Hessisches Wirtschafts- und Verkehrsministerium prüft Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Hessen:
 Ein erster und richtiger Schritt, aber noch ein weiter Weg

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Frankfurt, 28.09.2016. Bahnlinien sind für Städte und Gemeinden eine unverzichtbare Infrastruktur, wenn sie Klimaschutz ernst nehmen und die Energie- und Verkehrswende umsetzen wollen. Von 1960 bis 2006 wurden in Hessen zahlreiche eingleisige Bahnstrecken und sogar ein Teilabschnitt (Darmstadt – Griesheim – Goddelau) einer zweigleisigen Hauptstrecke (nämlich der 1869 eröffneten ehem. Riedbahn Darmstadt – Worms) zuerst für den Personenverkehr, dann auch für den Güterverkehr, stillgelegt und meist abgebaut. Begründet wurde dieser massive Rückbau wichtiger Infrastruktur mit Argumenten wie „Behinderung des Motorisierten Individualverkehrs“ (MIV) durch Bahnübergänge, sinkender Fahrgastzahlen (meist durch Busparallelverkehr verursacht), Kosteneinsparungen durch vermiedene = unterlassene Investitionen(!), billigeren Lkw-Transporten, mangelnder Konkurrenzfähigkeit mit dem MIV, Unwirtschaftlichkeit u.v.a.. Die meisten dieser Argumente hielten weder damals noch heute einer Prüfung stand, vor allem zeugen sie von unglaublicher Kurzsichtigkeit der Akteure. Jüngstes Opfer war die Aar-Salzböde-Bahn (Herborn – Niederwalgern), deren Betrieb 2001 eingestellt wurde . 2006 wurde die Strecke unter den Augen des RMV entwidmet, abgebaut und seither von kommunalen Kirchturmpolitikern mit „modernen Errungenschaften“ wie Gemeindebauhöfen, Gewerbegebieten, Parkplätzen, Supermärkten, Umgehungsstraßen weitgehend zugebaut und unbrauchbar gemacht. Weiterlesen

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 Ein erster und richtiger Schritt, aber noch ein weiter Weg

Kirchturmsdenken und undemokratische Polarisierung – Initiative BAHNANE wettert erneut mit Falschaussagen gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn

Die S 6 auf dem Weg nach Friedberg an in die Jahre gekommenen, nicht behindertengerechten Bahnsteigen und mit schnelleren Zügen im Nacken auf gleichem Gleis.

Die S 6 auf dem Weg nach Friedberg an in die Jahre gekommenen, nicht behindertengerechten Bahnsteigen und mit schnelleren Zügen im Nacken auf gleichem Gleis.

Mit einer Veranstaltung zum Thema Grundstücksübertragungen für den geplanten viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt-West und Friedberg geht der Verein „Bahnane“ erneut unsachlich und mit Falschaussagen an die Öffentlichkeit. In der Ausgabe Nr. 109 vom September 2015 hat unser Redaktionsmitglied Wilfried Staub einen größeren Bericht zur Unsachlichkeit von Bahnane geschrieben. Er hat in seiner Aktualität nichts eingebüst. Daher veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle nochmals. 1,8 Millionen Menschen leben im Einzugsbereich der Main-Weser-Bahn. Es ist eine Frechheit, wie die Partikularinteressen einzelner dies hier zum Schaden der Allgemeinheit durchsetzen wollen. PRO BAHN wird sich jedoch mit Verbänden und Organisationen verbünden, um letztlich den Ausbau durchzusetzen.

Kommentar von Wilfried Staub vom PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt

„Alles Banane oder was?“, „Ausbau der Main- Weser-Bahn vor dem Aus?“: So titelten – bewusst provokativ – die Frankfurter Medien den Verlauf einer Pressekonferenz des so genannten Aktionsbündnis Bahnane Ende Juli. Bahnane nennen sich die Ausbaugegner. Es ist die Abkürzung für BahnAusbau nur Anwohnerkonform Naturverträglich Erschütterungsfrei. Weiterlesen

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PRO BAHN begrüßt Straßenbahnpläne für Marburg und fordert eine ideologiefreie und sachliche Diskussion

Über 25 Städte in Frankreich haben seit 1985 eine Straßenbahn (wieder) eingeführt, 2002 auch Caen an der Atlantikküste (rund 100.000 Einwohner). In den nächsten drei Jahren soll die Bahn dort weiter verbessert und das Netz erweitert werden.

Über 25 Städte in Frankreich haben seit 1985 eine Straßenbahn (wieder) eingeführt, 2002 auch Caen an der Atlantikküste (rund 100.000 Einwohner). In den nächsten drei Jahren soll die Bahn dort weiter verbessert und das Netz erweitert werden.

Der Fahrgastverband PRO BAHN Mittelhessen befürwortet die Pläne der Stadt bzw. der Stadtwerke Marburg, die Einführung einer Straßenbahn näher zu untersuchen und hofft, dass die Diskussion darüber (auto-)ideologiefrei geführt wird.

„Wir haben den Eindruck, dass die (presse-)öffentliche Diskussion über eine Tram für die Universitätsstadt Marburg derzeit vor allem von Emotionen und wenig Sachinformationen getragen wird“, so Thomas Kraft, der Regionalvorsitzende von PRO BAHN. „Da ist von ‚Träumen‘ und ‚Visionen‘ die Rede, immer wieder wird das Bild der ehemaligem ‚Elektrischen‘ aus dem Jahr 1911 bemüht. Außer Acht gelassen wird dabei, dass Straßenbahnen heute sehr moderne, elektromobile Nahverkehrsmittel sind. Beim Auto wird die Elektromobilität gerade erst erfunden.“ Weiterlesen

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Wie fahren künftig die ICE von Hessen nach Thüringen – Veranstaltung mit Sabine Leidig MdB, PRO BAHN und weiteren Teilnehmern – in Bad Hersfeld

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016 um 18:00 Uhr findet eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wie kommen wir künftig mit dem ICE von Hessen nach Thüringen?“ in der Stadthalle Bad Hersfeld statt. Im Podium sitzen Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin und Mitglied des Deutschen Bundestags, Thomas Kraft, Landesvorsitzender PRO BAHN Landesverband Hessen, Dr. Bernhard Knierim, Verkehrsecperte, Bahn für Alle. Weitere Teilnehmer sind angefragt und weitere Mitteilungen folgen. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen.

Werden im Bahnhof Bad Hersfeld auch künftig Fernzüge wie ICE auf dem Weg von Hessen nach Thüringen halten?

Werden im Bahnhof Bad Hersfeld auch künftig Fernzüge wie ICE auf dem Weg von Hessen nach Thüringen halten?

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