PRO BAHN Hessen tief erschüttert über tödlichen Vorfall im Frankfurter Hauptbahnhof


Wir sind tief erschüttert über die abscheuliche Tat, welche sich am heutigen 29.07. im Frankfurter Hauptbahnhof ereignete. Ein 8-Jähriger Junge und seine Mutter wurden vor einen einfahrenden ICE vom Bahnsteig in das Gleisbett gestoßen. Die Mutter konnte sich retten, der Junge wurde überrollt und getötet. Uns fehlen die Worte dafür, wozu Menschen alles fähig sind. Wir drücken der Familie des Jungen, insbesondere der Mutter, den Angehörigen, seinem Umfeld unser Mitgefühl aus. Die Menschen, die das vor Ort hautnah miterleben mussten, denen gilt ebenso unser Mitgefühl.

Landesverband Hessen
Fahrgastverband PRO BAHN

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6 Responses to PRO BAHN Hessen tief erschüttert über tödlichen Vorfall im Frankfurter Hauptbahnhof

  1. Bert M. sagt:

    Ich bin sehr erschüttert und vielleicht sollten wir es genauso machen wie in den Shinkasen-Bahnhöfen in japan (Shinkasen „japanischer „ice“) , wo eine Wand vor den einfahrenden Zügen schützt. Diese öffnet sich erst bei völligen stillstand des Zuges.

    • Admin 2 sagt:

      Sehr geehrter Herr Manowski,

      dies wird aus verschiedenen Gründen in Deutschland nicht umsetzbar sein. In den Medien ist das von wissenschaftlicher Seite sehr gut dargestellt worden. In Japan fährt auf diesen Strecken ein Zugtyp mit den Türen an einer Stelle. Hier in Deutschland haben wir, ohne dass der städtische Schienennahverkehr mitgezählt ist, fast 6.000 Bahnstationen mit durchschnittlich mindestens 3 Bahnsteigkanten. Die komplette Zugflotte müsste ausgetauscht werden, eine gigantische Investition, so dass man den Verkehrsbau in allen anderen Sektoren, auch in der Bahnstreckensanierung, komplett zum Erliegen bringen würde. Das Augenmerk muss auf mehr Personal, mehr Prävention und mehr Opferhilfe liegen.

      Gruß
      PRO BAHN Landesverband Hessen

  2. Klaus Drehmann sagt:

    Die Anteilnahme ehrt Sie. Ich hoffe, dass alle Zeugen das Erlebte irgend wie irgend wann verarbeiten können.
    Die Bezeichnung „tötlicher Vorfall“ stellt sich mir jedoch als eine massive Verharmlosung dieses abscheulichen Mordes da.
    K.Drehmann

    • Admin 2 sagt:

      Guten Tag,

      dort steht „tödlicher“ und der Vorfall, so auch amtssprachlich korrekt, lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ist ebenso schlimm, als dass fast zur gleichen Zeit ein Vater sein Kind hat „in Deutschland“ in der Wohnung bewusst verhungern lassen. Irrsinnige wird es leider geben, solange es Menschen gibt und da ist jeder strafrechtliche Vorfall, insbesondere wenn er gegen Kinder geht, gleichermaßen schlimm.

      Mit freundlichen Grüßen
      PRO BAHN Landesverband Hessen

  3. David Moreno sagt:

    Guten Tag,
    die Tat ist wirklich furchtbar tragisch. Vielleicht macht es Sinn über eine Bahnsteigabsperrung nachzudenken, wie sie mittlerweile in manchen Bahnhöfen in Japan eingesetzt wird. Das Produkt heißt Platform Gate und verhindert solche Unfälle.
    Anbei ein kurzes YouTube Video
    https://youtu.be/6ZfjWXCD3Hk

    • Admin 3 sagt:

      Hallo,
      wollen Sie wirklich so reisen? Noch dazu wie unser Bundespressereferent im Fernsehen geantwortet hat, mit unseren sehr verschiedene Zug Arten geht das nicht. Bei Systeme wie U-Bahnen, der japanische Schickansen oder eben die Eurostar geht es wenn es nur eine Zug-Gattung gibt. Doch selbst bei der Eurostar gibt es nun die alte klassische klein TGVs und nun die e320 Velaro Züge von Siemens. Die Wagen haben unterschiedliche Länger da müssten sie dann Bahnsteigen reservieren für die verschiedene Züge.

      Fahr mal mit der Docklands Rail oder der U-Bahn in Londons Mitte ich fand das schrecklich. Zusammen zu warten mit kein Platz in einer großen Menge Leute hinter einem Mauer auf einem engen Bahnsteig mach kein Spaß, und oh weih sollte Panik ausbrechen, dann gibt es kaum Auswegen.
      viele Grüße
      LV Pro Bahn Hessen

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