PRO BAHN Bundesverband: Smartphonezwang der DB für die BahnCard auf dem Holzweg – Kundenorientierte digitale Lösungen sind keine Raketenwissenschaft

Die Mitteilung der Deutschen Bahn, die BahnCard als Kunststoffkarte bis Ende 2024 einzustellen, hat in den letzten Tagen für massiven Protest der Fahrgäste geführt. Auch wir sind als PRO BAHN Landesverband Hessen in Eintracht mit den fünf Regionalverbänden darüber entsetzt. Der Bundesverband des Fahrgastverbandes PRO BAHN hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben, welche wir auf der überaus großen Bedeutung auch an dieser Stelle veröffentlichen.

Smartphonezwang der DB auf dem Holzweg

Kundenorientierte digitale Lösungen sind keine Raketenwissenschaft

München (pb) Die Deutsche Bahn digitalisiert zunehmend ihre Angebote, was in vielen Punkten Vorteile bringt. Leider setzt das Unternehmen dabei den Fokus ausschließlich auf smartphoneabhängige Lösungen und schließt damit mehrere Kundengruppen vom Fahrscheinerwerb aus. Beispielsweise werden die Probe-BahnCards nur noch in der App der Deutschen Bahn angeboten. Dies entspricht dem betriebswirtschaftlichen Fokus auf circa 80 Prozent der Kunden. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Deutsche Bahn auf, die Digitalisierung vom Kunden aus zu betrachten und somit alle Fahrgastgruppen mitzunehmen. Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen fordert Verzicht auf Bonuszahlungen für den DB-Vorstand mindestens bis 2032

Mindestens bis dass die wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands generalsaniert sein werden, was vorauss. 2032 der Fall ist, sind Bonuszahlungen an den DB-Vorstand unverhältnismäßig.

PRO BAHN Hessen fordert: „Der Vorstand der Deutschen Bahn verzichtet angesichts des Zustandes des bundeseigenen Konzerns mindestens bis zum Ende der Generalsanierungen von wichtigen Bahnstrecken (2024-vorauss. 2032) auf jedwede persönliche Zusatz- und Sonderzahlungen.“ Die Meldung, dass der Bahnvorstand im Jahr 2024 fünf Mio. Euro an Sonderzahlungen (Bonus) erhalten wird, erschreckt den PRO BAHN Landesverband Hessen. Der Verband erinnert an die gesellschaftspolitische Verantwortung, welche in dem Amt des Bahnvorstandes liege. Diese werde im Fall der Auszahlung des Bonus, den Verlautbarungen nach allein 400.000 € für Bahnchef Lutz, massiv beschädigt.

In der Bevölkerung werde noch nicht mal ein Hauch von Akzeptanz zu erwarten sein. „Bonus könne nur dann gewährt werden, wenn auch ein Erfolg vorzuweisen sei. Dies sei bis in den letzten Winkel des DB-Konzerns nicht gegeben. Vielmehr ist es so, dass bereits Generationen von DB-Vorständen im Offenbarungseid das System Bahn seit der Privatisierung 1994 in die Betriebsuntauglichkeit hineingetrieben haben. Auch Generationen von Bundesregierungen und Landesregierungen haben dem vorhersehbaren Irrweg tatenlos mit zugesehen“, so der Landesvorsitzende des PRO BAHN Landesverbandes Hessen, Thomas Kraft.

PRO BAHN erkennt, dass in der Wirtschaft vielfach höhere Bonuszahlungen gewährt werden. Die Deutsche Bahn als aktueller Patient kann jedoch nicht mit der Wirtschaft gleichgesetzt werden. Weiterlesen

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Der Umsteiger 4/2023 und Fahrgastzeitung Newsletter 3/2023 erschienen und öffentlich abrufbar

Die regelmäßig erscheinenden Fachmagazine des Fahrgastverbandes PRO BAHN in Hessen sind erschienen und stehen allen Interessierten nun als PDF digital zur Verfügung. Die Mitglieder erhalten dieses Informationsblatt, je nach individuell festgelegter Versandform eine deutlich angemessene Zeit vorher. Es sind zu finden: Weiterlesen

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PRO BAHN Hessen kritisiert Vorgehen und Forderungen der GdL zum aktuellen Warnstreik bei der Deutschen Bahn

Der PRO-BAHN-Landesverband Hessen sieht den Warnstreik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GdL) in der Ankündigungsweise als nicht akzeptabel an. Eine Spanne von knapp mehr als 24 Stunden zwischen Ankündigung und Durchführung ist für Fahrgäste unzumutbar. Mindestens 48 Stunden müssen zwischen Ankündigung und Streikbeginn liegen. Hinzu kommt, dass der Streiktag an einem Freitag in der Vorweihnachtszeit liegt. Der Fahrgastverband fordert die GdL daher auf, den Warnstreik unverzüglich abzusagen und der Eisenbahn nicht mutwillig weitere Schäden zuzufügen.

„Obwohl die Deutsche Bahn bereits ein Angebot vorgelegt hat, hat die GdL nach nur anderthalb Verhandlungsrunden die Gespräche für gescheitert erklärt und sogar schon vorher die Urabstimmung eingeleitet. Herr Weselsky will sich offenbar nicht einigen, sondern legt es auf Streik an“, beurteilt Thomas Kraft, Landesvorsitzender des PRO-BAHN-Landesverbandes Hessen die Situation. „Das ist inakzeptabel, zumal der öffentliche Personenverkehr Teil der Daseinsvorsorge ist und deswegen besondere Umsicht in Tarifverhandlungen zu erwarten wäre.“ Weiterlesen

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