Allianz pro Schiene bestätigt Fahrgastverband PRO BAHN in Bezug auf den Sündenfall der mangelnden Barrierefreiheit an Hessens Bahnstationen

Der PRO BAHN Landesverband Hessen hat in einer Pressemitteilung vor wenigen Tagen, am 11.05.2020 auf die schlechte Gesamtsituation der Barrierefreiheit von Bahnstationen in Hessen hingewiesen, insbesondere gilt die Kritik in Bezug auf die Überwindung des Einstiegs vom Bahnsteig in den Zug. Die Allianz pro Schiene, ein gemeinnütziges Verkehrsbündnis, das sich für einen höheren Marktanteil des Schienenverkehrs im Güter- und Personenverkehr einsetzt, hat zwei Tage später, am 13.05.2020 genau diese Feststellung bestätigt und in einer Pressemitteilung nebst Bericht auf der Internetseite festgehalten:

https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/viele-bahnhoefe-machen-es-rollstuhlfahrern-schwer/

In dem Bericht kommt deutlich zum Tragen, dass sich Hessen im Ranking der Bundesländer nur auf Platz 14 befindet. Die Antwort des Hessischen Verkehrsministeriums auf Basis einer parlamentarischen Anfrage aus dem Hessischen Landtag ist somit nichts anderes als Schönfärberei. Höhenunterschiede von 21 cm zwischen Zug und Bahnsteigkante dürfen nicht als barrierefrei verkauft werden und führen nur zu verfälschten Annahmen bei der unbedarften inklusive der Medienschaffenden. Der PRO BAHN Landesverband Hessen wird auch in Zukunft für die nötige Aufklärung, Klarstellung und Herleitung von nötigen Forderungen sorgen.

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