Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die noch größeren Einschränkungen im Fahrplan, die seit Montag (12.08.) aufgrund des Personalausfalls bei den Fahrdienstleitern in Mainz zu verzeichnen sind. Nachdem nun schon seit Tagen die Probleme offenkundig sind, hätte es zu einer weiteren Verschlechterung nicht kommen müssen. Dass nun auch der Tagesverkehr und im inzwischen größeren Maße der Regionalverkehr betroffen ist, da ist die Deutsche Bahn (DB) eine Erklärung schuldig, warum dies erst kurz vor dem Eintreten der Situation kommuniziert wurde.

Es macht den Anschein, als sei die DB in weiten Teilen des Betriebsablaufs nicht mehr im erforderlichen Umfang im Notfallmanagement organisiert, sonst würden die Fahrgäste nicht von jetzt auf gleich mit Verschlechterungen konfrontiert. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Verkehrsträger für den regionalen Schienenverkehr auf, für die entfallenen Leistungen die Rückzahlung der Gelder von dem DB-Konzern zu verlangen. Die von der Deutschen Bahn in Aussicht gestellten 600 Neueinstellungen von Fahrdienstleitern reichen bei weitem nicht aus und die tatsächlichen Neueinstellungen sind in der ohnehin gängigen Praxis der Ausbildungsstellen kein nennenswerter Anteil. Die Bahn ist gefordert, die Auswirkungen außerhalb von Mainz so gering wie möglich zu halten
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