PRO BAHN Hessen begrüßt die Vergabe der SPNV-Leistung in der Wetterau an die Hessische Landesbahn

Lumdatalbahn und verlängerte Horlofftalbahn sind mit in dem Gesamtbündel vorgesehen

Ein Triebwagen der aktuellen Baureihe LiNT41 in der aktuellen Baureihe im Bahnhof von Beienheim, ein Personenzug, wie er im neueren Modell von 2022-2032 in der Wetterau und später auch auf der reaktivierten Horlofftalbahn und Lumdatalbahn fahren soll.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen und der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen begrüßen die Entscheidung übe die Schienenpersonennahverkehrsleistung (SPNV) mit dem Titel Wetterau West/Ost. Es wurde Zeit, dass in dem zentralen Bereich der Wetterau aber auch im südlichen Landkreis Gießen Gewissheit darüber besteht, dass nunmehr für die nächsten Jahre der Nahverkehrszug weiterhin durch ein anerkanntes Verkehrsunternehmen erbracht werden kann.

PRO BAHN begrüßt die Hessische Landesbahn (HLB), dass sie in ihrem Kerngebiet, ihrer Heimat, weiterhin den Schienennahverkehr im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes betreiben darf. Der Fahrgastverband wünscht der HLB für ihre bevorstehende neue Aufgabe viel Erfolg. Wir freuen uns, dass das Wetteraunetz in bewährten Händen bleibt. Weiterlesen

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Pressemitteilung von Bürgerbahn statt Börsenbahn (BsB): Wo bleibt der Unfallbericht zur Beinahe-ICE-Katastrophe auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bei Dierdorf?

Pressemitteilung des Vereins „Bürgerbahn statt Börsenbahn“ (BSB) – in Kooperation von Bahn für Alle, dem Partner von PRO BAHN Hessen

Tunnel ICE 3 Westerwald

Ein ICE 3 fährt in den Tunnel im Verlauf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main

Vor exakt 16 Monaten, am 12. Oktober 2018, geriet bei Dierdorf auf der Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt/M. der ICE 511 in Brand. Der offizielle Unfallbericht steht aus. Dabei droht ein entscheidendes „Beweisstück“ – der Unglücks-ICE – aus dem Verkehr gezogen und verschrottet zu werden.Es war pures Glück, dass beim Dierdorf-ICE-Unfall die 500 Fahrgäste in Eigeninitiative evakuiert werden konnten. An Bord befanden sich zufällig Feuerwehrleute und ein Bundespolizist. Es stellen sich ernste Fragen zur Sicherheit im gesamten ICE-Verkehr. Entsprechend wichtig ist der nach dem ICE-Brand angekündigte, verpflichtende Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU). Doch es gibt ihn bis heute nicht. Dabei wurde der Unglücks-ICE bereits Mitte August 2019 aus dem Ausbesserungswerk Krefeld nach Mukran auf Rügen überführt. Dort verwertet und verschrottet die DB ausgemusterte Fahrzeuge. Weiterlesen

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Initiative „Rettet die nordhessische Kanonenbahn“ am 14.02.2020 in Homberg (Efze)

Fahrgastverband PRO BAHN lädt zum Organisationstreffen ein

Zum zweiten Treffen zum Zwecke der Rettung der nordhessischen Kanonenbahn lädt der PRO BAHN Regionalverband Nordhessen ein. Das Organisationstreffen ist in den Räumen der Katholischen Kirchengemeinde Christus Epheta Homberg (Efze), Kasseler Straße 6 und beginnt am Freitag, den 14.02.2020, um 18:00 Uhr. Ziel ist, den Rückbau bzw. Umnutzung der noch vorhandenen Bahntrasse, insbesondere im Abschnitt zwischen Schwalmstadt-Treysa und Homberg zu verhindern. Es sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, welche sich für den Erhalt der nordhessischen Kanonenbahn aussprechen.

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PRO BAHN Hessen bezeichnet die Aussage der DB-Zentrale, von Sonntag bis Dienstag nicht die Bahn zu nutzen, als seltsamsten Akt

Als seltsamen Akt bezeichnet der PRO BAHN Landesverband Hessen den Aufruf aus der DB-Zentrale, vom Sonntag, den 09.02.2020 bis Dienstag, den 11.02.2020 nicht den Bahn zu nutzen. Aus dem Wortspiel ist herauszulesen, dass an den Tagen des Sturmtiefs „Sabine“ nach Wunsch des DB-Vorstands kein Mensch im Zug sitzen soll. Weiterlesen

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Aktive Bahn-Reaktivierungen und Engagement für ländlichen Raum angemahnt – Odenwaldbahn-Initiative überreicht „123 km Zukunft für Gersprenztalbahn und Odenwaldbahn“ dem Staatsminister Al-Wazir

Die Odenwaldbahn im Bahnhof von Groß-Umstadt/Wiebelsbach.

Die Odenwaldbahn im Bahnhof von Groß-Umstadt/Wiebelsbach.

Pressemitteilung der Odenwaldbahn-Initiative (Initiative zur Förderung und Erhaltung der Odenwaldbahn und ihrer Anschlussstrecken)

Anlässlich der Modernisierung des Darmstädter Südbahnhofs hat die Odenwaldbahn-Initiative den Herrn Staatsminister Tarek Al-Wazir zu einer aktiven Reaktivierungs-Politik für Bahnstrecken aufgefordert. Zunehmend drängt sich der Eindruck auf, dass die Landesregierung die Regionen außerhalb des von Al-Wazir propagierten „Großen Frankfurter Bogens“ vernachlässigt. Konkret wünscht die Initiative vom Land die Reaktivierung der Gersprenztalbahn zwischen Groß-Bieberau und Reinheim mit Direktzügen nach Darmstadt und Frankfurt sowie Engagement für die Odenwaldbahn. Weiterlesen

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PRO BAHN bezeichnet 9-stündige Stellwerksstilllegung aus Personalmangel zwischen Gießen und Butzbach als Skandal

Für die PRO BAHN Regionalverbände Mittelhessen und Nordhessen ist die kurzfristig verkündete 9-stündige Stellwerksstilllegung auf der Hauptstrecke der Main-Weser-Bahn vom Freitag, den 24.01. um 21:00 Uhr bis zum Samstag, den 25.01. um 6:00 Uhr völlig inakzeptabel. Die Begründung ist Personalmangel wegen hohem Krankenstand. Im Rahmen einer aktuell stattgefundenen Regionalverbandssitzung in Kassel erklärten die PRO BAHN-Sprecher aus den beiden Regionen, dass nun umgehend politisches Handeln erforderlich sei, um gegenüber der Deutschen Bahn entsprechende Maßnahmen zwingend einzufordern. Wenigstens die Ehrlichkeit könne man der DB zugutehalten.

An einem Freitag um 21:00 Uhr die einzige Verkehrsachse mit durchgängigen schnellen Regionalzügen zwischen Rhein/Main und Nordhessen stillzulegen bedeutete, dass z.B. zahlreiche Wochenendpendlerinnen und -pendler gestrandet sind bzw. nicht mehr zu ihren Zielen kamen. Damit man als Fahrgast hätte umplanen können, sei die Information zu spät veröffentlicht worden, so die Fahrgastvertreter. Weiterlesen

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PRO BAHN Frankfurt: Die ständigen Störungen im S-Bahn-Verkehr des RMV sind nicht länger hinnehmbar

Die Störungen im S-Bahn-Verkehr des RMV häufen sich derzeit massiv, die Presse berichtet fast täglich. Gerade veröffentlichte der RMV seine Pünktlichkeitsstatistik, nach der nur 92% der S-Bahnen pünktlich waren. Dabei klingt selbst das noch besser als die Situation tatsächlich ist: Nur S-Bahnen mit einer Verspätung von mehr als 6 Minuten zählen als verspätet, ausgefallene Bahnen gehen überhaupt nicht in die Verspätungsstatistik ein. Dazu kommt: Die Zeiten des Berufsverkehrs sind besonders anfällig für Verspätungen, und in diesen Zeiten betreffen die Verspätungen besonders viele Fahrgäste. Alleine im S-Bahn-Ticker der Frankfurter Neuen Presse finden sich im Schnitt täglich mehrere gravierende Störungsmeldungen. Weiterlesen

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86 Mrd. mehr für die Schiene in Deutschland im Verlauf von 10 Jahren – was sagt PRO BAHN Hessen dazu?

Seit der Presseveröffentlichung der Deutschen Bahn AG vom 14.01.2020, zu der parallel ein Pressetermin mit den Bundesministern Scheuer (Verkehr/CSU) und Scholz (Finanzen/SPD) sowie DB-Vorstand Ronald Pofalla stattfand. Auch auf die Pressereferenten des PRO BAHN Landesverbandes Hessen sind die Medien in großer Zahl zugekommen, um zu erfahren, wie der Fahrgastverband die Sachlage einschätzt. Der dafür erforderliche innerverbandliche Kontakt mit der Bundesebene hat dieses Mal und auch schon zum anderen Zeitpunkt, bei diesem Thema stattgefunden.

Die Kernpunkte der Aussagen des PRO BAHN Landesverbandes Hessen sind hier zusammengefasst: Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen: Warum bleibt die exorbitante Steigerung der Kosten für den Bau der A 44 Kassel-Eisenach von allen politischen und gesellschaftlichen Lagern ohne wirkliche Reaktion bzw. öffentliche Äußerung? 600 Mio. mehr, ein Wahnsinn.

Am 06.01.2020 wird bekannt, der seit 40 Jahren geplante und inzwischen in Teilen in Betrieb befindliche Neubau des Teilabschnitts der A 44 zwischen Kassel und Eisenach wird 600 Mio. Euro teurer wird. Einer der wenigen Berichte findet sich hier:

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/a44-bau-bei-kassel-kostet-600-millionen-euro-mehr,kurz-a444-bau-100.html

Erschreckend ist die Kürze der Berichte und die geringe Breite der Veröffentlichung. Dabei hätte es angesichts der Zahl 600 Mio. Euro einer weitreichenden gesellschaftlichen Diskussion bedurft. Das sind nicht nur 25% Mehrkosten im eigentlichen Projekt, es sind im Vergleich zwei Gesamthaushalte von drei Landkreisen oder Städten von 70.000-100.000 Einwohnern. Weiterlesen

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PRO BAHN Forum am 06.01. in Frankfurt – Lückenschluss der U4 zwischen Bornheim und Ginnheim in der Diskussion – Links zum Thema

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt e.V. hat sein Monatstreffen am 06.01.2020 unter die „PRO BAHN Forum“-Themenreihe gestellt und zum Thema „Lückenschluss der U4 zwischen Bornheim und Ginnheim“ eingeladen. Wir möchten hier mehrere Infoquellen zum Thema im Internet aufzeigen. Der Bedarf an Information ist bei den Frankfurterinnen und Frankfurtern sehr groß.

https://frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=36427201

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-u-bahn-mehrere-varianten-u4-lueckenschluss-13274762.html

https://www.fnp.de/frankfurt/u-bahn-frankfurt-schnell-soll-nach-lueckenschluss-gehen-zr-13277701.html

Anmerkung zu den Links: PRO BAHN trägt für die Inhalte keine rechtliche Verantwortung.

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