Wirklichen Schutz gibt es im Verkehrsraum nirgends. Bahnsteige müssen von Verkaufsständen und Werbemobiliar freigeräumt werden. Mehr Polizei im Hauptbahnhof, ja okay aber was passiert in der Fläche? Mehr Achtsamkeit aufeinander anstatt nicht umsetzbarer Gigantismusinvestitionen

Rund sieben Wochen nach der schrecklichen Tat, als ein achtjähriger Junge im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE-Zug geschubst wurde, hat Bundesinnenminister Seehofer zum Krisengespräch geladen. Mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung soll die Sicherheit der Fahrgäste an Bahnsteigen verbessern.

Thomas Kraft, Landesvorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Hessen, hat damals unmittelbar den Medien gegenüber gesagt, dass ein kompletter Schutz für Fahrgäste nicht möglich ist.

Die von vielen geforderten Schutzgitter oder mobilen Wände an Bahnsteigkanten sind aus mehreren Gründen unter einem vorstellbaren Finanzrahmen in den klassischen Bahnhöfen und Bahnhaltepunkten nicht umsetzbar. Lediglich in einem geschlossenen Liniennetz überschaubarer Größe, z.B. innerhalb einer Großstadt, wo ein und derselbe Zug fährt, könnte überhaupt solch ein Bahnsteigschutz realisiert werden. Sowohl in den großen Hauptbahnhöfen als auch bei den Unterwegsstationen ist es aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Züge und der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten an Bahnsteigen nicht möglich, so etwas zu realisieren. Umso mehr ist es sehr bedauerlich, dass in den Internetforen ein anderer Eindruck massenhaft suggeriert wurde. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Wirklichen Schutz gibt es im Verkehrsraum nirgends. Bahnsteige müssen von Verkaufsständen und Werbemobiliar freigeräumt werden. Mehr Polizei im Hauptbahnhof, ja okay aber was passiert in der Fläche? Mehr Achtsamkeit aufeinander anstatt nicht umsetzbarer Gigantismusinvestitionen

#aussteigen – PRO BAHN Landesverband Hessen unterstützt Gegen-Demo zur IAA in Frankfurt am 14.09. – Infos auf www.iaa-demo.de

Heute, am 10.09. ist die Internationale Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt am Main gestartet. Angesichts der Tatsache, dass wir in den nächsten Jahren gerade auch wegen des Autos wohl vor einer Klimakatastrophe stehen, wenn nichts dagegen passiert, ist es eine Farce, mit welcher breiten öffentlichen Aufmerksamkeit, aus dem politischen und weiteren gesellschaftlichen Spektrum, diese Messe auch heute noch wahrgenommen wird.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen steht zu seinen satzungsgemäßen Grundsätzen, welche auch den Umweltschutz beinhalten. Deshalb haben wir uns entschlossen, in einem breiten Bündnis von Unterstützern uns gegen die IAA auszusprechen und für ein politisches Umdenken zur Abwendung des Klimawandels.

Am kommenden Samstag, den 14. September 2019 ist eine Großdemonstration in Frankfurt geplant, zu welcher wir mit aufrufen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für #aussteigen – PRO BAHN Landesverband Hessen unterstützt Gegen-Demo zur IAA in Frankfurt am 14.09. – Infos auf www.iaa-demo.de

PRO BAHN Hessen fordert Krisengipfel wegen Personalmangel und Zugausfällen im Schienenpersonennahverkehr

Angesichts der höchst brisanten Lage in Sachen Personalbestand und Personalakquirierung sieht der PRO BAHN Landesverband Hessen dringenden politischen Handlungsbedarf für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Deutschland. Die Lage spitzt sich seit Jahren mehr und mehr zu.

Aktuell seien in Hessen sowohl Regionalzuglinien davon betroffen gewesen, welche durch die Hessische Landesbahn (HLB) betrieben werden, z.B. das Wetterau-Netz mit RB 46, RB 47 und RB 48, als auch von DB Regio. Die Linie RB 49 (Friedberg-Hanau) falle immer wieder in weiten Teilen aus, der Main-Neckar-Ried-Express (RE 60, RE 70, RE 67, RE 68) sei vielfach nicht im vollem Leistungsumfang bereitgestellt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für PRO BAHN Hessen fordert Krisengipfel wegen Personalmangel und Zugausfällen im Schienenpersonennahverkehr

PRO BAHN Mittelhessen kritisiert den Anrainer-Bürgermeister von Eschenburg wegen seiner Haltung und der Verbreitung von falschen Darstellungen zur Dietzhölztalbahn

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Von Verein Dietzhölztalbahn e.V. freigeschrittener Abschnitt der Bahntrasse im Bereich Dillenburg, Industriegebiet Kasseler Straße.

Bei seinem jüngsten Treffen in Herborn hat sich der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen intensiv mit der Situation rund um die Dietzhölztalbahn befasst. Der Antrag auf Freistellung der weiterhin als Bahnverkehrsfläche gewidmeten Gesamttrasse, welcher nun durch die Gemeinde Eschenburg auf den Weg gebracht wurde, zeuge von wenig Wissen über die Ausrichtung der Verkehrsinfrastruktur im 21. Jahrhundert, so die Fahrgastvertreter.

Der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, Götz Konrad (parteilos), behaupte seit langem, dass nur auf der Bahntrasse eine neue Umgehungsstraße für die B 253 um den Eschenburger Ortsteil Wissenbach sowie den Dillenburger Stadtteil Frohnhausen gebaut werden könne. Dies sei wissentlich falsch und die Trassenführung seitens der zuständigen Fachbehörden noch lange nicht festgelegt. Vielmehr sei es so, dass für die Umgehungsstraße erst ein mehrjähriges Trassenfindungsverfahren eingeleitet werden müsse, woraus nicht resultieren müsse, die Umgehungsstraße auf der Bahntrasse zu bauen. Die Bahntrasse reiche zudem ohnehin nicht aus, weil der Bauraum und die spätere Verkehrsfläche viel breiter ausgelegt werden müsste, als die Bahntrasse dies hergeben kann. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für PRO BAHN Mittelhessen kritisiert den Anrainer-Bürgermeister von Eschenburg wegen seiner Haltung und der Verbreitung von falschen Darstellungen zur Dietzhölztalbahn