PRO BAHN Hessen hat am 14.09. die Demo – #aussteigen – gegen die IAA – in Frankfurt unterstützt

Großer Dank an die Hauptorganisatoren rund um Campact e.V. – ein Zeichen zum Kampf gegen den Klimawandel

Man merkt, es hat sich etwas getan. Seit der Dieselaffäre und dem Jahrhundertsommer 2018 mit megastarker Trockenheit, ist das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass sich zum Stopp des Klimawandels etwas tun muss, enorm gewachsen.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen ist Verbraucherverband, er ist aber auch Umweltverband gemäß den Zielen in seiner Satzung. Daher war es das Gebot der Stunde, im Rahmen der Möglichkeiten als „unterstützende Organisation“ dabei zu sein. Weiterlesen

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Wirklichen Schutz gibt es im Verkehrsraum nirgends. Bahnsteige müssen von Verkaufsständen und Werbemobiliar freigeräumt werden. Mehr Polizei im Hauptbahnhof, ja okay aber was passiert in der Fläche? Mehr Achtsamkeit aufeinander anstatt nicht umsetzbarer Gigantismusinvestitionen

Rund sieben Wochen nach der schrecklichen Tat, als ein achtjähriger Junge im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE-Zug geschubst wurde, hat Bundesinnenminister Seehofer zum Krisengespräch geladen. Mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung soll die Sicherheit der Fahrgäste an Bahnsteigen verbessern.

Thomas Kraft, Landesvorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Hessen, hat damals unmittelbar den Medien gegenüber gesagt, dass ein kompletter Schutz für Fahrgäste nicht möglich ist.

Die von vielen geforderten Schutzgitter oder mobilen Wände an Bahnsteigkanten sind aus mehreren Gründen unter einem vorstellbaren Finanzrahmen in den klassischen Bahnhöfen und Bahnhaltepunkten nicht umsetzbar. Lediglich in einem geschlossenen Liniennetz überschaubarer Größe, z.B. innerhalb einer Großstadt, wo ein und derselbe Zug fährt, könnte überhaupt solch ein Bahnsteigschutz realisiert werden. Sowohl in den großen Hauptbahnhöfen als auch bei den Unterwegsstationen ist es aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Züge und der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten an Bahnsteigen nicht möglich, so etwas zu realisieren. Umso mehr ist es sehr bedauerlich, dass in den Internetforen ein anderer Eindruck massenhaft suggeriert wurde. Weiterlesen

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#aussteigen – PRO BAHN Landesverband Hessen unterstützt Gegen-Demo zur IAA in Frankfurt am 14.09. – Infos auf www.iaa-demo.de

Heute, am 10.09. ist die Internationale Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt am Main gestartet. Angesichts der Tatsache, dass wir in den nächsten Jahren gerade auch wegen des Autos wohl vor einer Klimakatastrophe stehen, wenn nichts dagegen passiert, ist es eine Farce, mit welcher breiten öffentlichen Aufmerksamkeit, aus dem politischen und weiteren gesellschaftlichen Spektrum, diese Messe auch heute noch wahrgenommen wird.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen steht zu seinen satzungsgemäßen Grundsätzen, welche auch den Umweltschutz beinhalten. Deshalb haben wir uns entschlossen, in einem breiten Bündnis von Unterstützern uns gegen die IAA auszusprechen und für ein politisches Umdenken zur Abwendung des Klimawandels.

Am kommenden Samstag, den 14. September 2019 ist eine Großdemonstration in Frankfurt geplant, zu welcher wir mit aufrufen. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen fordert Krisengipfel wegen Personalmangel und Zugausfällen im Schienenpersonennahverkehr

Angesichts der höchst brisanten Lage in Sachen Personalbestand und Personalakquirierung sieht der PRO BAHN Landesverband Hessen dringenden politischen Handlungsbedarf für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Deutschland. Die Lage spitzt sich seit Jahren mehr und mehr zu.

Aktuell seien in Hessen sowohl Regionalzuglinien davon betroffen gewesen, welche durch die Hessische Landesbahn (HLB) betrieben werden, z.B. das Wetterau-Netz mit RB 46, RB 47 und RB 48, als auch von DB Regio. Die Linie RB 49 (Friedberg-Hanau) falle immer wieder in weiten Teilen aus, der Main-Neckar-Ried-Express (RE 60, RE 70, RE 67, RE 68) sei vielfach nicht im vollem Leistungsumfang bereitgestellt. Weiterlesen

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PRO BAHN Mittelhessen kritisiert den Anrainer-Bürgermeister von Eschenburg wegen seiner Haltung und der Verbreitung von falschen Darstellungen zur Dietzhölztalbahn

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Bei seinem jüngsten Treffen in Herborn hat sich der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen intensiv mit der Situation rund um die Dietzhölztalbahn befasst. Der Antrag auf Freistellung der weiterhin als Bahnverkehrsfläche gewidmeten Gesamttrasse, welcher nun durch die Gemeinde Eschenburg auf den Weg gebracht wurde, zeuge von wenig Wissen über die Ausrichtung der Verkehrsinfrastruktur im 21. Jahrhundert, so die Fahrgastvertreter.

Der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, Götz Konrad (parteilos), behaupte seit langem, dass nur auf der Bahntrasse eine neue Umgehungsstraße für die B 253 um den Eschenburger Ortsteil Wissenbach sowie den Dillenburger Stadtteil Frohnhausen gebaut werden könne. Dies sei wissentlich falsch und die Trassenführung seitens der zuständigen Fachbehörden noch lange nicht festgelegt. Vielmehr sei es so, dass für die Umgehungsstraße erst ein mehrjähriges Trassenfindungsverfahren eingeleitet werden müsse, woraus nicht resultieren müsse, die Umgehungsstraße auf der Bahntrasse zu bauen. Die Bahntrasse reiche zudem ohnehin nicht aus, weil der Bauraum und die spätere Verkehrsfläche viel breiter ausgelegt werden müsste, als die Bahntrasse dies hergeben kann. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen fordert Rechtsgrundlagen für E-Tretroller im öffentlichen Verkehrsraum sowie die schrittweise Anpassung von Bussen und Bahnen an die geänderten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und kritisiert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, weil er die Verantwortung an die Kommunen abwälzt

Die Zulassung von E-Tretrollern seit dem 15.06.2019 ist sträflicher Weise ohne akzeptable gesetzliche Regelungen erfolgt und es ist eine nicht hinnehmbare Situation im öffentlichen Verkehrsraum entstanden. Diese These ist Ergebnis eines kurzfristig angesetzten Gesprächs zwischen Vertretern des PRO BAHN Landesverbandes Hessen und des Sozialverbandes VdK. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen begrüßt die Einführung des landesweiten Seniorentickets für 365 Euro

Der PRO BAHN Landesverband Hessen begrüßt die Einführung des Seniorentickets für das Bundesland Hessen zum 01.01.2020. Dass nun alle drei hessischen Verkehrsverbünde dafür grünes Licht gegeben hätten, sei sehr erfreulich, so der PRO BAHN-Landesvorsitzende Thomas Kraft.

Gerade Senioren, sofern sie nicht mobilitätseingeschränkt sind und kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen können, müssen bislang vielfach aufgrund ihrer kleinen Renten auf die Nutzung des ÖPNV verzichten. Die Zahl der seitherigen Seniorenkarten in den Tarifsystemen von NVV, RMV und VRN, welche nur distanz- bzw. tarifzonengebunden erworben werden können, ist überschaubar, auch weil sie im Verhältnis zu anderen Fahrkarten relativ teuer sind. Weiterlesen

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PRO BAHN Forum in Frankfurt am Main: Bahnexperte Hans Leister stellt mit dem Deutschlandtakt den Weg zum Umbau des Eisenbahnnetzes in eine erfolgreiche Zukunft vor

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Deutschlandtakt, ein Begriff welcher bereits seit einigen Jahren in der Politik, den Eisenbahnverkehrsunternehmen, den verschiedenen Aufgabenträgern der öffentlichen Mobilität und letztendlich in den Verbänden herumgeistert. Viele haben ihn zwar gehört, können sich darunter jedoch nichts konkret vorstellen. Zu der Aufklärung sollte nun eine weitere Veranstaltung der Reihe „PRO BAHN Forum“ des PRO BAHN Landesverbandes Hessen e.V. beitragen und man hatte nach Frankfurt am Main eingeladen. Weiterlesen

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PRO BAHN Nordhessen fordert konstruktive Diskussion für einen weiteren Netzausbau der Straßenbahn in Kassel

Der Stillstand müsse überwunden werden, so die Aussage bei dem letzten Regionaltreffen von PRO BAHN Nordhessen am 02.08. in Kassel. Seit 2005 sei die ÖPNV-Vorzeigestadt der 1980er und 1990er Jahre in Sachen Nahverkehr zum Erliegen gekommen. In die Straßenbahn sei seither keine Investition mehr gesteckt, der Bestand erhalten worden. Höhepunkt war das Jahr 2018, als man sogar in der Gesamtheit des Netzes einen Rückbau vollzog, Personenkilometer auf der Straßenbahn einsparte und nur einen Teil auf den Bus verlagerte.

Nun gelte es, konstruktive Vorschläge zu sammeln und die Straßenbahn relativ zeitnah in Stadtteile zu verlängern, in welche dies bautechnisch möglich ist, wie z.B. Waldau. Die Herkulesbahn müsse unbedingt kommen. Auf den Bestandsstrecken dürften nicht durch bautechnische Einschränkungen künftige flexible Nutzungen verbannt werden. Der teilweise Ausbau der Wilhelmshöher Allee und der Friedrich-Ebert-Straße seien Beispiele dafür, wie der Fahrzeugeinsatz (Länge Bahnsteige, Trassenbreite) nun nur noch eingeschränkt möglich ist.
Die Anbindung des Stadtteils Harleshausen sei anzustreben, erst müssten aber alle alten Bahnbrücken ersetzt werden.

PRO BAHN Nordhessen will in den Dialog mit anderen Verbänden treten und die Politik, vorn Oberbürgermeister Geselle (SPD) zur Schritten, hin zu einer Verkehrswende in Kassel mit mehr Straßenbahn einzutreten.

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Tat von Frankfurt – Interviewauszug aus den Medien – PRO BAHN Hessen reagiert vorsichtig und besonnen auf mögliche Konsequenzen

Wir möchen einen Tag nach der schlimmen Tat von Frankfurt hier an der Stelle zeigen, wie vorsichtig sich der PRO BAHN Landesverband Hessen zu dem Fall und eventuellen Konseqenzen äußert.

„Kann so etwas nicht zu hundert Prozent verhindern“

Eine umfassende Lösung für mehr Sicherheit an deutschen Bahnsteigen sieht Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn Hessen nicht. „Ich weiß keinen Rat. Man kann so etwas nicht hundertprozentig verhindern“, sagt er.An größeren Bahnhöfen wie dem Frankfurter Hauptbahnhof gebe es sogar noch vergleichsweise viel Aufsichtspersonal. An kleinen Bahnhöfen oder Haltepunkten könne letztlich auch jemand aus einer Hecke hervorspringen und Reisende auf die Gleise stoßen. Auch Konzepte wie etwa für größere Bahnhöfe in England oder Frankreich, wo Bahnreisende oft nur mit einem Ticket oder erst nach Einfahren des Zuges auf den Bahnsteig gelangen, bringen Kraft zufolge keine völlige Sicherheit. Potenzielle Täter kämen dort eben mit einem Kurzstrecken-Ticket für wenig Geld auf den Bahnsteig. Bei kurzen Zug-Aufenthalten sei es zudem zeitlich kaum machbar, die Reisenden erst nach Einfahren des Zuges an die Gleise zu lassen. „Eine Lösung des Problems ist auf jeden Fall nicht kurzfristig zu finden.“

Thomas Kraft
Landesvorsitzender
PRO BAHN Landesverband Hessen

Anmerkung: Wir werden auch weiterhin vorsichtig als Folge des konkreten Schicksals argumentieren. Schnellschüsse sind nicht gefragt.

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