PRO BAHN Hessen begrüßt die Einführung des landesweiten Seniorentickets für 365 Euro

Der PRO BAHN Landesverband Hessen begrüßt die Einführung des Seniorentickets für das Bundesland Hessen zum 01.01.2020. Dass nun alle drei hessischen Verkehrsverbünde dafür grünes Licht gegeben hätten, sei sehr erfreulich, so der PRO BAHN-Landesvorsitzende Thomas Kraft.

Gerade Senioren, sofern sie nicht mobilitätseingeschränkt sind und kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen können, müssen bislang vielfach aufgrund ihrer kleinen Renten auf die Nutzung des ÖPNV verzichten. Die Zahl der seitherigen Seniorenkarten in den Tarifsystemen von NVV, RMV und VRN, welche nur distanz- bzw. tarifzonengebunden erworben werden können, ist überschaubar, auch weil sie im Verhältnis zu anderen Fahrkarten relativ teuer sind. Weiterlesen

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PRO BAHN Forum in Frankfurt am Main: Bahnexperte Hans Leister stellt mit dem Deutschlandtakt den Weg zum Umbau des Eisenbahnnetzes in eine erfolgreiche Zukunft vor

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Hans Leister bei seinem Vortrag im PRO BAHN Forum Deutschlandtakt am 03.08.2019 in Frankfurt am Main.

Deutschlandtakt, ein Begriff welcher bereits seit einigen Jahren in der Politik, den Eisenbahnverkehrsunternehmen, den verschiedenen Aufgabenträgern der öffentlichen Mobilität und letztendlich in den Verbänden herumgeistert. Viele haben ihn zwar gehört, können sich darunter jedoch nichts konkret vorstellen. Zu der Aufklärung sollte nun eine weitere Veranstaltung der Reihe „PRO BAHN Forum“ des PRO BAHN Landesverbandes Hessen e.V. beitragen und man hatte nach Frankfurt am Main eingeladen. Weiterlesen

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PRO BAHN Nordhessen fordert konstruktive Diskussion für einen weiteren Netzausbau der Straßenbahn in Kassel

Der Stillstand müsse überwunden werden, so die Aussage bei dem letzten Regionaltreffen von PRO BAHN Nordhessen am 02.08. in Kassel. Seit 2005 sei die ÖPNV-Vorzeigestadt der 1980er und 1990er Jahre in Sachen Nahverkehr zum Erliegen gekommen. In die Straßenbahn sei seither keine Investition mehr gesteckt, der Bestand erhalten worden. Höhepunkt war das Jahr 2018, als man sogar in der Gesamtheit des Netzes einen Rückbau vollzog, Personenkilometer auf der Straßenbahn einsparte und nur einen Teil auf den Bus verlagerte.

Nun gelte es, konstruktive Vorschläge zu sammeln und die Straßenbahn relativ zeitnah in Stadtteile zu verlängern, in welche dies bautechnisch möglich ist, wie z.B. Waldau. Die Herkulesbahn müsse unbedingt kommen. Auf den Bestandsstrecken dürften nicht durch bautechnische Einschränkungen künftige flexible Nutzungen verbannt werden. Der teilweise Ausbau der Wilhelmshöher Allee und der Friedrich-Ebert-Straße seien Beispiele dafür, wie der Fahrzeugeinsatz (Länge Bahnsteige, Trassenbreite) nun nur noch eingeschränkt möglich ist.
Die Anbindung des Stadtteils Harleshausen sei anzustreben, erst müssten aber alle alten Bahnbrücken ersetzt werden.

PRO BAHN Nordhessen will in den Dialog mit anderen Verbänden treten und die Politik, vorn Oberbürgermeister Geselle (SPD) zur Schritten, hin zu einer Verkehrswende in Kassel mit mehr Straßenbahn einzutreten.

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Tat von Frankfurt – Interviewauszug aus den Medien – PRO BAHN Hessen reagiert vorsichtig und besonnen auf mögliche Konsequenzen

Wir möchen einen Tag nach der schlimmen Tat von Frankfurt hier an der Stelle zeigen, wie vorsichtig sich der PRO BAHN Landesverband Hessen zu dem Fall und eventuellen Konseqenzen äußert.

„Kann so etwas nicht zu hundert Prozent verhindern“

Eine umfassende Lösung für mehr Sicherheit an deutschen Bahnsteigen sieht Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn Hessen nicht. „Ich weiß keinen Rat. Man kann so etwas nicht hundertprozentig verhindern“, sagt er.An größeren Bahnhöfen wie dem Frankfurter Hauptbahnhof gebe es sogar noch vergleichsweise viel Aufsichtspersonal. An kleinen Bahnhöfen oder Haltepunkten könne letztlich auch jemand aus einer Hecke hervorspringen und Reisende auf die Gleise stoßen. Auch Konzepte wie etwa für größere Bahnhöfe in England oder Frankreich, wo Bahnreisende oft nur mit einem Ticket oder erst nach Einfahren des Zuges auf den Bahnsteig gelangen, bringen Kraft zufolge keine völlige Sicherheit. Potenzielle Täter kämen dort eben mit einem Kurzstrecken-Ticket für wenig Geld auf den Bahnsteig. Bei kurzen Zug-Aufenthalten sei es zudem zeitlich kaum machbar, die Reisenden erst nach Einfahren des Zuges an die Gleise zu lassen. „Eine Lösung des Problems ist auf jeden Fall nicht kurzfristig zu finden.“

Thomas Kraft
Landesvorsitzender
PRO BAHN Landesverband Hessen

Anmerkung: Wir werden auch weiterhin vorsichtig als Folge des konkreten Schicksals argumentieren. Schnellschüsse sind nicht gefragt.

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PRO BAHN Hessen tief erschüttert über tödlichen Vorfall im Frankfurter Hauptbahnhof


Wir sind tief erschüttert über die abscheuliche Tat, welche sich am heutigen 29.07. im Frankfurter Hauptbahnhof ereignete. Ein 8-Jähriger Junge und seine Mutter wurden vor einen einfahrenden ICE vom Bahnsteig in das Gleisbett gestoßen. Die Mutter konnte sich retten, der Junge wurde überrollt und getötet. Uns fehlen die Worte dafür, wozu Menschen alles fähig sind. Wir drücken der Familie des Jungen, insbesondere der Mutter, den Angehörigen, seinem Umfeld unser Mitgefühl aus. Die Menschen, die das vor Ort hautnah miterleben mussten, denen gilt ebenso unser Mitgefühl.

Landesverband Hessen
Fahrgastverband PRO BAHN

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PRO BAHN Hessen fordert Konsequenzen in der Verkehrspolitik aus dem Bericht der Kommission gleichwertiger Lebensverhältnisse

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen.

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen, hier fuhr der letzte fahrplanmäßige Zug 1987.

In allen Flächenländern der Bundesrepublik Deutschland gibt es abgehängte Regionen, die strukturellen Unterschiede haben sich in den letzten 40 Jahren stark verschärft, sie haben inzwischen ein ernstes Szenario erreicht. Hierzu zählt auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Politik und staatliche Institutionen verstoßen mehr und mehr gegen den Artikel 72 des Grundgesetzes, weil gegenläufige Entscheidungen seit Jahren zu einem Rückbau von Infrastruktur führen. Weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellt, wird seitens der Wirtschaft, des Handels, des privaten Freizeit- und Serviceangebots parallel seit Jahren rückgebaut. Die Folge, deutliche Einwohnerverluste. Weiterlesen

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PRO BAHN Osthessen trifft sich nicht am 11.07., sondern erst am 19.07. zum Regionaltreffen – Regionaltreffen Mittelhessen wie geplant am 17.07.

Der PRO BAHN Regionalverband Osthessen hat sein Regionaltreffen verschoben. Man trifft sich nicht, wie ursprünglich geplant, am Donnerstag, den 11.07., sondern erst am

Freitag, den 19.07.2019, um 18:30 Uhr
im Restaurant Maharaja
Bahnhofstraße 19
36037 Fulda.

Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen trifft sich wie geplant zwei Tage vorher zum Regionaltreffen

Mittwoch, den 17.07.2019,
um 18:30 Uhr
im Restaurant Chamäleon
Reichensand 9
35390 Gießen

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PRO BAHN Hessen richtet für Mitglieder extra Mailadresse zur Fortschreibung des RMV-Nahverkehrsplans ein

Der Regionale Nahverkehrsplan des Rhein-Main-Verkehrsverbundes ist in die Fortschreibungsphase gestartet. Der PRO BAHN Landesverband Hessen möchte seine Mitglieder frühzeitig einbinden und die breite Diskussion führen. Ziel ist es, eine von den Mitgliedern umfassend getragene Stellungnahme beim RMV abzugeben, sobald dieser Zeitpunkt gekommen ist. Nun sind noch einige Monate Zeit, jedoch kann die Diskussion nicht früh genug begonnen werden. Weiterlesen

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Fliegerbombe im Frankfurter Ostend entschärft – Zugverkehr wird langsam anlaufen – wahrscheinlich Störungen bis Betriebsende

Eine gute Nachricht aus Frankfurt am Main. Die Fliegerbombe im Frankfurter Ostend ist entschärft. Ein großes Lob an die Sprengmeister des zuständigen Fachdezernates des Landes Hessen.

Die Deutsche Bahn meldet, dass ab 17 Uhr (Sonntag, 07.07.2019) die Fernzüge in und rund um den Knoten Frankfurt wieder normal fahren. Wer die Praxis kennt weiß, dass das nicht so einfach ist. So wird es den gesamten Rest des Tages zu Beeinträchtigungen und Verspätungen kommen, da ja die Züge erst wieder auf ihre normale Position müssen. Das betrifft noch vielmehr den Schienenpersonennahverkehr, die Regional-Express-Züge (RE), die Regionalbahnen (RB) und die S-Bahnen. Aus Erfahrung muss man sagen, es wird bis Betriebsende bzw. zur Nachtruhe dauern.

Wollen wir hoffen, dass es zum Start am Montagmorgen wieder alles normal verläuft. Der Fahrgastverband PRO BAHN zeigt vollstes Verständnis und Kritik an diversen Schwierigkeiten ist in solchen Situationen unangebracht. Vielmehr ist es eine extreme Meisterleistung, dass solch ein Gesamtplan des Ablaufs inkl. der Evakuierung tausender Menschen, der binnen weniger Tage, ja manchmal Stunden aufgestellt werden muss, überhaupt funktioniert. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Dank an die Helferinnen und Helfer.

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07.07. – Entschärfung der 500 kg-Weltkriegsbombe im Ostend. Frankfurt weiträumig umfahren, Fahrten, die nicht nötig sind, vermeiden

HR-Fernsehen berichtet ab 11:25 Uhr in einem „hessen-extra“ von der Entschärfung.

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt und der PRO BAHN Landesverband Hessen weisen darauf hin, dass die anstehende Bombenentschärfung im Osten von Frankfurt, nahe der EZB, zu massiven Einschränkungen in allen Teilen der öffentlichen Personenbeförderung führen wird.

Erstrangig vermutet man natürlich die Sperrung der nordmainischen Bahnstrecke, weit gefehlt, auch die südliche Mainseite ist betroffen. Dadurch ist der gesamte Bahnverkehr zwischen Frankfurt-Süd, Offenbach und Hanau betroffen, wodurch auch der Fernverkehr massiv beeinträchtigt ist. Weiterlesen

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