#aussteigen – PRO BAHN Landesverband Hessen unterstützt Gegen-Demo zur IAA in Frankfurt am 14.09. – Infos auf www.iaa-demo.de

Heute, am 10.09. ist die Internationale Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt am Main gestartet. Angesichts der Tatsache, dass wir in den nächsten Jahren gerade auch wegen des Autos wohl vor einer Klimakatastrophe stehen, wenn nichts dagegen passiert, ist es eine Farce, mit welcher breiten öffentlichen Aufmerksamkeit, aus dem politischen und weiteren gesellschaftlichen Spektrum, diese Messe auch heute noch wahrgenommen wird.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen steht zu seinen satzungsgemäßen Grundsätzen, welche auch den Umweltschutz beinhalten. Deshalb haben wir uns entschlossen, in einem breiten Bündnis von Unterstützern uns gegen die IAA auszusprechen und für ein politisches Umdenken zur Abwendung des Klimawandels.

Am kommenden Samstag, den 14. September 2019 ist eine Großdemonstration in Frankfurt geplant, zu welcher wir mit aufrufen. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen fordert Krisengipfel wegen Personalmangel und Zugausfällen im Schienenpersonennahverkehr

Angesichts der höchst brisanten Lage in Sachen Personalbestand und Personalakquirierung sieht der PRO BAHN Landesverband Hessen dringenden politischen Handlungsbedarf für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Deutschland. Die Lage spitzt sich seit Jahren mehr und mehr zu.

Aktuell seien in Hessen sowohl Regionalzuglinien davon betroffen gewesen, welche durch die Hessische Landesbahn (HLB) betrieben werden, z.B. das Wetterau-Netz mit RB 46, RB 47 und RB 48, als auch von DB Regio. Die Linie RB 49 (Friedberg-Hanau) falle immer wieder in weiten Teilen aus, der Main-Neckar-Ried-Express (RE 60, RE 70, RE 67, RE 68) sei vielfach nicht im vollem Leistungsumfang bereitgestellt. Weiterlesen

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PRO BAHN Mittelhessen kritisiert den Anrainer-Bürgermeister von Eschenburg wegen seiner Haltung und der Verbreitung von falschen Darstellungen zur Dietzhölztalbahn

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Bei seinem jüngsten Treffen in Herborn hat sich der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen intensiv mit der Situation rund um die Dietzhölztalbahn befasst. Der Antrag auf Freistellung der weiterhin als Bahnverkehrsfläche gewidmeten Gesamttrasse, welcher nun durch die Gemeinde Eschenburg auf den Weg gebracht wurde, zeuge von wenig Wissen über die Ausrichtung der Verkehrsinfrastruktur im 21. Jahrhundert, so die Fahrgastvertreter.

Der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, Götz Konrad (parteilos), behaupte seit langem, dass nur auf der Bahntrasse eine neue Umgehungsstraße für die B 253 um den Eschenburger Ortsteil Wissenbach sowie den Dillenburger Stadtteil Frohnhausen gebaut werden könne. Dies sei wissentlich falsch und die Trassenführung seitens der zuständigen Fachbehörden noch lange nicht festgelegt. Vielmehr sei es so, dass für die Umgehungsstraße erst ein mehrjähriges Trassenfindungsverfahren eingeleitet werden müsse, woraus nicht resultieren müsse, die Umgehungsstraße auf der Bahntrasse zu bauen. Die Bahntrasse reiche zudem ohnehin nicht aus, weil der Bauraum und die spätere Verkehrsfläche viel breiter ausgelegt werden müsste, als die Bahntrasse dies hergeben kann. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen fordert Rechtsgrundlagen für E-Tretroller im öffentlichen Verkehrsraum sowie die schrittweise Anpassung von Bussen und Bahnen an die geänderten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und kritisiert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, weil er die Verantwortung an die Kommunen abwälzt

Die Zulassung von E-Tretrollern seit dem 15.06.2019 ist sträflicher Weise ohne akzeptable gesetzliche Regelungen erfolgt und es ist eine nicht hinnehmbare Situation im öffentlichen Verkehrsraum entstanden. Diese These ist Ergebnis eines kurzfristig angesetzten Gesprächs zwischen Vertretern des PRO BAHN Landesverbandes Hessen und des Sozialverbandes VdK. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen begrüßt die Einführung des landesweiten Seniorentickets für 365 Euro

Der PRO BAHN Landesverband Hessen begrüßt die Einführung des Seniorentickets für das Bundesland Hessen zum 01.01.2020. Dass nun alle drei hessischen Verkehrsverbünde dafür grünes Licht gegeben hätten, sei sehr erfreulich, so der PRO BAHN-Landesvorsitzende Thomas Kraft.

Gerade Senioren, sofern sie nicht mobilitätseingeschränkt sind und kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen können, müssen bislang vielfach aufgrund ihrer kleinen Renten auf die Nutzung des ÖPNV verzichten. Die Zahl der seitherigen Seniorenkarten in den Tarifsystemen von NVV, RMV und VRN, welche nur distanz- bzw. tarifzonengebunden erworben werden können, ist überschaubar, auch weil sie im Verhältnis zu anderen Fahrkarten relativ teuer sind. Weiterlesen

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PRO BAHN Forum in Frankfurt am Main: Bahnexperte Hans Leister stellt mit dem Deutschlandtakt den Weg zum Umbau des Eisenbahnnetzes in eine erfolgreiche Zukunft vor

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Deutschlandtakt, ein Begriff welcher bereits seit einigen Jahren in der Politik, den Eisenbahnverkehrsunternehmen, den verschiedenen Aufgabenträgern der öffentlichen Mobilität und letztendlich in den Verbänden herumgeistert. Viele haben ihn zwar gehört, können sich darunter jedoch nichts konkret vorstellen. Zu der Aufklärung sollte nun eine weitere Veranstaltung der Reihe „PRO BAHN Forum“ des PRO BAHN Landesverbandes Hessen e.V. beitragen und man hatte nach Frankfurt am Main eingeladen. Weiterlesen

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PRO BAHN Nordhessen fordert konstruktive Diskussion für einen weiteren Netzausbau der Straßenbahn in Kassel

Der Stillstand müsse überwunden werden, so die Aussage bei dem letzten Regionaltreffen von PRO BAHN Nordhessen am 02.08. in Kassel. Seit 2005 sei die ÖPNV-Vorzeigestadt der 1980er und 1990er Jahre in Sachen Nahverkehr zum Erliegen gekommen. In die Straßenbahn sei seither keine Investition mehr gesteckt, der Bestand erhalten worden. Höhepunkt war das Jahr 2018, als man sogar in der Gesamtheit des Netzes einen Rückbau vollzog, Personenkilometer auf der Straßenbahn einsparte und nur einen Teil auf den Bus verlagerte.

Nun gelte es, konstruktive Vorschläge zu sammeln und die Straßenbahn relativ zeitnah in Stadtteile zu verlängern, in welche dies bautechnisch möglich ist, wie z.B. Waldau. Die Herkulesbahn müsse unbedingt kommen. Auf den Bestandsstrecken dürften nicht durch bautechnische Einschränkungen künftige flexible Nutzungen verbannt werden. Der teilweise Ausbau der Wilhelmshöher Allee und der Friedrich-Ebert-Straße seien Beispiele dafür, wie der Fahrzeugeinsatz (Länge Bahnsteige, Trassenbreite) nun nur noch eingeschränkt möglich ist.
Die Anbindung des Stadtteils Harleshausen sei anzustreben, erst müssten aber alle alten Bahnbrücken ersetzt werden.

PRO BAHN Nordhessen will in den Dialog mit anderen Verbänden treten und die Politik, vorn Oberbürgermeister Geselle (SPD) zur Schritten, hin zu einer Verkehrswende in Kassel mit mehr Straßenbahn einzutreten.

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Tat von Frankfurt – Interviewauszug aus den Medien – PRO BAHN Hessen reagiert vorsichtig und besonnen auf mögliche Konsequenzen

Wir möchen einen Tag nach der schlimmen Tat von Frankfurt hier an der Stelle zeigen, wie vorsichtig sich der PRO BAHN Landesverband Hessen zu dem Fall und eventuellen Konseqenzen äußert.

„Kann so etwas nicht zu hundert Prozent verhindern“

Eine umfassende Lösung für mehr Sicherheit an deutschen Bahnsteigen sieht Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn Hessen nicht. „Ich weiß keinen Rat. Man kann so etwas nicht hundertprozentig verhindern“, sagt er.An größeren Bahnhöfen wie dem Frankfurter Hauptbahnhof gebe es sogar noch vergleichsweise viel Aufsichtspersonal. An kleinen Bahnhöfen oder Haltepunkten könne letztlich auch jemand aus einer Hecke hervorspringen und Reisende auf die Gleise stoßen. Auch Konzepte wie etwa für größere Bahnhöfe in England oder Frankreich, wo Bahnreisende oft nur mit einem Ticket oder erst nach Einfahren des Zuges auf den Bahnsteig gelangen, bringen Kraft zufolge keine völlige Sicherheit. Potenzielle Täter kämen dort eben mit einem Kurzstrecken-Ticket für wenig Geld auf den Bahnsteig. Bei kurzen Zug-Aufenthalten sei es zudem zeitlich kaum machbar, die Reisenden erst nach Einfahren des Zuges an die Gleise zu lassen. „Eine Lösung des Problems ist auf jeden Fall nicht kurzfristig zu finden.“

Thomas Kraft
Landesvorsitzender
PRO BAHN Landesverband Hessen

Anmerkung: Wir werden auch weiterhin vorsichtig als Folge des konkreten Schicksals argumentieren. Schnellschüsse sind nicht gefragt.

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PRO BAHN Hessen tief erschüttert über tödlichen Vorfall im Frankfurter Hauptbahnhof


Wir sind tief erschüttert über die abscheuliche Tat, welche sich am heutigen 29.07. im Frankfurter Hauptbahnhof ereignete. Ein 8-Jähriger Junge und seine Mutter wurden vor einen einfahrenden ICE vom Bahnsteig in das Gleisbett gestoßen. Die Mutter konnte sich retten, der Junge wurde überrollt und getötet. Uns fehlen die Worte dafür, wozu Menschen alles fähig sind. Wir drücken der Familie des Jungen, insbesondere der Mutter, den Angehörigen, seinem Umfeld unser Mitgefühl aus. Die Menschen, die das vor Ort hautnah miterleben mussten, denen gilt ebenso unser Mitgefühl.

Landesverband Hessen
Fahrgastverband PRO BAHN

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PRO BAHN Hessen fordert Konsequenzen in der Verkehrspolitik aus dem Bericht der Kommission gleichwertiger Lebensverhältnisse

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen.

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen, hier fuhr der letzte fahrplanmäßige Zug 1987.

In allen Flächenländern der Bundesrepublik Deutschland gibt es abgehängte Regionen, die strukturellen Unterschiede haben sich in den letzten 40 Jahren stark verschärft, sie haben inzwischen ein ernstes Szenario erreicht. Hierzu zählt auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Politik und staatliche Institutionen verstoßen mehr und mehr gegen den Artikel 72 des Grundgesetzes, weil gegenläufige Entscheidungen seit Jahren zu einem Rückbau von Infrastruktur führen. Weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellt, wird seitens der Wirtschaft, des Handels, des privaten Freizeit- und Serviceangebots parallel seit Jahren rückgebaut. Die Folge, deutliche Einwohnerverluste. Weiterlesen

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