PRO BAHN Nordhessen fordert konstruktive Diskussion für einen weiteren Netzausbau der Straßenbahn in Kassel

Der Stillstand müsse überwunden werden, so die Aussage bei dem letzten Regionaltreffen von PRO BAHN Nordhessen am 02.08. in Kassel. Seit 2005 sei die ÖPNV-Vorzeigestadt der 1980er und 1990er Jahre in Sachen Nahverkehr zum Erliegen gekommen. In die Straßenbahn sei seither keine Investition mehr gesteckt, der Bestand erhalten worden. Höhepunkt war das Jahr 2018, als man sogar in der Gesamtheit des Netzes einen Rückbau vollzog, Personenkilometer auf der Straßenbahn einsparte und nur einen Teil auf den Bus verlagerte.

Nun gelte es, konstruktive Vorschläge zu sammeln und die Straßenbahn relativ zeitnah in Stadtteile zu verlängern, in welche dies bautechnisch möglich ist, wie z.B. Waldau. Die Herkulesbahn müsse unbedingt kommen. Auf den Bestandsstrecken dürften nicht durch bautechnische Einschränkungen künftige flexible Nutzungen verbannt werden. Der teilweise Ausbau der Wilhelmshöher Allee und der Friedrich-Ebert-Straße seien Beispiele dafür, wie der Fahrzeugeinsatz (Länge Bahnsteige, Trassenbreite) nun nur noch eingeschränkt möglich ist.
Die Anbindung des Stadtteils Harleshausen sei anzustreben, erst müssten aber alle alten Bahnbrücken ersetzt werden.

PRO BAHN Nordhessen will in den Dialog mit anderen Verbänden treten und die Politik, vorn Oberbürgermeister Geselle (SPD) zur Schritten, hin zu einer Verkehrswende in Kassel mit mehr Straßenbahn einzutreten.

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