ZDF-Bericht geht nicht auf die Notwendigkeit ein, dass der Personennah- und –fernverkehr für die Herzkammer Mittelhessens einen angemessenen Schienenanschluss braucht.

Die S 6 auf dem Weg nach Friedberg mit in die Jahre gekommenen, nicht behindertengerechten Bahnsteigen und mit schnelleren Zügen im Nacken auf gleichem Gleis.
Die Ausbauplanung der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt am Main und Friedberg hat in ihrem seitherigen Zeitraum nie einer Kapazitätserweiterung der S 6 zwischen Frankfurt-Süd und Groß-Karben gedient, darüber hinaus Richtung Norden wird jedoch in Zukunft „mit allen S-Bahn-Zügen“ bis Friedberg in einem konstanten Fahrplan durchgefahren. Uns stört schon der Arbeitstitel „Ausbau S 6“, denn es handelt sich insbesondere um einen Ausbau für den Regionalzugverkehr. Heute endet jeder zweite Zug der S 6 in Groß-Karben und es gibt nur einen „gebrochenen Takt“, weil die S-Bahn-Züge allein schon im regulären Plan an Stationen wie Frankfurter Berg stehen bleiben müssen. Die außerplanmäßigen Halte wegen diverser Betriebsstörungen, Verspätungen etc. sind dabei nicht berücksichtigt. Der Ausbau dient viel stärker einem konstanten Fahrplan im Regionalzugverkehr zwischen Gießen und Frankfurt am Main. Weiterlesen










