Umgestaltung des Bahnhof F-Höchst nunmehr ohne RTW?

Pressemitteilung des Regionalverbandes Großraum Frankfurt

Der Appel des Fahrgastverbandes PRO BAHN Hessen vom August 20131), die halbherzige Umsetzung der Barrierefreiheit bei der Umgestaltung der Bahnsteige im Bahnhof F-Höchst noch einmal zu überdenken, stieß zumindest bei zwei Fraktionen im Römer (CDU und GRÜNE) auf offene Ohren. Das Manko des 20 Zentimeter betragenden Höhenunterschiedes zwischen Bahnsteig und S-Bahneinstieg zu einem späteren Zeitpunkt zu korrigieren, hält PRO BAHN für eine Utopie, weil jede spätere Korrektur aufwändige bauseitige Änderungen zur Folge haben dürfte, äußerst kostenintensiv wäre und somit eine unverantwortliche Verschwendung von Steuergeldern darstellen würde.

Bhf. Frankfurt-Höchst

Der Bahnhof im Frankfurter Stadtteil Höchst, täglich von 20.000 Menschen frequentiert.

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Eröffnung des umgebauten Bahnhofs in Wetzlar – PRO BAHN sagt: Für das aktuelle Zugaufkommen in Ausstattung, Funktionalität und Optik gelungen – jedoch Ausbau und nennenswerte Kapazitätserweiterung unmöglich

Eröffnung Bahnhof Wetzlar 2013

Eröffnung des Bahnhofs Wetzlar, im Hintergrund das Dach über dem Gleisdurchgang. Von links: H. Semler (Baustadtrat Wetzlar), H.J. Irmer (Landtagsabgeordneter), K.P. Güttler (Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund), F. Rentsch (Verkehrsminister Hessen), W. Dette (Oberbürgermeister Wetzlar), M. Öztürk (Landtagsabgeordnete),
S. Kosinsky (Deutsche Bahn), M. Büger (MdL), U. Volk (Stadtverordnetenvorsteher Wetzlar), M. Wagner (Bürgermeister Wetzlar), N. Kortlüke (Umweltstadtrat Wetzlar), M. A. Roll (Planungsbüro), Foto T. Kraft

PRO BAHN hält den Umbau des Wetzlarer Bahnhofs für das aktuelle Personenzugaufkommen für gelungen, der Landesvorsitzende PRO BAHN Hessen, sagten Thomas Kraft und Landesvorstandsmitglied Werner Filzinger am Rande der Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Bahnhofs gegenüber Vertretern des Hessischen Rundfunks und der Lokalpresse. Die optische Gestaltung ist ansprechend, notwendige Einrichtungen wie Fahrkartenautomaten, Fahrradabstellplätze, Fahrplanaushänge und kurze Wege zum neu gestalteten Busbahnhof haben Wetzlar im Ranking unter den Bahnhöfen stark nach oben gestiegen. Besonders zu begrüßen ist das neue Angebot eines Kiosk. Viele Jahre lang gab es keine direkte Einkaufsmöglichkeit für den schnellen Einkauf, z.B. ein belegtes Brötchen für die Zugfahrt.

Der Bahnhof Wetzlar ist jedoch nur für das aktuelle Aufkommen ausgelegt. Sehr bedauerlich ist, dass die Fläche der früheren Gleise 1 und 2 zum großen Teil für den Busbahnhof zum Opfer gefallen sind. Das bedeutet, dass gerade auf der Lahntalbahn keine weitreichende Fahrplanaufstockung mehr möglich sein wird. Züge können nicht mehr über eine längere Zeit bereitgestellt werden, da es sich nur noch um Durchgangsgleise handelt. Auch wenn man bei dem bisherigen Fahrplanangebot die Gleise 1 und 2 nicht braucht, so wäre es dringend geboten gewesen, entsprechende Freiflächen zu belassen, so dass ein künftiger Kapazitätsausbau des Bahnhofs Wetzlar noch möglich wäre. Wetzlar hat im Moment keinen Fernverkehr. Wenn Intercity z.B. über Wetzlar nach Nordrhein-Westfalen, kann es schnell zu Kapazitäten mit dem Schienennahverkehr kommen, denen in Wetzlar nicht mehr Rechnung getragen werden kann. Weiterlesen

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Nahverkehr in Hessen mit vielen geschlossenen bzw. defekten Toiletten, so auch in den Doppelstockzügen zwischen Kassel, Marburg, Gießen und Frankfurt/Main

Samstag 20:29 Uhr, Kassel-Wilhelmshöhe, Gleis 7. Eine Reisegruppe gemischten Alters kommt mit dem ICE aus Berlin und will nun mit dem Regionalexpress der Main-Weser-Bahn weiter nach Gießen. Etwas weniger als eineinhalb Stunden Fahrt liegen noch vor ihnen. Das gemischte Alter sagt aus, es sind gerade auch Menschen auf der Fahrt, die bei einer Reisezeit von über eine Stunde eine Toilette benötigen. Genau in diesem Zug, einem 6-teiligen Doppelstockzug, welche täglich im Zweistundentakt zwischen Kassel Hbf., Marburg, Gießen und Frankfurt Hbf. auf der Main-Weser-Bahn unterwegs, gab es an diesem Abend nur eine offene Toilette, obwohl in allen Waggons eine zur Verfügung stehen müsste

Der Regionalexpress RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) fährt als Doppelstockzug nur alle 2 Stunden, wie hier am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Der Regionalexpress RE 30 (Frankfurt-Gießen-Marburg-Kassel) fährt als Doppelstockzug nur alle 2 Stunden, wie hier am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

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Landesvorstand zu Alkoholkonsumverbot und Fernbus sowie 100. FGZ fest im Blick

Zu einer weiteren Sitzung traf sich am 30. August der Vorstand des Landesverbandes Hessen am 30.08.2013 in Frankfurt. Ein Schwerpunkt, die inhaltliche Ausgestaltung der Positionspapiere von PRO BAHN e.V. zu den Themen Fernbus und Alkoholkonsumverbot. Weiterlesen

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