Die Wochen des Chaos auf der Main-Weser-Bahn sind vorbei So schlecht koordiniert darf es nicht weitergehen

Die drei Wochen mit den heftigen Baustellen auf der Main-Weser-Bahn sind vorbei. PRO BAHN Hessen hat mehrfach über die chaotischen Situationen berichtet. Ziel muss sein, dass sich solche Zustände nicht wiederholen, wodurch Züge bis zu zwei Stunden Verspätung hatten.

Nun läuft der reguläre Fahrplan wieder weitgehend. Jedoch wird es ohne Einschränkungen in absehbarer Zeit sein. Aktuell fahren die Züge der RB40/RB41 nur bis Frankfurt (Main) West und wenden dort, weil im Frankfurter Hauptbahnhof bis Ende Juni 2026 das Bauwerk der Gleis- und Bahnsteiganlage über dem Quertunnel durch einen Neubau ersetzt wird.

Vom 10.07.-11.12.2026 wird, sofern der Zeitraum reicht, es wegen der Generalsanierung der Rechten Rheinstrecke zu deutlichen Einschränkungen kommen. Main-Weser-Bahn und Rechte Rheinstrecke, das sind doch zwei verschiedene Dinge. Das ist richtig, jedoch müssen die zahlreichen Güterzüge, welche sonst zwischen Wiesbaden, Rüdesheim, Lahnstein und Troisdorf unterwegs sind, umgeleitet werden. Dies bedeutet, dass auch die Main-Weser-Bahn, die Dillstrecke und die Siegstrecke dabei einbezogen sind. So werden die Züge der RB37 mit eigentlichem Halt an allen Unterwegsstationen zwischen Friedberg und Gießen in dieser Zeit in Bad Nauheim enden. Teilweise wird SEV-Verkehr eingesetzt. Die Verstärkungsfahrten im System des RE30, welche nachmittags etwa zur vollen Stunde ab Frankfurt Hbf fahren, werden ersatzlos entfallen.

Einen voll umfänglichen Fahrplan gemäß der eigentlichen Fahrplanperiode wird es erstmal in der Mitte Hessens erstmal nicht geben.

Die Gliederungen von PRO BAHN Hessen werden sich in den nächsten Wochen mit den schlechten Situationen der jüngeren Zeit befassen und sich danach zur Sache äußern.

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