PRO BAHN bezeichnet das Verhalten des Eschenburger Bürgermeisters bezüglich Dietzhölztalbahn als unwürdigen Zug

Fahrgastverband verwahrt sich gegen Aussage, dass die Vereine und Verbände pro Schiene das Straßenverkehrsprojekt B 253 grundsätzlich verhindern wollen

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen. Hier liegen noch Schienen, während auch an anderer Stelle eine neue B 253 gebaut werden kann.

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen. Hier liegen noch Schienen, während auch an anderer Stelle eine neue B 253 gebaut werden kann.

Ohne eigenes Konzept, wie er Daseinsvorsorge und Mobilität entlang der Dietzhölze wirklich generationenübergreifend sichern will, legt der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, Götz Konrad aktuell eine nicht akzeptable Vorgehensweise an den Tag. Er propagiert mit Falschaussagen und irritiert dadurch massiv die Bevölkerung. Die Dietzhölztalbahn muss nicht weichen, damit die Umgehungsstraße der B 253 für Frohnhausen und Wissenbach gebaut werden kann. Das von ihm geäußerte Ausschließlichkeitskriterium ist keinesfalls fachlich hinterlegt. Dass die Reaktivierung der Eisenbahn nicht realisierbar ist, diese Aussage ist seitens des Eschenburger Bürgermeisters ohne wirkliche Begründung nur dahin gesagt.

PRO BAHN fordert Götz Konrad auf, einen der Würde des Amtes eines Bürgermeisters angemessenen Weg zu gehen und in einen vernünftigen Dialog einzutreten. Unter allen derzeit 426 Bürgermeistern/Oberbürgermeistern in Hessen nimmt der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg in Sachen Verkehrspolitik eine absolute Außenseiterrolle ein.

Im Rahmen von persönlichen Gesprächen konnte in den Orten entlang dieser stillgelegten Bahnstrecke festgestellt werden, dass ein nicht unerheblicher Teil sich einen besseren ÖPNV und auch erstrangig die Dietzhölztalbahn wünscht. Die Mobilität einer Gemeinde, einer ganzen Region darf nicht von tagesaktuellen unfundierten Gedanken eines auf Zeit bestimmten Politikers abhängen, sondern muss in einem geordneten Verfahren von Fachleuten zukunftsweisend genau geprüft werden. Im konkreten Fall wäre es besser, die Fachleute hätten keinerlei Bezug zur Region und würden damit eine völlig neutrale Bewertung vornehmen.

Sowohl eine bessere Erschließung durch die B 253 und die damit verbundene Entlastung der Anwohner als auch eine Reaktivierung der Dietzhölztalbahn lassen sich realisieren. Mit dieser Zielsetzung muss es möglich sein, auf die Ebene der Sachlichkeit zurück zu kehren, welche leider Bürgermeister Konrad – hoffentlich nur momentan – verlassen hat. Das breite Bündnis von Vereinen und Verbänden, welche sich für die Dietzhölztalbahn einsetzt, ist stets zum Gedankenaustausch bereit.

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