FALSCH bei dpa ZITIERT: PRO BAHN Hessen zum Thema Fahrplanwechsel – HIER RICHTIGE AUSSAGE

Zum Thema Fahrplanwechsel 10./11.12.2016 hat die Deutsche Presseagentur dpa bei dem PRO BAHN Landesverband Hessen nach der Auffassung zum Thema nachgefragt. Dabei erfolgte in der Veröffentlichung folgender Satz, welcher uns bzw. dem Landesvorsitzenden Thomas Kraft zugeschrieben wurde: “In Summe aber würden rund zehn Prozent der Fahrten gekürzt, sodass in der Fläche weiterhin der geordnete Rückzug von der Daseinsvorsorge stattfinde.”

Hier ist der PRO BAHN Landesverband Hessen falsch zitiert worden, denn es ist klar, dass im Bereich Lokalbus/ÖPNV zum Fahrplanwechsel nicht 10 Prozent der Gesamtleistung abbestellt wurden. Dies ist völlig fern und wäre eine echte Katastrophe. Fehler können passieren, das sehen wir der dpa nach, jedoch sind wir in der Situation, dies richtig zu stellen.

Fahrkartenautomaten Frankfurt Hbf.

Der Wortlaut der an die dpa weitergegebene Stellungnahme lautet wie folgt: “Vielmehr seien bei rund 10% der Linien sogar Fahrtenkürzungen zu beobachten, so dass in der Fläche weiterhin der geordnete Rückzug von der Daseinsvorsorge stattfinde.” Es ist im Durchschnitt so, dass in der Tat bei jeder zehnten Linie zu beobachten ist, dass dort im Fahrplan gekürzt wurde. Nur 10 Prozent in der Gesamtleistung ist das natürlich nicht.

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Demnächst hier komplett zu lesen: Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt zwar Verbesserungen zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 auf den Nebenbahnen Mittelhessens und Osthessens, jedoch werden vor Jahren weggefallene Fahrten wieder hergestellt, ohne dass man darauf hinweist.

Bahnhof Fulda - Gleise 35 bis 38 - LINT-Nahverkehrstriebwagen der Hessischen Landesbahn (HLB) für die Vogelsbergbahn.

Bahnhof Fulda – Gleise 35 bis 38 – LINT-Nahverkehrstriebwagen der Hessischen Landesbahn (HLB) für die Vogelsbergbahn.

Die Regionalverbände Mittelhessen und Osthessen begrüßen die zum Fahrplanwechsel greifenden Ergänzungen im Fahrplan auf den Nebenbahnen der Region, welche insbesondere in den Tagesrandlagen nun Verdichtungen und Ergänzungen gegenüber dem seitherigen Fahrplanjahr mit sich bringen. Warum nur der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) nicht zugebe, dass es sich um Fahrten handele, die in gleicher Form bis vor einigen Jahren bestanden haben, diese Frage stelle sich im Rahmen einer ehrlichen Öffentlichkeitsarbeit schon.

Den weiteren Text können Sie in Kürze hier lesen. Wir haben den Text zunächst den Tageszeitungen zur Veröffentlichung zukommen lassen. Wenn Sie den Text erhalten möchten, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: mittelhessen@pro-bahn-hessen.de

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70 Jahre Hessen – 1.598,9 km Bahnstrecke sind in der Zeit verschwunden, nur 44,6 km sind reaktiviert, zudem 28,9 km als städtische Bahn.

Von alten Bundesbahnstrecken waren es bis 2015 nur 13 km Reaktivierung
Heute sind es nur noch rund 1.387 km, das sind 46,5% der Größe des ehemaligen Netzes.

Am 01.12.2016 feiern wir 70 Jahre Hessische Verfassung. In einer Volksabstimmung stimmten die Hessen für die in der Amerikanischen Besatzungszone erarbeitete Verfassung, die erste ihrer Art in Deutschland. Dieses Datum gilt als die Geburtsstunde des heutigen Bundeslandes Hessen in den jetzigen Grenzen. Wer mehr erfahren möchte, schaue auf www.hessen.de. Wir gehen hier auf verschwundenes Hessen in der Verkehrsinfrastruktur ein.

Der Bahnhof Kinzenbach in Mittelhessen  an der 1980 für den Personenverkehr eingestellten  und 1995 abgebauten Strecke Wetzlar-Lollar, einem Teil der Kanonenbahn Berlin-Metz. Als Erinnerung steht hier noch auf wenigen Metern Gleis ein Schienenbus vor dem inzwischen als Heimatmuseum genutzten Bahnhofsgebäude.

Der Bahnhof Kinzenbach in Mittelhessen an der 1980 für den Personenverkehr eingestellten und 1995 abgebauten Strecke Wetzlar-Lollar, einem Teil der Kanonenbahn Berlin-Metz. Als Erinnerung steht hier noch auf wenigen Metern Gleis ein Schienenbus vor dem inzwischen als Heimatmuseum genutzten Bahnhofsgebäude.

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Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main am Morgen des 28.11.2016 unerwartet wegen Witterungseinflüssen gesperrt

Stellwerksausfall in Gießen sorgt ebenso für Zugausfälle

Gleich zwei deutliche Beeinträchtigungen führten zu Turbulenzen im Fahrplan der Eisenbahn in Hessen.

Tunnel ICE 3 Westerwald

Ein ICE 3 fährt in den Tunnel im Verlauf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main

Köln-Frankfurt mehrere Stunden dicht Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen wünscht eine schöne Advents- und Vorweihnachtszeit.

Die PRO BAHN Regionalverbände Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Großraum Frankfurt und Starkenburg schließen sich diesen Wünschen an.

Weihnachtliche Stimmung in Mittelhessen - an der "Alten Lahnbrücke", dem Weg in die Altstadt, im Hintergrund der "Wetzlarer Dom".

Weihnachtliche Stimmung in Mittelhessen – an der “Alten Lahnbrücke”, dem Weg in die Altstadt, im Hintergrund der “Wetzlarer Dom”.

Genießen Sie die Zeit der Einkehr, des Schlenderns über die zahlreichen Advents- und Weihnachtsmärkte in Hessen. Treffen Sie sich einfach mal mit Menschen, die Sie das ganze Jahr sonst nicht sehen. Nutzen Sie hierfür durchaus auch mal den ÖPNV.

Ihr
Fahrgastverband PRO BAHN
Landesverband Hessen
Regionalverband Nordhessen
Regionalverband Osthessen
Regionalverband Mittelhessen
Regionalverband Großraum Frankfurt
Regionalverband Starkenburg

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Fahrgastverband PRO BAHN nimmt zum aktuellen Verfahren des Tarifmodellversuchs RMV-Smart Stellung

PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt arbeitet in Klausur Position zum Thema RMV-Smart aus

Quelle: RMV

Quelle: RMV

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt begrüßt den Versuch des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) für eine Tarifreform zur Abmilderung der Preissprünge zwischen den verschiedenen Preisstufen (PS). Seit Frühjahr läuft ein Pilotversuch exklusiv für Smartphone-Besitzer mit bis zu 20.000 Teilnehmern. PRO BAHN steht dem Feldversuch kritisch gegenüber und hält die Fortführung des Tests unter bestimmten Prämissen für sinnvoll, um belastbare Ergebnisse zu erhalten. Weiterlesen

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PRO BAHN Regionalverband Starkenburg fordert Erhalt und Verlängerung der Bieberauer Bahn

Der Bahnhof von Groß-Bieberau.

Der Bahnhof von Groß-Bieberau.

Nutzung für Güter- und Personenzüge sichern.

Den Erhalt der Bahnstrecke Groß-Bieberau – Reinheim in voller Länge fordert der Fahrgastverband PRO BAHN. „Die Absicht, die ortsnahen Gleisanlagen abzubauen,
widerspricht völlig den Zielen des am 11.11.16 vom Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzplans,“ erklärt PRO-BAHN-Vorstand Dr. Gottlob Gienger. „Nur mit einer
deutlichen Verlagerung des Güter- und Personenverkehrs auf die Schiene kann die CO2-Belastung des Verkehrs erreicht werden.“ Die Bahnstrecke müsse vollständig erhalten bleiben und zum Steinbruch verlängert werden. Weiterlesen

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Fahrgastzeitung FGZ 113 ist erschienen

Die 113. Ausgabe der Fahrgastzeitung Hessen/Rhein-Neckar ist erschienen. Die inzwischen auf eine langjährige Tradition zurückblickende Fachzeitschrift ist im Jahr 2016 zum dritten Mal erschienen. Sie wird von den fünf hessischen PRO BAHN Regionalverbänden (Großraum Frankfurt, Starkenburg, Mittelhessen, Nordhessen, Osthessen), dem PRO BAHN Landesverband Hessen sowie dem PRO BAHN Regionalverband Rhein-Neckar herausgegeben.

FGZ 113 Titelseite zugeschnitten

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Hessisches Wirtschafts- und Verkehrsministerium prüft Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Hessen:
 Ein erster und richtiger Schritt, aber noch ein weiter Weg

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Frankfurt, 28.09.2016. Bahnlinien sind für Städte und Gemeinden eine unverzichtbare Infrastruktur, wenn sie Klimaschutz ernst nehmen und die Energie- und Verkehrswende umsetzen wollen. Von 1960 bis 2006 wurden in Hessen zahlreiche eingleisige Bahnstrecken und sogar ein Teilabschnitt (Darmstadt – Griesheim – Goddelau) einer zweigleisigen Hauptstrecke (nämlich der 1869 eröffneten ehem. Riedbahn Darmstadt – Worms) zuerst für den Personenverkehr, dann auch für den Güterverkehr, stillgelegt und meist abgebaut. Begründet wurde dieser massive Rückbau wichtiger Infrastruktur mit Argumenten wie „Behinderung des Motorisierten Individualverkehrs“ (MIV) durch Bahnübergänge, sinkender Fahrgastzahlen (meist durch Busparallelverkehr verursacht), Kosteneinsparungen durch vermiedene = unterlassene Investitionen(!), billigeren Lkw-Transporten, mangelnder Konkurrenzfähigkeit mit dem MIV, Unwirtschaftlichkeit u.v.a.. Die meisten dieser Argumente hielten weder damals noch heute einer Prüfung stand, vor allem zeugen sie von unglaublicher Kurzsichtigkeit der Akteure. Jüngstes Opfer war die Aar-Salzböde-Bahn (Herborn – Niederwalgern), deren Betrieb 2001 eingestellt wurde . 2006 wurde die Strecke unter den Augen des RMV entwidmet, abgebaut und seither von kommunalen Kirchturmpolitikern mit „modernen Errungenschaften“ wie Gemeindebauhöfen, Gewerbegebieten, Parkplätzen, Supermärkten, Umgehungsstraßen weitgehend zugebaut und unbrauchbar gemacht. Weiterlesen

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Kirchturmsdenken und undemokratische Polarisierung – Initiative BAHNANE wettert erneut mit Falschaussagen gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn

Die S 6 auf dem Weg nach Friedberg an in die Jahre gekommenen, nicht behindertengerechten Bahnsteigen und mit schnelleren Zügen im Nacken auf gleichem Gleis.

Die S 6 auf dem Weg nach Friedberg an in die Jahre gekommenen, nicht behindertengerechten Bahnsteigen und mit schnelleren Zügen im Nacken auf gleichem Gleis.

Mit einer Veranstaltung zum Thema Grundstücksübertragungen für den geplanten viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt-West und Friedberg geht der Verein “Bahnane” erneut unsachlich und mit Falschaussagen an die Öffentlichkeit. In der Ausgabe Nr. 109 vom September 2015 hat unser Redaktionsmitglied Wilfried Staub einen größeren Bericht zur Unsachlichkeit von Bahnane geschrieben. Er hat in seiner Aktualität nichts eingebüst. Daher veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle nochmals. 1,8 Millionen Menschen leben im Einzugsbereich der Main-Weser-Bahn. Es ist eine Frechheit, wie die Partikularinteressen einzelner dies hier zum Schaden der Allgemeinheit durchsetzen wollen. PRO BAHN wird sich jedoch mit Verbänden und Organisationen verbünden, um letztlich den Ausbau durchzusetzen.

Kommentar von Wilfried Staub vom PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt

„Alles Banane oder was?“, „Ausbau der Main- Weser-Bahn vor dem Aus?“: So titelten – bewusst provokativ – die Frankfurter Medien den Verlauf einer Pressekonferenz des so genannten Aktionsbündnis Bahnane Ende Juli. Bahnane nennen sich die Ausbaugegner. Es ist die Abkürzung für BahnAusbau nur Anwohnerkonform Naturverträglich Erschütterungsfrei. Weiterlesen

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