PRO BAHN kritisiert in Hessen große fortwährende Zugausfälle im Regionalverkehr

RB 40, RB 41 und RB 49 besonders von Ausfällen sowie RB 10, RE 50, RB 51 und RE 30 besonders von Kapazitätseinschränkungen betroffen.

Die Pendlerinnen und Pendler, die Schülerinnen und Schüler, die Studentinnen und Studenten, sie eint seit Monaten das eingreifende Schicksal, die unzureichende Bereitstellung von vertragsmäßigen Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr in Hessen. Viele protestierende Fahrgäste erreichen in diesen Tagen den PRO BAHN Landesverband Hessen via Mail und Telefon.

Talent 2-Züge des Mittelhessen-Express in Gießen, links der RB 49 und rechts der RB 40, an welchem der RB 41 angekoppelt wird.

Talent 2-Züge des Mittelhessen-Express in Gießen, links der RB 49 und rechts der RB 40, an welchem der RB 41 angekoppelt wird.

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Planungskorridor zwischen Fulda, Hanau und Würzburg – Mottgers-Spange vom Tisch – Verbände der ArGe Spessart begrüßen Variantenfokussierung für Neubau zwischen Gelnhausen und Fulda

2 Trassenverläufe nahe der bestehenden Kinzigtalstrecke haben im breit angelegten mehrjährigen Dialogprozess Vorrang erhalten.

PRO BAHN, VCD, ProBahn&Bus und BUND stellen fest – Nun ist Weg frei für weitere Planungsschritte

Ein ICE fährt von Fulda kommend durch Gelnhausen weiter nach Frankfurt am Main auf der Bestandsstrecke durchs Kinzigtal.

Ein ICE fährt von Fulda kommend durch Gelnhausen weiter nach Frankfurt am Main auf der Bestandsstrecke durchs Kinzigtal.

(Gelnhausen) Die von der Deutschen Bahn am 3.5.2018 in Gelnhausen im Rahmen der 12. Sitzung des Dialogforums zur ABS/NBS Hanau – Würzburg / Fulda vorgestellte und begründete Fokussierung auf die Varianten IV und VII wird von der Arbeitsgemeinschaft Bahndreieck Spessart im Grundsatz begrüßt.

Alle Spessart-Varianten I bis III haben sich im Zuge der Sachprüfung als weniger tauglich bzw. gar verfahrenskritisch erwiesen und scheiden somit nach objektiven Kriterien aus den weiteren Prüfverfahren aus. Mehrere Verkehrs- und Umweltverbände hatten seit den 1990er Jahren auf die absehbaren verkehrlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Nachteile hingewiesen und insbesondere eine Südkurve (sogenannte „Mottgers-Spange“) vehement abgelehnt. Weiterlesen

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FLIXTRAIN: Besser über Marburg und Gießen fahren – PRO BAHN Hessen zum neu eingesetzten knallgrünen Fernzug in Deutschland – man freut sich über den neuen Anbieter

Nun wird auch auf den Gleisen durch Hessen im Fernzug „grün“ gefahren. Aktuell an Donnerstag, dem 26.April 2018 startete der erste grüne FLIXTRAIN auf der Strecke Berlin-Stuttgart. Dabei handelt es sich nicht um den erstmaligen Start dieser Zugform. Seit der letzten Innotrans im September 2016 tat sich einiges. Damals startete man mit dem Namen Locomore auf genau dieser Strecke. Die Züge waren noch orange mit brauen Streifen aber aus wirtschaftlichen Gründen währte das Angebot nicht lange. Im Sommer 2017 musste man vom einen auf den anderen Tag den Zugbetrieb einstellen, bevor das Zugangebot durch FLIXBUS und LEO EXPRESS, ein tschechisches Transportunternehmen, zunächst im alten Design wieder auf die Schiene gebracht wurde. Weiterlesen

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Regionalverbände Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen debattieren über die Krux der Wechselspiele der Bahnsteighöhen und begrüßen einstimmiges Votum der Länderverkehrsminister für 55 cm hohe Bahnsteige

Mitglieder trafen sich zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in Kassel
Regionalvertreter stärken Schwalmstadt und Borken (Hessen) den Rüclen

Die selbständigen PRO BAHN Regionalverbände Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen verbindet nicht nur ein gemeinsamer gemeinnütziger eingetragener Verein, sondern einige Themen in dem Status Quo des Öffentlichen Verkehrs. Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am Freitag, den 20.04.2018 in Kassel hatte man den inhaltlichen Schwerpunkt Bahnsteighöhen. Weiterlesen

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Testfahrt mit Wasserstoffzug Alstom iLint in Hessen am 13.04.2018 von Wiesbaden nach Frankfurt-Höchst

Die Absicht ist, die Brennstoffzelle mit Wasserdampf als Ausstoß soll mit 26 Alstom-Triebwagen im Nahverkehrsnetz in und am Taunus voraussichtlich ab 2022 über die Schienen rollen.

Der Wasserstoffzug am 13.04.2018 im Wiesbadener Hauptbahnhof.

Seit der Diskussion um Feinstaub durch Dieselabgase in deutschen Städten kommt Bewegung in die Debatte, wie eine Verkehrswende wirklich gelingen kann. Erstmals rücken neue, nicht auf Rohstoffe basierende Antriebe immer mehr in den Mittelpunkt. Situation heute, zahlreiche Linienbusse und auch ein großer Teil des Schienennetzes (rund 40%) werden heute mit Dieselantrieb betrieben.

Auch der Fahrgastverband PRO BAHN sagt, dass sich hier etwas ändern muss. Daher hat man es sehr begrüßt, dass es aktuell am Freitag, dem 13.04.2018 zur Vorführung des Alstom iLint, dem ersten mit Brennstoffzellen betriebenen Nahverkehrstriebwagen im hessischen Schienennetz gekommen ist. Weiterlesen

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Eine Bilanz: S-Bahn-Tunnel Frankfurt am Main war in den Osterferien dicht

Inzwischen haben sich die Frankfurter und die im Verhältnis zur Einwohnerzahl übergroße Zahl an Einpendlerinnen und Einpendlern daran gewöhnt. Wieder war es mal soweit, der S-Bahn-Tunnel, die Lebensader des Schienenpersonennahverkehrs in Mainhattan war über die gesamte Zeit der Osterferien dicht. Seit gut drei Jahren baut man in Form von wochenlangen Komplettsperrungen an der technischen Aufrüstung auf der gesamten unterirdischen Streckenlänge für ein elektronischen Stellwerk in der 710.000-Einwohner-Stadt. Weiterlesen

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Main-Weser-Bahn: Starke Schwierigkeiten im Baustellen- und Umleitungsverkehr während der Osterferien 2018

Nicht so ganz positiv wie die Bilanz der S-Bahn-Tunnelsperrung in Frankfurt fällt im Rückblick auf die Osterferien der Baustellen- und Umleitungsverkehr auf der Main-Weser-Bahn aus.

Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise für den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.

Der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn hat begonnen. Im Bild links ist das Baufeld, wo nun zwei weitere Gleise für den Durchgangsverkehr angebaut werden. Ein Doppelstock-Zug der Linie RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) ist gerade auf dem Weg Richtung Norden.

Wie ist die Ausgangssituation? Die zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer der Strecke, so z.B. aus dem Wetteraukreis und der Region Gießen-Marburg-Wetzlar mit ihren mittelhessischen Landkreisen müssen sich für die nächsten Jahre, voraussichtlich bis 2028 auf derartigen Baustellen- und Umleitungsverkehr gewöhnen müssen, denn die Strecke soll zwischen Frankfurt (Main)-West und Friedberg von zwei auf vier Gleise erweitert werden, um die S-Bahn (S 6) auf eigenen Gleisen fahren zu lassen und damit den Regionalzugverkehr deutlich zu optimieren. Weiterlesen

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Hessische Landes-Fachgruppe Tarife kommt in Fahrt – zweites Treffen fand in Frankfurt am Main statt

Als erfreulich kann die Neugründung des Jahres 2018 gewertet werden. Nachdem sich erstmals am 06.01. in Frankfurt am Main getroffen wurde, kam man am 24.03. ebenfalls in Frankfurt am Main zusammen. Die Themen waren dieses mal folgende:

Die Flexpreise sind in ihrer neueren Form in der intensiven Diskussion, führen sie doch innerhalb benachbarter Tarifpunkte teilweise zu erheblichen Preissprüngen. Hierzu konnte Fachreferent Konrad Nieft die neuesten Entwicklungen im Rahmen des jüngsten Updates erläutern. Weiterlesen

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Bündnis „Bahn für Alle“ bringt „Alternativen Geschäftsbericht“ zur Deutschen Bahn für 2017 heraus

PRO BAHN Hessen steht zum Bündnis „Bahn für Alle“

Titelseite Alternativer Geschäftsbericht 2018

Das Bündnis „Bahn für Alle“, dem der PRO BAHN Landesverband Hessen auch als Mitglied angehört, hat am 22.03.2018 wie alljährlich den „Alternativen Geschäftsbericht“ herausgegeben. Dieser erscheint immer zeitgleich, wenn die Deutsche Bahn AG ihre Zahlen für das abgelaufene Jahr herausbringt. Wir stehen hinter dem Bündnis „Bahn für Alle“ und veröffentlichen hiermit die dazugehörige Pressemitteilung.

Millionen für Grubes Flucht aus der Verantwortung – „Odenwald kein Neuanfang“

Bündnis „Bahn für Alle“ legt 11. Alternativen Geschäftsbericht Deutsche Bahn AG vor Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen kritisiert unzureichendes Angebot an neuen RMV-Fahrkartenautomaten

Pressemitteilung von Transdev zum Thema

Auch bei den neuen RMV-Verkaufsstellen wurden bei den Standorten – wie im Fall Wetzlar – ein Ungleichgewicht geschaffen

Der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die aktuelle Vorgehensweise bei dem Aufbau und der Installation der neuen Fahrkartenautomaten im Verbundgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Konkret richtet sich die Kritik daran, dass nun an Stationen des Schienenpersonennahverkehrs schon über Wochen hinweg kein komplettes Fahrkartenangebot an den neuen RMV-Automaten ausgewählt werden kann. Zugtickets der Deutschen Bahn (DB) sind bis auf wenige, im Anschlusstarif befindliche Stationen nicht zu erhalten, insbesondere ein Fernzugticket kann nicht gelöst werden.

Der neue RMV-Fahrkartenautomat - aktuell weiterhin ohne DB-Fahrkartenangebot.

Der neue RMV-Fahrkartenautomat – aktuell weiterhin ohne DB-Fahrkartenangebot.

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