PRO BAHN Mittelhessen schließt sich VCD-Kreisverband Gießen an: Entscheidungsträger werden aufgefordert, den Lokalen Nahverkehrsplan für den Landkreis Gießen, den Wetteraukreis und den Vogelsbergkreis abzulehnen

Die Zentrale von der Verkehrsgesellschaft Oberhessen und des Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe/Verkehr in Friedberg in der Hanauer Straße, in direkter Nachbarschaft zur Main-Weser-Bahn und gegenüber der OVAG.

Der VCD-Kreisverband Gießen hat in einer offensiven Stellungnahme dazu aufgefordert, dass die Entscheidungsträger die im finalen Stadium befindliche Lokale Nahverkehrsplanung für den Landkreis Gießen, den Vogelsbergkreis und den Wetteraukreis, welche von dem Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV-Verkehr) mit Sitz in Friedberg wahrgenommen wird, abzulehnen. Dieser Ablehnung schließt sich der Fahrgastverband PRO BAHN-Regionalverband Mittelhessen voll umfänglich an.

Zwei Jahre Diskussion, viele Stunden der internen Beratung der Verbände, Tagung der Gremien von Städten und Gemeinden, der öffentlichen Anhörungen, hätten überhaupt nichts gebracht, so der Regionalvorsitzende Thomas Kraft. Nicht nur die Fachverbände hätten umfangreichen Änderungsbedarf gesehen, auch die Kommunen und die Kreistagsfraktionen seien mit zahlreichen Anregungen gekommen, im Sinne der Verkehrswende an vielen Punkten an den Stellschrauben zu drehen. Das kostet Geld und das müsse endlich von der Politik auch im Landkreis Gießen in deutlich größerem Umfang bereitgestellt werden. Weiterlesen

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Frankfurt-Bockenheim, Schloßstraße: Freie Fahrt für die Straßenbahn !! Keine Freigabe der Straßenbahntrasse für den Autoverkehr – neue Linie 13 wird begrüßt

Auf dem Bild eine fahrplanmäßige Straßenbahn in der Schloßstraße im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Diese Situation gibt es seit 1986 nicht mehr, als die benachbarte U-Bahn mit den Linien U 6 und U 7 mit dem Tunnel ab Industriehof in Betrieb genommen wurde. Hier kurz vor der Umstellung ein Zug der Linie 18, die bis 1986 anstelle der U 7, heute U 6, nach Hausen fuhr. Auf dem Bild sichtbar, die Straßenbahn hat in der Schloßstraße einen eigenen Gleiskörper. Die Trasse wird seit 34 Jahren für Betriebsfahrten aufrecht erhalten. In wenigen Jahren soll sie wieder für den Fahrplanbetrieb, dann der Linie 13, nutzbar gemacht werden.

Die Pläne, die Straßenbahn-Trasse der Schloßstraße für den Autoverkehr freizugeben, sind absolut kontraproduktiv. Zwischen Industriehof und Hauptbahnhof soll nach den Plänen von Verkehrsdezernent Oesterling bald wieder eine Straßenbahn fahren: Die neue Linie 13 könnte die noch vorhandenen Gleise in der Schloßstraße nutzen. Der daraus resultierende Handlungsbedarf führt nun zu verschiedenen Vorschlägen zum Umbau der Schloßstraße. Die Presse (z. B. Frankfurter Neue Presse / Höchster Kreisblatt vom 21.08.2020) berichtete über einen Vorschlag des Radfahrbüros Frankfurt, der auch von der SPD im Ortsbeirat 2 unterstützt wird (s.: Parlis >> Ortsbeirat 2 >> Antrag vom 04.08.2020 >> OF 1123/2). Die Straßenbahn soll sich die (dafür zu asphaltierenden) Schienen mit dem Autoverkehr teilen. Weiterlesen

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MEHR VERKEHR AUF DIE SCHIENE – PRO BAHN Forum: Wilfried Staub stellte am 03.08. Konzept „Mehr Verkehr auf die Schiene“ für den Main-Taunus-Kreis und im Zulauf auf die Mainmetropole vor

Link: Der komplette Artikel inkl. der Infobroschüre als PDF-Datei ist hier bei „pro-bahn-frankfurt.de“ zu finden.

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt beteiligt sich in unregelmäßigen Abständen an der Veranstaltungsreihe „PRO BAHN Forum“. Am 03.08.2020 stellte Wilfried Staub, langjähriger Funktionsträger im Fahrgastverband PRO BAHN, im Saalbau Gallus in Frankfurt sein Konzept für eine Verdichtung der Zugfolge für die Linie RB 12 (Königsteiner Bahn) sowie die S-Bahn mit ihren Endpunkten in Bad Soden/Taunus (S 3) und Kronberg (S 4) vor. Weiterlesen

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„Main-Weser-Bahnen“ fahren seit heute stadteinwärts in Frankfurt ein Stück auf neuer Gleistrasse

Wann beginnen die entscheidenden Planungsphasen für den 2. Bauabschnitt Bad Vilbel-Friedberg?

Eine S-Bahn (BR 423) der S 6 auf dem neuen westlichen Gleis, welches am 17.08.2020 in Betrieb gegangen ist. Dort wird sie später nicht mehr fahren, sondern auf dem heutigen dahinter vor der Bauabtrennung liegenden Gleis.

Ein Mittelhessen-Express (BR 442/Talent 2) der RB 40/RB 41 auf dem Weg nach Frankfurt (Main) Hbf auf dem gleichen neuen Gleis wie vorher die S 6. An der Stelle wird demnächst der S-Bahnhof Ginnheim entstehen.

Nun ist es soweit, der erste Schritt, hin zu der ausgebauten Main-Weser-Bahn ist getan. Die seit vier Jahrzehnten von den Fahrgästen Mittelhessens und des Rhein-Main-Ballungsraums gewünschte investive Verbesserung zeigt erste Ergebnisse. Seit dem 17.08.2020 fahren fahrplanmäßig alle Züge, welche stadteinwärts in Richtung Frankfurt Main) Hbf. unterwegs sind, auf einem knapp drei Kilometer langem Abschnitt südlich des Stadtteils Eschersheim bis zu dem Gleisvorfeld des Bahnhofs Frankfurt-West im Stadtteil Bockenheim auf dem neuen Gleis auf dem neuen Bahndamm.

In dem nun erfolgten ersten Streckenteil der Gleisumlegung wird nun zwischen den im Betrieb befindlichen Gleisen der neue S-Bahnhof „Frankfurt-Ginnheim“ entstehen. Hier gibt es künftig einen direkten Umsteigepunkt zur U-Bahnstation Niddapark der Linien U 1 und U 9.

Der Anbau an den Bahndamm erfolgt im 1. Ausbauabschnitt, welcher rund 13 km von Frankfurt-West bis Bad Vilbel reicht, zu 85% auf der westlichen Seite. Das heißt, der Baukörper für zwei weitere Gleise entsteht auf der westlichen Seite. Genau dort werden künftig die Züge des Regional- und Fernverkehrs fahren, auf der östlichen Seite mit dem Bestandskörper liegt in Zukunft die S-Bahn mit der Linie S 6. Weiterlesen

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