Wiederholte Falschdarstellung des Hessischen Verkehrsministeriums über die Barrierefreiheit von Bahnstationen

PRO BAHN Landesverband Hessen widerspricht verklärenden Darstellungen, dass jede zweite Bahnstation barrierefrei ist. 21 cm Höhenunterschied wird seitens des Ministeriums als barrierefrei angesehen, diese sind jedoch für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht so ohne weiteres überwindbar

Ein Bahnsteig der Main-Weser-Bahn in Mittelhessen. Für relativ viel Geld die Oberfläche erneuert, jedoch nichtauf 55 cm angehoben, um in die bis in die 2040er Jahre verkehrenden Züge einzusteigen.

Der Hessische Verkehrsminister Al-Wazir betreibt auch auf dem Sektor Barrierefreiheit Schönrechnerei und dies auch noch auf Kosten der Schwachen in unserer Gesellschaft, nämlich der mobilitätseingeschränkten Menschen. Mit diesen deutlichen Worten muss der Fahrgastverband PRO BAHN den jüngsten Veröffentlichungen entgegentreten. Dass 50% der Bahnstationen barrierefrei sind, dies ist falsch und die unbedarften Medienschaffenden werden in die Irre geführt und über falsche Zahlen berichtet. Weiterlesen

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Die neue Ausgabe Nr. 1/2022 von „Der Umsteiger“ ist erschienen, welcher von PRO BAHN Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen herausgegeben wird

Mehrere Reaktivierungsinitiativen sind wieder dabei

Die Ausgabe Nr. 1/2022 von „Der Umsteiger“ ist nun pünktlich Mitte Februar in viel ehrenamtlicher Arbeit erschienen. Vielen Dank an die Autorinnen und Autoren. Die PRO BAHN Regionalverbände Nordhessen, Südniedersachsen, Osthessen und Mittelhessen geben zusammen mit den Reaktivierungsinitiativen der Kanonenbahn Nordhessen, der Dietzhölztalbahn, der Lumdatalbahn und der Odenwaldbahn-Initiative seit Anfang 2021 die neue Mitglieder- und Verbraucherinformation heraus. Auf 48 Seiten werden verschiedenste Themen zum Gesamtbereich von Schienenpersonenverkehr und Öffentlichem Personennahverkehr vorgestellt, wie der gemeinsamen Kraftanstrengungen im Sinne des Fahrgastes in den Regionen bedarf. Es wird zudem dargestellt, was sich in Sachen öffentlicher Personenbeförderung in jüngerer Zeit ereignet hat und welche Veränderungen in Kürze anstehen oder sich auf dem Weg befinden. Bei der nächsten Ausgabe wird auch PRO BAHN Regionalverband Starkenburg hinzukommen. Wer Interesse hat, schreibe einfach eine E-Mail an: info(a)der-umsteiger.com

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PRO BAHN Großraum Frankfurt bringt „Fahrgastzeitung/Newsletter“ Nr. 1/2022 heraus

Der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt hat die Ausgabe Nr. 1/2022 von „Fahrgastzeitung/Newsletter“ veröffentlicht.

Die 23 Seiten enthalten allerhand aktuelle Informationen zum ÖPNV-Wesen aus den Landkreisen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten, welche der PRO BAHN Regionalverband Großraum Frankfurt betreut, Kerngebiet natürlich Frankfurt am Main sowie das Umland.

Als PDF abrufbar ist das Informationsblatt auf den Seiten von pro-bahn-frankfurt.de:
https://pro-bahn-frankfurt.de/index_htm_files/Fahrgastzeitung%20RV%20Frankfurt%20NEWSLETTER%2001_2022-1.pdf

Viel Spaß beim Lesen.

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PRO BAHN Landesverband Hessen hat zur angekündigten RMV-Fahrpreiserhöhung eine differenzierte Meinung – Defizit im Öffentlichen Personennahverkehr darf nicht zu übergebühr-lichen Lasten der Fahrgäste gehen – Jedoch ist klar, dass für die Verkehrsebene Finanzierungsmöglichkeiten braucht, wofür die Landes- und Bundespolitik die Entscheidungen fällen muss – PRO BAHN Hessen fordert daher langfristig tragbares Konzept


Die Fahrpreise zum 01.07.2022 nach nur einem halben Jahr im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zum zweiten Mal zu erhöhen, nun deutlich um knapp 4%, dies ist über die Verhältnisse dessen, was man den Fahrgästen zumuten sollte. Zusammen mit den bereits zu Neujahr 2022 erfolgten 1,5 % ergeben die 3,9 % dann 5,4 %, das sind 0,3 % über der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Inflationsrate. Die Landesregierung zieht somit die Fahrgäste zur Haushaltssanierung heran, statt sie für ihre umweltbewusste Verkehrsmittelnutzung zu belohnen. Sowohl in der Bevölkerung als auch unter den Mitgliedern ist spontane Verärgerung vorhanden.

Taktisch geschickt versendete der RMV in der Nacht von Freitag (28.01.) auf Samstag (29.01.) die Pressemitteilung, um die verantwortliche Kommunal-, Landes- und Bundespolitik aus den vielgelesenen Samstagsausgaben der Tageszeitungen herauszuhalten. Umso mehr hofft PRO BAHN Hessen, dass die hohe Preisanpassung ein Thema der laufenden Plenarwoche im Landtag wird. Denn im die Erhöhung genehmigenden RMV-Aufsichtsrat war Verkehrsminister Tarek Al-Wazir lang zuvor über die Pläne bestens informiert, hat sich jedoch bei seinem Kabinettskollegen Finanzminister Michael Boddenberg entweder nicht interveniert oder sich nicht durchsetzen können. Nur das Land hätte die deutliche Preiserhöhung verhindern können, evtl. mit Unterstützung der Bundesregierung. Weiterlesen

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