Als „Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend“ bezeichneten die Fahrgastverbände PRO BAHN, Pro Bahn & Bus im Deutschen Bahnkundenverband und der Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland die Wünsche des Staufenberger Bürgermeisters Gefeller (SPD) nach einer innerörtlichen „Umgehungsstraße“ für Treis auf der Trasse der Lumdatalbahn.
Während mittlerweile auch bei konservativen Politikern angekommen ist, dass auch auf dem Land der Nahverkehr ausgebaut werden muss und dafür Bahnstrecken wie die Lumdatalbahn oder die Horlofftalbahn reaktiviert werden sollen, möchte Gefeller immer noch weitere Straßen bauen. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt, dass neue Straßen nur neuen Verkehr anziehen. Dafür den ökologisch sinnvollsten Verkehrsweg Schiene zu opfern, ist ein völlig falscher Ansatz. Stattdessen gilt auch für Bus und Bahn: durch gute Angebote wird eine Nachfrage erzeugt und es findet eine Verlagerung „in sinnvolle Bahnen“ statt. Weiterlesen











