Gießen sagt Nein zur Umweltzone und will stattdessen wohl den Linienbusverkehr ausbauen

Die Zusammenhänge überraschen und wir nehmen die städtischen Gremien beim Wort, so der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen. Die Stadt Gießen hat im letzten Jahr die Planung für die Einführung einer Umweltzone auf den Weg gebracht, denn die Schadstoffbelastung in der größten mittelhessischen Stadt und bedeutendsten Oberzentrum der Region ist schon relativ hoch.

Die Stadtbuslinie 1 an der Haltestelle Berliner Platz in Gießen, direkt vor dem Rathaus mit der Glasfront des Stadtverordnetensitzungssaals im Vordergrund. Die Entscheidugnsträger blicken also auf den ÖPNV herab. Der Berliner Platz ist einer der zentralen Umsteigepunkte in Gießen.

Die Stadtbuslinie 1 an der Haltestelle Berliner Platz in Gießen, direkt vor dem Rathaus mit der Glasfront des Stadtverordnetensitzungssaals im Vordergrund. Die Entscheidugnsträger blicken also auf den ÖPNV herab. Der Berliner Platz ist einer der zentralen Umsteigepunkte in Gießen.

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Im Norden nichts Neues – Bürgerversammlung in der Stadt Kassel zeigte keine „Veränderungen der Veränderungen“ in Sachen Kasseler Liniennetzreform

Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) stellte in der monatelang erwarteten Bürgerversammlung am 22.05. ihr neues Linienkonzept vor

Die Linie 6 am Ständeplatz in Kassel. Sie fährt bislang im Osten nach Wolfsanger. Das soll sich ändern, denn sie soll das Streckenende mit der Linie 7 tauschen und künftig in die Ihringshäuser Straße fahren, was sehr umstritten ist.

Die Linie 6 am Ständeplatz in Kassel. Sie fährt bislang im Osten nach Wolfsanger. Das soll sich ändern, denn sie soll das Streckenende mit der Linie 7 tauschen und künftig in die Ihringshäuser Straße fahren, was sehr umstritten ist.

Im Norden nichts Neues, das trifft schon zu, wenn man das auf die regionale Zuordnung im Bundesland Hessen bezieht. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger waren am Montag, den 22.05. der Aufforderung gefolgt, etwas wenig aber vielleicht hat man sich in Kassel schon mit der Situation abgefunden. Seit rund zwei Jahren diskutiert man über die geplante Gesamtänderung. Lobenswert der VCD-Kassel, der vor der Tür mittels Flyer nochmal deutlich machte, was alles bei der Liniennetzreform falsch läuft. Der Linientausch zwischen der 6 und der 7 in Wolfsanger bzw. der Ihringshäuser Straße und dass in den Spätstunden nur noch die Linie 3 fahren soll, was eine Halbierung des Taktes bedeutet, zudem der Wegfall der Tram im Fasanenhof am späteren Abend, darauf wurde eindrucksvoll hingewiesen. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen nennt es Schaumschlägerei – Veröffentlichung des angeblichen Investitionsprogramms für Schienenverkehr in Hessen – Kalter Kaffee und Projekte, welche teilweise schon seit 4 Jahrzehnten diskutiert werden.

Nordhessen komplett bei Investitionen abgehängt.

Als Treppenwtz ersten Ranges bezeichnet der Fahrgastverband PRO BAHN den blinden Aktionismus von Politik und Verkehrsunternehmen in den letzten Wochen, jüngst die Vorstellung des Schieneninvestitionsprogramms für Hessen durch Landesverkehrs-minister Al-Wazir. Kein einziges wirklich neues Projekt liegt auf dem Tisch, welches nicht schon länger in der Diskussion ist, so der Fahrgastverband.

Camberger Brücke mit ICE 3

Schienen-Investitionsstau seit mehreren Generationen Weiterlesen

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Brechen bei Limburg: Kritik an der Mitfinanzierung von Kommunen an dem Ausbau von kleinen Bahnstationen

Vertreter des Fahrgastverbandes PRO BAHN trafen sich am Dienstag, den 16. Mai 2017 mit Mandatsträgern der Gemeinde Brechen im Landkreis Limburg-Weilburg. Die rund 7.000 Einwohner zählende Kommune, südöstlich der Domstadt an der Lahn gelegen, hat mit Niederbrechen und Oberbrechen zwei Bahnstationen an der Regionalbahnstrecke Limburg-Frankfurt (Main). Hintergrund des Ortstermins, die Bahnstation Oberbrechen, sie hat weniger als 1.000 Einstiege täglich, besteht aus Seitenbahnsteigen. Sie sind mit einer Fußgängerbrücke verbunden, welche in die Jahre gekommen ist.

Die Bahnstation Oberbrechen an der Altstrecke Limburg-Frankfurt. Das Bahnhofsgebäude ist in privater Hand, die Brücke auf welcher der Fotograf steht, soll abgerissen werden und hat, wie man an der Treppe sieht, "Befahrungshilfen" z.B. für Kinderwagen, welche bei einem Neubau nicht mehr vorgesehen sein sollen.

Die Bahnstation Oberbrechen an der Altstrecke Limburg-Frankfurt. Das Bahnhofsgebäude ist in privater Hand, die Brücke auf welcher der Fotograf steht, soll abgerissen werden und hat, wie man an der Treppe sieht, „Befahrungshilfen“ z.B. für Kinderwagen, welche bei einem Neubau nicht mehr vorgesehen sein sollen.

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