen Gleisen der neue S-Bahnhof „Frankfurt-Ginnheim“ entstehen. Hier gibt es künftig einen direkten Umsteigepunkt zur U-Bahnstation Niddapark der Linien U 1 und U 9.

Der Anbau an den Bahndamm erfolgt im 1. Ausbauabschnitt, welcher rund 13 km von Frankfurt-West bis Bad Vilbel reicht, zu 85% auf der westlichen Seite. Das heißt, der Baukörper für zwei weitere Gleise entsteht auf der westlichen Seite. Genau dort werden künftig die Züge des Regional- und Fernverkehrs fahren, auf der östlichen Seite mit dem Bestandskörper liegt in Zukunft die S-Bahn mit der Linie S 6. Weiterlesen

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