Fahrgastverband PRO BAHN fordert Konsequenzen vor Ort aus Bahnunfall der Vogelsbergbahn in Buseck im Landkreis Gießen

Forderung nach neuer Erschließungsstraße und Schließung des Übergangs

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist betroffen über den neuerlichen Unfall am Bahnübergang im Industrie- und Gewerbegebiet in Großen-Buseck. Sofort werden die Erinnerungen wach, dass Anfang Juli 2013, also vor fast 5 Jahren ein ähnlicher Unfall passierte.

Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen und der PRO BAHN Landesverband Hessen drücken den Verletzten ihr Mitgefühl aus und wünschen ihnen alsbaldige Genesung.

Für den Fahrgastverband stellt sich nun die eindringliche Frage, warum ist in all den Jahren nichts Wirksames passiert? Lediglich ein Haltverbot im Verlauf der Edekastraße ist die einzige Maßnahme, welche kurz nach dem letzten Unfall 2013 erfolgte. Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen hat schon damals gefordert, als kurzfristige Maßnahmen den Bahnübergang Edekastraße besser zu sichern und technisch aufzurüsten. Umgehend muss die Geschwindigkeit der Züge in dem Abschnitt auf 30 km/h heruntergesetzt werden, auch wenn das kurzfristig und für mehrere Jahre Fahrplananpassungen auf der Vogelsbergbahn erforderlich macht.

Des Weiteren war und ist die Forderung des Fahrgastverbandes PRO BAHN, endlich das Industrie-und Gewerbegebiet durch eine neue Erschließungsstraße rund 400 m weiter nördlich an die Umgehungsstraße Großen-Buseck (L3128) anzubinden und den Bahnübergang komplett zu schließen. Angesichts der Tatsache, dass sich nun nach wenigen Jahren ein erneuter schwerer Unfall ereignete, sind die Verantwortungsträger allesamt gefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen bzw. Planungen einer neuen Anbindung auf den Weg zu bringen.

Hier der Bericht des Fahrgastverbandes PRO BAHN aus dem Jahr 2013:
Fahrgastverband PRO BAHN fordert nach Bahnunfall die Schließung des Bahnübergangs Edekastraße in Buseck

Trümmer Bahnübergang Großen-Buseck

früheres Unglück im Jahr 2013 – Die Trümmer der Technik am Bahnübergang Edekastraße im Ortsteil Großen-Buseck der Gemeinde Buseck im Landkreis Gießen.

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PRO BAHN Regionalverband Nordhessen bezeichnet die Erreichbarkeit des 58. Hessentags in Korbach mit der Bahn als völlig unzureichend – Verkehrschaos an großen Veranstaltungstagen wird die Folge sein

Beförderungsgarantie kann es wegen zu kleiner Züge nicht geben

Bahnhof Korbach

Bahnhof Korbach

Am 25. Mai startet bis einschließlich dem 3. Juni 2018 der 58. Hessentag in der Kreisstadt Korbach in Nordhessen. Der Fahrgastverband PRO BAHN bezeichnet die vom Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) beauftragte Nahverkehrsleistung über den Schienennahverkehr als völlig unzureichend. Die Hessentagsstadt 2018 sei nur durch eingleisige Bahnstrecken erschlossen und es werde mit den gleichen Triebwagen wie im sonstigen Alltagsbetrieb, nämlich vom Typ Siemens Desiro gefahren. So könne man selbst bei Mehrfachtraktion nicht die eigentlich zu erwartenden Fahrgastzahlen abwickeln. Weiterlesen

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PRO BAHN Mittelhessen zeigt sich erfreut über die positive Entscheidung zur Umsetzungsplanung für die Reaktivierung der Lumdatalbahn

Der Bahnhof in Londorf, von 1959 bis 1981 Endbahnhof der 1902 in Betrieb genommenen Strecke in der Personenbeförderung. Ist der Kernort der Gemeinde Rabenau im Landkreis Gießen in einigen Jahren wieder Endpunkt des SPNV?

Der Bahnhof in Londorf, von 1959 bis 1981 Endbahnhof der 1902 in Betrieb genommenen Strecke in der Personenbeförderung. Ist der Kernort der Gemeinde Rabenau im Landkreis Gießen in einigen Jahren wieder Endpunkt des SPNV?

Der Fahrgastverband PRO BAHN zeigt sich hoch erfreut über die gute Kunde aus Wiesbaden, dass nun die nächste Schritte zur Reaktivierung der mittelhessischen Lumdatalbahn erfolgen. Die jüngste Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) hat einen Wert von 1,6 ergeben, was den Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir (Grüne) veranlasst hat mitzuteilen, dass nun die benötigten Gelder über den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bewilligt werden. Weiterlesen

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Fahrgastverband PRO BAHN bezeichnet behindertenfeindliche Bahnsteigsanierung entlang der Vogelsbergbahn als skandalös

Auch am Bahnhof Nieder-Ohmen (Gemeinde Mücke/Vogelsbergkreis) sollen die Bahnsteige in der Oberfläche saniert werden, eine Anhebung auf 55 cm, um stufenlos in den Zug zu gelangen, soll es nicht geben.

Auch am Bahnhof Nieder-Ohmen (Gemeinde Mücke/Vogelsbergkreis) sollen die Bahnsteige in der Oberfläche saniert werden, eine Anhebung auf 55 cm, um stufenlos in den Zug zu gelangen, soll es nicht geben.

Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die erneut erfolgenden halbherzigen Bahnsteigsanierungen entlang der Vogelsbergbahn, bezeichnet die Vorgehensweise als skandalös und fordert den sofortigen Stopp der Sanierungspläne. Grund für die Kritik ist, die Bahnsteige nicht auf eine den Triebfahrzeugen angepasste Höhe von 55 cm im Rahmen der Sanierung anzuheben.

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An dieser Stelle erscheint in Kürze der gemeinsame Artikel des Landesverbandes sowie der Regionalverbände Mittelhessen und Osthessen. Wir möchten jedoch die Veröffentlichung in der Tagespresse abwarten, bevor hier eine Veröffentlichung erfolgt. Interessierte Medienvertreter können jedoch schon jetzt den kompletten Text erhalten.

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PRO BAHN kritisiert in Hessen große fortwährende Zugausfälle im Regionalverkehr

RB 40, RB 41 und RB 49 besonders von Ausfällen sowie RB 10, RE 50, RB 51 und RE 30 besonders von Kapazitätseinschränkungen betroffen.

Die Pendlerinnen und Pendler, die Schülerinnen und Schüler, die Studentinnen und Studenten, sie eint seit Monaten das eingreifende Schicksal, die unzureichende Bereitstellung von vertragsmäßigen Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr in Hessen. Viele protestierende Fahrgäste erreichen in diesen Tagen den PRO BAHN Landesverband Hessen via Mail und Telefon.

Talent 2-Züge des Mittelhessen-Express in Gießen, links der RB 49 und rechts der RB 40, an welchem der RB 41 angekoppelt wird.

Talent 2-Züge des Mittelhessen-Express in Gießen, links der RB 49 und rechts der RB 40, an welchem der RB 41 angekoppelt wird.

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Planungskorridor zwischen Fulda, Hanau und Würzburg – Mottgers-Spange vom Tisch – Verbände der ArGe Spessart begrüßen Variantenfokussierung für Neubau zwischen Gelnhausen und Fulda

2 Trassenverläufe nahe der bestehenden Kinzigtalstrecke haben im breit angelegten mehrjährigen Dialogprozess Vorrang erhalten.

PRO BAHN, VCD, ProBahn&Bus und BUND stellen fest – Nun ist Weg frei für weitere Planungsschritte

Ein ICE fährt von Fulda kommend durch Gelnhausen weiter nach Frankfurt am Main auf der Bestandsstrecke durchs Kinzigtal.

Ein ICE fährt von Fulda kommend durch Gelnhausen weiter nach Frankfurt am Main auf der Bestandsstrecke durchs Kinzigtal.

(Gelnhausen) Die von der Deutschen Bahn am 3.5.2018 in Gelnhausen im Rahmen der 12. Sitzung des Dialogforums zur ABS/NBS Hanau – Würzburg / Fulda vorgestellte und begründete Fokussierung auf die Varianten IV und VII wird von der Arbeitsgemeinschaft Bahndreieck Spessart im Grundsatz begrüßt.

Alle Spessart-Varianten I bis III haben sich im Zuge der Sachprüfung als weniger tauglich bzw. gar verfahrenskritisch erwiesen und scheiden somit nach objektiven Kriterien aus den weiteren Prüfverfahren aus. Mehrere Verkehrs- und Umweltverbände hatten seit den 1990er Jahren auf die absehbaren verkehrlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Nachteile hingewiesen und insbesondere eine Südkurve (sogenannte „Mottgers-Spange“) vehement abgelehnt. Weiterlesen

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FLIXTRAIN: Besser über Marburg und Gießen fahren – PRO BAHN Hessen zum neu eingesetzten knallgrünen Fernzug in Deutschland – man freut sich über den neuen Anbieter

Nun wird auch auf den Gleisen durch Hessen im Fernzug „grün“ gefahren. Aktuell an Donnerstag, dem 26.April 2018 startete der erste grüne FLIXTRAIN auf der Strecke Berlin-Stuttgart. Dabei handelt es sich nicht um den erstmaligen Start dieser Zugform. Seit der letzten Innotrans im September 2016 tat sich einiges. Damals startete man mit dem Namen Locomore auf genau dieser Strecke. Die Züge waren noch orange mit brauen Streifen aber aus wirtschaftlichen Gründen währte das Angebot nicht lange. Im Sommer 2017 musste man vom einen auf den anderen Tag den Zugbetrieb einstellen, bevor das Zugangebot durch FLIXBUS und LEO EXPRESS, ein tschechisches Transportunternehmen, zunächst im alten Design wieder auf die Schiene gebracht wurde. Weiterlesen

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Regionalverbände Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen debattieren über die Krux der Wechselspiele der Bahnsteighöhen und begrüßen einstimmiges Votum der Länderverkehrsminister für 55 cm hohe Bahnsteige

Mitglieder trafen sich zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in Kassel
Regionalvertreter stärken Schwalmstadt und Borken (Hessen) den Rüclen

Die selbständigen PRO BAHN Regionalverbände Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen verbindet nicht nur ein gemeinsamer gemeinnütziger eingetragener Verein, sondern einige Themen in dem Status Quo des Öffentlichen Verkehrs. Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am Freitag, den 20.04.2018 in Kassel hatte man den inhaltlichen Schwerpunkt Bahnsteighöhen. Weiterlesen

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Testfahrt mit Wasserstoffzug Alstom iLint in Hessen am 13.04.2018 von Wiesbaden nach Frankfurt-Höchst

Die Absicht ist, die Brennstoffzelle mit Wasserdampf als Ausstoß soll mit 26 Alstom-Triebwagen im Nahverkehrsnetz in und am Taunus voraussichtlich ab 2022 über die Schienen rollen.

Der Wasserstoffzug am 13.04.2018 im Wiesbadener Hauptbahnhof.

Seit der Diskussion um Feinstaub durch Dieselabgase in deutschen Städten kommt Bewegung in die Debatte, wie eine Verkehrswende wirklich gelingen kann. Erstmals rücken neue, nicht auf Rohstoffe basierende Antriebe immer mehr in den Mittelpunkt. Situation heute, zahlreiche Linienbusse und auch ein großer Teil des Schienennetzes (rund 40%) werden heute mit Dieselantrieb betrieben.

Auch der Fahrgastverband PRO BAHN sagt, dass sich hier etwas ändern muss. Daher hat man es sehr begrüßt, dass es aktuell am Freitag, dem 13.04.2018 zur Vorführung des Alstom iLint, dem ersten mit Brennstoffzellen betriebenen Nahverkehrstriebwagen im hessischen Schienennetz gekommen ist. Weiterlesen

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Eine Bilanz: S-Bahn-Tunnel Frankfurt am Main war in den Osterferien dicht

Inzwischen haben sich die Frankfurter und die im Verhältnis zur Einwohnerzahl übergroße Zahl an Einpendlerinnen und Einpendlern daran gewöhnt. Wieder war es mal soweit, der S-Bahn-Tunnel, die Lebensader des Schienenpersonennahverkehrs in Mainhattan war über die gesamte Zeit der Osterferien dicht. Seit gut drei Jahren baut man in Form von wochenlangen Komplettsperrungen an der technischen Aufrüstung auf der gesamten unterirdischen Streckenlänge für ein elektronischen Stellwerk in der 710.000-Einwohner-Stadt. Weiterlesen

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