Tat von Frankfurt – Interviewauszug aus den Medien – PRO BAHN Hessen reagiert vorsichtig und besonnen auf mögliche Konsequenzen

Wir möchen einen Tag nach der schlimmen Tat von Frankfurt hier an der Stelle zeigen, wie vorsichtig sich der PRO BAHN Landesverband Hessen zu dem Fall und eventuellen Konseqenzen äußert.

„Kann so etwas nicht zu hundert Prozent verhindern“

Eine umfassende Lösung für mehr Sicherheit an deutschen Bahnsteigen sieht Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn Hessen nicht. „Ich weiß keinen Rat. Man kann so etwas nicht hundertprozentig verhindern“, sagt er.An größeren Bahnhöfen wie dem Frankfurter Hauptbahnhof gebe es sogar noch vergleichsweise viel Aufsichtspersonal. An kleinen Bahnhöfen oder Haltepunkten könne letztlich auch jemand aus einer Hecke hervorspringen und Reisende auf die Gleise stoßen. Auch Konzepte wie etwa für größere Bahnhöfe in England oder Frankreich, wo Bahnreisende oft nur mit einem Ticket oder erst nach Einfahren des Zuges auf den Bahnsteig gelangen, bringen Kraft zufolge keine völlige Sicherheit. Potenzielle Täter kämen dort eben mit einem Kurzstrecken-Ticket für wenig Geld auf den Bahnsteig. Bei kurzen Zug-Aufenthalten sei es zudem zeitlich kaum machbar, die Reisenden erst nach Einfahren des Zuges an die Gleise zu lassen. „Eine Lösung des Problems ist auf jeden Fall nicht kurzfristig zu finden.“

Thomas Kraft
Landesvorsitzender
PRO BAHN Landesverband Hessen

Anmerkung: Wir werden auch weiterhin vorsichtig als Folge des konkreten Schicksals argumentieren. Schnellschüsse sind nicht gefragt.

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PRO BAHN Hessen tief erschüttert über tödlichen Vorfall im Frankfurter Hauptbahnhof


Wir sind tief erschüttert über die abscheuliche Tat, welche sich am heutigen 29.07. im Frankfurter Hauptbahnhof ereignete. Ein 8-Jähriger Junge und seine Mutter wurden vor einen einfahrenden ICE vom Bahnsteig in das Gleisbett gestoßen. Die Mutter konnte sich retten, der Junge wurde überrollt und getötet. Uns fehlen die Worte dafür, wozu Menschen alles fähig sind. Wir drücken der Familie des Jungen, insbesondere der Mutter, den Angehörigen, seinem Umfeld unser Mitgefühl aus. Die Menschen, die das vor Ort hautnah miterleben mussten, denen gilt ebenso unser Mitgefühl.

Landesverband Hessen
Fahrgastverband PRO BAHN

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PRO BAHN Hessen fordert Konsequenzen in der Verkehrspolitik aus dem Bericht der Kommission gleichwertiger Lebensverhältnisse

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen.

Die Dietzhölztalbahn im Dillenburger Stadtteil Frohnhausen, gelegen im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen, hier fuhr der letzte fahrplanmäßige Zug 1987.

In allen Flächenländern der Bundesrepublik Deutschland gibt es abgehängte Regionen, die strukturellen Unterschiede haben sich in den letzten 40 Jahren stark verschärft, sie haben inzwischen ein ernstes Szenario erreicht. Hierzu zählt auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Politik und staatliche Institutionen verstoßen mehr und mehr gegen den Artikel 72 des Grundgesetzes, weil gegenläufige Entscheidungen seit Jahren zu einem Rückbau von Infrastruktur führen. Weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellt, wird seitens der Wirtschaft, des Handels, des privaten Freizeit- und Serviceangebots parallel seit Jahren rückgebaut. Die Folge, deutliche Einwohnerverluste. Weiterlesen

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PRO BAHN Osthessen trifft sich nicht am 11.07., sondern erst am 19.07. zum Regionaltreffen – Regionaltreffen Mittelhessen wie geplant am 17.07.

Der PRO BAHN Regionalverband Osthessen hat sein Regionaltreffen verschoben. Man trifft sich nicht, wie ursprünglich geplant, am Donnerstag, den 11.07., sondern erst am

Freitag, den 19.07.2019, um 18:30 Uhr
im Restaurant Maharaja
Bahnhofstraße 19
36037 Fulda.

Der PRO BAHN Regionalverband Mittelhessen trifft sich wie geplant zwei Tage vorher zum Regionaltreffen

Mittwoch, den 17.07.2019,
um 18:30 Uhr
im Restaurant Chamäleon
Reichensand 9
35390 Gießen

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