Fahrgastverband PRO BAHN nimmt zum aktuellen Verfahren des Tarifmodellversuchs RMV-Smart Stellung

PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt arbeitet in Klausur Position zum Thema RMV-Smart aus

Quelle: RMV

Quelle: RMV

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt begrüßt den Versuch des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) für eine Tarifreform zur Abmilderung der Preissprünge zwischen den verschiedenen Preisstufen (PS). Seit Frühjahr läuft ein Pilotversuch exklusiv für Smartphone-Besitzer mit bis zu 20.000 Teilnehmern. PRO BAHN steht dem Feldversuch kritisch gegenüber und hält die Fortführung des Tests unter bestimmten Prämissen für sinnvoll, um belastbare Ergebnisse zu erhalten. Weiterlesen

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PRO BAHN Regionalverband Starkenburg fordert Erhalt und Verlängerung der Bieberauer Bahn

Der Bahnhof von Groß-Bieberau.

Der Bahnhof von Groß-Bieberau.

Nutzung für Güter- und Personenzüge sichern.

Den Erhalt der Bahnstrecke Groß-Bieberau – Reinheim in voller Länge fordert der Fahrgastverband PRO BAHN. „Die Absicht, die ortsnahen Gleisanlagen abzubauen,
widerspricht völlig den Zielen des am 11.11.16 vom Bundeskabinett beschlossenen Klimaschutzplans,“ erklärt PRO-BAHN-Vorstand Dr. Gottlob Gienger. „Nur mit einer
deutlichen Verlagerung des Güter- und Personenverkehrs auf die Schiene kann die CO2-Belastung des Verkehrs erreicht werden.“ Die Bahnstrecke müsse vollständig erhalten bleiben und zum Steinbruch verlängert werden. Weiterlesen

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Fahrgastzeitung FGZ 113 ist erschienen

Die 113. Ausgabe der Fahrgastzeitung Hessen/Rhein-Neckar ist erschienen. Die inzwischen auf eine langjährige Tradition zurückblickende Fachzeitschrift ist im Jahr 2016 zum dritten Mal erschienen. Sie wird von den fünf hessischen PRO BAHN Regionalverbänden (Großraum Frankfurt, Starkenburg, Mittelhessen, Nordhessen, Osthessen), dem PRO BAHN Landesverband Hessen sowie dem PRO BAHN Regionalverband Rhein-Neckar herausgegeben.

FGZ 113 Titelseite zugeschnitten

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Hessisches Wirtschafts- und Verkehrsministerium prüft Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Hessen:
 Ein erster und richtiger Schritt, aber noch ein weiter Weg

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

So sieht es an den jeweiligen Enden von vielen alten Bahnstrecken in Hessen aus. Wird dies wieder beiseite geräumt und es fahren an solchen Stellen dann wieder Züge durch?

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Die Eröffnung der reaktivierten Strecke Korbach-Frankenberg. Dies war die Eröffnungsfahrt am 11.09.2015, die erste komplette Bahnstrecke in Hessen, welche in der Neuzeit in Betrieb ging.

Frankfurt, 28.09.2016. Bahnlinien sind für Städte und Gemeinden eine unverzichtbare Infrastruktur, wenn sie Klimaschutz ernst nehmen und die Energie- und Verkehrswende umsetzen wollen. Von 1960 bis 2006 wurden in Hessen zahlreiche eingleisige Bahnstrecken und sogar ein Teilabschnitt (Darmstadt – Griesheim – Goddelau) einer zweigleisigen Hauptstrecke (nämlich der 1869 eröffneten ehem. Riedbahn Darmstadt – Worms) zuerst für den Personenverkehr, dann auch für den Güterverkehr, stillgelegt und meist abgebaut. Begründet wurde dieser massive Rückbau wichtiger Infrastruktur mit Argumenten wie „Behinderung des Motorisierten Individualverkehrs“ (MIV) durch Bahnübergänge, sinkender Fahrgastzahlen (meist durch Busparallelverkehr verursacht), Kosteneinsparungen durch vermiedene = unterlassene Investitionen(!), billigeren Lkw-Transporten, mangelnder Konkurrenzfähigkeit mit dem MIV, Unwirtschaftlichkeit u.v.a.. Die meisten dieser Argumente hielten weder damals noch heute einer Prüfung stand, vor allem zeugen sie von unglaublicher Kurzsichtigkeit der Akteure. Jüngstes Opfer war die Aar-Salzböde-Bahn (Herborn – Niederwalgern), deren Betrieb 2001 eingestellt wurde . 2006 wurde die Strecke unter den Augen des RMV entwidmet, abgebaut und seither von kommunalen Kirchturmpolitikern mit „modernen Errungenschaften“ wie Gemeindebauhöfen, Gewerbegebieten, Parkplätzen, Supermärkten, Umgehungsstraßen weitgehend zugebaut und unbrauchbar gemacht. Weiterlesen

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 Ein erster und richtiger Schritt, aber noch ein weiter Weg